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Isslers Flachbärlapp

Diphasiastrum issleri (Rouy) Holub

Genau wie die Bärlappe zeigen die Flachbärlappe eine Differenzierung des Sprosses in eine meist oberirdisch kriechende Hauptachse und mehr oder weniger aufsteigende, kürzere, bei vielen Arten stark verzweigte Seitenäste. Die Verzweigung der Sprosse ist dabei wie in der Gattung Lycopodium.

Im Gegensatz zu den Vertretern der Gattung Lycopodium hat diese Gruppe nur schuppenförmig reduzierte, bis vielleicht 2 mm lange Laubblätter, die zwar im Prinzip noch spiralig um den Stängel angeordnet sind, dabei aber meist zwei oder vier Orthostichen bilden, wodurch die Sprosse im Querschnitt quadratisch bis abgeflacht sind. Daher kommt auch der Name der Gattung.

Wie bei den Lycopodium-Arten befinden sich die Sporophylle in deutlich abgesetzten ähren- oder keulenförmigen, endständigen Abschnitten. Sie sind deutlich verschieden von den Laubblättern, wenn auch nicht deutlich kleiner.

Insgesamt besteht die Gattung aus 15 bis 20 Arten, von denen in Mitteleuropa folgende vorkommen:

Alpen-Flachbärlapp (Diphasiastrum alpinum (L.) Holub = Lycopodium alpinum L.)
Gewöhnlicher Flachbärlapp (Diphasiastrum complanatum (L.) Holub = Lycopodium complanatum L.)
Isslers Flachbärlapp (Diphasiastrum issleri (Rouy) Holub = Lycopodium issleri (Rouy) Domin)
Oellgaards Flachbärlapp (Diphasiastrum oellgaardii Stoor, Boudrie, Jérôme, K.Horn & Bennert = Lycopodium oellgaardii (Stoor et al.) B.Bock)
Zypressen-Flachbärlapp (Diphasiastrum tristachyum (Pursh) Holub = Lycopodium tristachyum Pursh)
Zeillers Flachbärlapp (Diphasiastrum zeilleri (Rouy) Holub = Lycopodium zeilleri (Rouy) Greuter & Burdet)

Standort

Sie wachsen oft in offenen Wäldern, insbesondere Nadelwäldern, felsigen Abhängen oder in Heiden.

Verbreitung & Vorkommen

Die meisten der Arten kommen aus den gemäßigten und subarktischen Gebieten.

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