Starrer Wurmfarn - Dryopteris villarii

Familie: Aspidiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Sporenpflanze Alpenpflanze

<b>Starrer Wurmfarn - <i>Dryopteris villarii</i></b>
Starrer Wurmfarn - Dryopteris villarii
Bildquelle: Wikipedia User HermannSchachner; Bildlizenz: Public Domain;

Dryopteris: gr. drys = Eiche, pteris = Farn (Fiederform); "Wurm­farn"


Starrer Wurmfarn - Dryopteris villarii; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Starrer Wurmfarn - Dryopteris villarii; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Thommybe">Wikipedia User Thommybe</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Starrer Wurmfarn - Dryopteris villarii; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Der Starre Wurmfarn ist eine ausdauernde Pflanze mit einem kurzen, dicken Rhizom, das aufrecht oder aufsteigend wächst. Es ist mit weichen, breiten und oft bewimperten Schuppen besetzt. Die schmal trichterig stehenden Wedel sind gelb-drüsig behaart. Die Pflanzen erreichen Wuchshöhen von ca. 30 - 40 cm.

An der Basis des Blattstiels sind fünf oder mehr Leitbündel vorhanden. Die fertilen und die sterilen Blattwedel sind annähernd gleich gestaltet. Die Wedel stehen büschelig und sind lederig, von dunkelgrüner Farbe, auf der Oberseite glänzend. Sie sind einfach gefiedert mit fiederspaltigen Fiedern, oder zweifach gefiedert. An jeder Seite stehen 20 bis 35 Fiedern, die am Grund verschmälert sind. Der Fiederansatz ist auf der Unterseite violettschwarz. Die letzten Fiederabschnitte sind schief gestutzt und haben parallele, ganzrandige Seiten. Der Wedelstiel ist drei bis vier Millimeter dick und ist wie auch die Blattspindel (Rhachis) dicht mit langen Spreuschuppen besetzt.

Die Schleier sind derb und gewölbt. Die Sporen werden von Juni bis September gebildet.

Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 82.

Ökologie

Der Starre Wurmfarn ist eine Lichtpflanze kalkreicher Initialstandorte und kommt in alpinen Geröllhalden sowie grobblöckigen Schutthängen vor. Als ozeanische Pflanze ist der Starre Wurmfarn auf frischen Böden in Schneetälchen oder Lawinenbahnen typisch.


Verbreitung/Vorkommen

Der Starre Wurmfarn besiedelt frische, sonnige kalkreiche Geröllhalden alpiner Regionen und kommt in den Kalkalpen sowie den Dinariden vor. In den Allgäuer Alpen steigt er am Himmeleck in Bayern bis zu 2200 Metern Meereshöhe auf.

Der Starre Wurmfarn ist im ozeanischen Bereich der meridionalen bis nördlich temperaten Florenzone Gebirge von Nordwest-Afrika über Süd-, West- bis Mitteleuropa verbreitet. Bevorzugte Standorte sind verkarstete Kalk- und Dolomitfelsen der montanen bis subalpinen Höhenstufe. Er wächst vor allem in feuchten, offenen alpinen und oromediterranen Geröllhalden der pflanzensoziologischen Klasse Thlaspietea und ist Kennart des Petasition paradoxi in der Gesellschaft Valeriano-Dryopteridetum villarii.
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Literatur

Bildquellenverzeichnis



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