Eis-Felsenblümchen - Draba dubia

Familie: Brassicaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Eis-Felsenblümchen - <i>Draba dubia</i></b>
Eis-Felsenblümchen - Draba dubia
Bildquelle: Wikipedia User AnankeBot; Bildlizenz: CC BY 2.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Draba_dubia-6102_-_Flickr_-_Ragnhild_%26_Neil_Crawford.jpg


Draba: gr. Pflanzenname drabe; "Felsenblümchen", "Hunger­blüm­chen"
dubius: zweifelhaft, unsicher


Das Eis-Felsenblümchen ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Es erreicht Wuchshöhen von 3 bis 14 cm. Die ganze Pflanze ist behaart. Die Stängel sind locker sternhaarig. Außer den Grundblättern gibt es maximal drei Stängelblätter. Der Blattrand ist am Grund mit einfachen Haaren besetzt, der Spitze zu mit Sternhaaren. Die Blattflächen sind zumindest bei einigen Blättern behaart, die Sternhaare sind meist reich verzweigt.

Die Kronblätter sind weiß und 3 bis 5 mm lang. Die Spitze ist rund ober flach ausgerandet. Blütezeit ist Juni bis August, die Bestäubung erfolgt durch Insekten oder Selbstbestäubung.

Die Schötchen-Frucht ist 6 bis 14 mm lang, lanzettlich, an beiden Enden zugespitzt und kahl oder am Rand leicht behaart. Der Griffel ist zur Fruchtzeit 0,3 bis 0,4 mm lang.


Standort

Das Eis-Felsenblümchen wächst in den Alpen in Felsspalten, in Gesteinsschutt vor allem in exponierten Lagen der alpinen Höhenstufe zwischen 1800 und 3425 m. Es kommt besonders auf Intermediärgesteinen vor, die basenreich, aber häufig kalkarm sind. Im Allgäu wächst es in Höhenlagen zwischen 1950 und 2240 Metern. Dörr und Lippert berichten aus dem Allgäu, es wachse meist über 2000 Metern, aber auch erheblich tiefer. Es gedeihe an Schrofen, Felsnasen und Felsbrocken, oft in versteckter Lage und meist in wenigen Exemplaren.

Pflanzensoziologisch ist es eine Klassencharakterart der Asplenietea trichomano-rutae-murariae.
Magen-Darm-Entoxin® NSpasmo-Entoxin®Broncho-Entoxin® NEkzem-Entoxin® N

Eis-Felsenblümchen - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkarmer / kalkfreier Boden; Silikatboden;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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