Fladnitzer Felsenblümchen - Draba fladnizensis

Familie: Brassicaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Fladnitzer Felsenblümchen - <i>Draba fladnizensis</i></b>
Fladnitzer Felsenblümchen - Draba fladnizensis
Bildquelle: Wikipedia User Ghislain118; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Draba: gr. Pflanzenname drabe; "Felsenblümchen", "Hunger­blüm­chen"

andere Namen: Fladnitzer Felsenblümchen


Das Flattnitz-Felsenblümchen ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Es erreicht Wuchshöhen von 2 bis 5 cm. Die ganze Pflanze ist kahl. Die Stängel tragen außer den Grundblättern höchstens drei Stängelblätter. Der Stängel ist kahl oder nur am Grund behaart. Die Blätter sind am Rand und auf der Fläche einfach oder gabelig bewimpert, oder auf der Fläche kahl. Sternhaare fehlen.

Die Kronblätter sind weiß und 2 bis 3,5 mm lang. Blütezeit ist Juni bis August, die Bestäubung erfolgt durch Insekten oder Selbstbestäubung.

Der Fruchtstand ist kurz und oft doldentraubig. Die Schötchen-Frucht ist 3 bis 7 mm lang und 1,5 bis 2 mm breit.


Standort

Das Flattnitz-Felsenblümchen besitzt eine arktisch-alpine Verbreitung. In den Alpen kommt es selten in der Steiermark, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Liechtenstein, Südtirol, Bayern und der Schweiz vor. Es wächst in der alpinen Höhenstufe in 1600 bis 3400 m über Silikat und Kalk in basenreichen Felsspalten und auf Felsgrus, vorwiegend in Gratlagen.

Verbreitung/Vorkommen

Pflanzensoziologisch ist es eine Verbandscharakterart des Drabion hoppeanae.

Das Art-Epithet bezieht sich auf die Flattnitz in Kärnten, von wo die Art durch Franz Xaver Freiherr von Wulfen erstbeschrieben wurde.
D.-B.-Entoxin® NEkzem-Entoxin® NBroncho-Entoxin® NProstata-Entoxin® N

Fladnitzer Felsenblümchen - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkarmer / kalkfreier Boden; Silikatboden; steiniger Boden / Kies / Grus;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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