Hunds-Zahnlilie - Erythronium dens-canis

Familie: Liliengewächse - Liliaceae

Kategorie: Garten  Alpenpflanze  

Hunds-Zahnlilie Info

andere Namen: Kokeschbleamen (Siebenbürgen), Kokeschüchler (Siebenbürgen), Schoswurz (Schlesien), rot Stendelwurz, Strepbleamen (Siebenbürgen bei Zuckmantel, Zahnlilie.

Die Hunds-Zahnlilie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 cm. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane. Die Hunds-Zahnlilie besitzt zwei gegenständige Laubblätter, die eiförmig bis ei-lanzettlich sind und 6 bis 10 cm lang werden, sie sind braungrün, dunkelgrün oder graugrün gescheckt.

Die Blütezeit liegt zwischen Februar und April. Die nickende Blüte ist dreizählig. Die sechs purpurfarbenen, selten weißen Blütenhüllblätter sind rund 3 cm lang und zurückgebogen.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24.


Standort

Der Hundszahn wächst in Edellaubwäldern, Waldrändern und feuchten Wiesen, in Österreich in kollinen bis montanen Höhenlagen von 200 bis 2200 Meter.

Verbreitung/Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet umfasst Südeuropa und das südliche Mitteleuropa. Erythronium dens-canis kommt in Nord-Portugal, Mittel-Italien, Albanien und Nordost-Griechenland bis Zentral-Frankreich, in der Schweiz, Mittelböhmen und den Karpaten vor. In Großbritannien wurde die Hunds-Zahnlilie eingebürgert. In Deutschland kommt die Art nicht vor. In Österreich kommt der Hundszahn im Burgenland, in der Steiermark und in Kärnten vor. Er gilt hier als regional gefährdet.

Hunds-Zahnlilie Steckbrief

Blütenfarbe: gelb; rot, rosa oder purpurn; weiß;
Höhe/Länge von 10cm bis 30cm
Blütezeit von Februar bis April
Lebensraum: (Fett-) Wiesen und Weiden; Gebirge; Mauern, Felsen, Felsspalten; Steinrasen, Steinschuttfluren; Wälder, Waldränder, Gebüsche, Lichtungen, Böschungen;
Blütenstand: Endständige Einzelblüte
Blattstellung: grundständige Blattrosette / Blätter
Blattspreite: ungeteilt
Blattrand: ganzrandig;
Häufigkeit: selten
Lebensdauer: ausdauerndes Kraut (Staude);
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Hochlage (1500-3000m); Mittellage (450-1500m);
Höhenstufe min: 200m
Höhenstufe max. in den Alpen: 2200m

Hunds-Zahnlilie Garten / Anbau

Die Hunds-Zahnlilie wird zerstreut als Zierpflanze für Gehölzränder, Steingärten und lockere Rasen genutzt. Sie ist seit spätestens 1570 in Kultur. Es gibt mittlerweile mehr als zehn Sorten

Dr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana luteaDr. Koll Gemmoextrakt: Vitis vinifera - WeinrebeDr. Koll Gemmoextrakt: Quercus pedunculata - EicheDr. Koll Gemmoextrakt: Rosa canina - Heckenrose

Literatur

Bildquellenverzeichnis





 

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