Mandel-Wolfsmilch - Euphorbia amygdaloides Purpurea

Familie: Euphorbiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Mandel-Wolfsmilch - <i>Euphorbia amygdaloides</i></b>
Mandel-Wolfsmilch - Euphorbia amygdaloides
Bildquelle: Wikipedia User Dinkum; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_2.JPG


Euphorbia: nach Euphorbos, dem Arzt des Königs Juba II. von Mau­retanien (1. Jh. v. Chr.); "Wolfsmilch"

andere Namen: Mandelblättrige Wolfsmilch


Mandel-Wolfsmilch - Euphorbia amygdaloides; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Bogdan">Wikipedia User Bogdan</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_2_bgiu.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_2_bgiu.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_2_bgiu.jpg</a>Mandel-Wolfsmilch - Euphorbia amygdaloides; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Enrico Blasutto">Wikipedia User Enrico Blasutto</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_ENBLA01.jpeg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_ENBLA01.jpeg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_ENBLA01.jpeg</a>Mandel-Wolfsmilch - Euphorbia amygdaloides; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Ies">Wikipedia User Ies</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_cv_Purpurea2_ies.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_cv_Purpurea2_ies.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Euphorbia_amygdaloides_cv_Purpurea2_ies.jpg</a>Mandel-Wolfsmilch - Euphorbia amygdaloides; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Bilou">Wikipedia User Bilou</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Die Mandelblättrige Wolfsmilch ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 30 bis 70 cm erreicht. Die Pflanze überwintert mit grünen Blättern. Die Stängel sind aufrecht oder aufsteigend. Die Laubblätter stehen wechselständig und sind in der Mitte des Blühtriebes rosettig gehäuft. Ihre Blattspreite ist ganzrandig, verkehrt-eilanzettlich und in den kurzen Blattstiel verschmälert. An der Unterseite und am Rand sind sie meist behaart. An den nichtblühenden Trieben sind die Blätter 4 bis 7 cm lang, immer ohne Nebenblätter.

Die Teilblütenstände bilden eine bis zu neunstrahlige Scheindolde, häufig stehen seitlich darunter weitere Teilblütenstände. Die Hochblätter sind paarweise zu Bechern verwachsen. Die Nektardrüsen sind mondsichelförmig. Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die Bestäubung erfolgt durch Zweiflügler (Diptera).

Die Kapselfrüchte sind dreifurchig, kahl und fein punktiert. Die Samen tragen ein Elaiosom, das aus der Caruncula hervorgeht. Die Ausbreitung der Samen erfolgt vorwiegend durch Ameisen (Myrmekochorie).

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18 oder 20.
Die Teilblütenstände bilden eine bis zu neunstrahlige Scheindolde, häufig stehen seitlich darunter weitere Teilblütenstände. Die Hochblätter sind paarweise zu Bechern verwachsen. Die Nektardrüsen sind mondsichelförmig. Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die Bestäubung erfolgt durch Zweiflügler (Diptera).

Die Kapselfrüchte sind dreifurchig, kahl und fein punktiert. Die Samen tragen ein Elaiosom, das aus der Caruncula hervorgeht. Die Ausbreitung der Samen erfolgt vorwiegend durch Ameisen (Myrmekochorie).


Standort

Die Mandelblättrige Wolfsmilch wächst in Kalkbuchenwäldern, in Eichen-Hainbuchenwäldern und in Auwäldern. Sie bevorzugt frische, nährstoffreiche, eher kalkhaltige Mullböden. Sie ist ein Lehmzeiger. Sie kommt bis in die montane Höhenstufe vor.

Im pflanzensoziologischen System ist sie eine Ordnungscharakterart der Fagetalia sylvaticae, und kommt vor allem in den Verbänden Fagion sylvaticae, Carpinion betuli und Alno-Ulmion minoris vor.

Verbreitung/Vorkommen

Diese Art kommt Süd- und Mitteleuropa, auf dem Balkan, im zentralen Mittelmeerraum und im Gebiet des Schwarzen Meeres sowie des südlichen Kaspischen Meeres vor. Sie ist ein meridional/montanes bis temperates Florenelement des ozeanischen Europa. In Deutschland kommt sie im Süden zerstreut vor, im Norden fehlt sie weitgehend. In Österreich ist sie häufig bis zerstreut und fehlt nur in Osttirol.

Inhaltsstoffe

Wie alle Euphorbien besitzt sie einen giftigen Milchsaft. Neben den in der Familie weit verbreiteten Ingenolestern besitzt sie auch Jatrophan-Derivate vom Typ des Esulon A.
Erkältungs-Entoxin®Ekzem-Entoxin® NNeolin-Entoxin®
Magen-Darm-Entoxin® N

Mandel-Wolfsmilch - Garten/Anbau

Ausaat von 8 bis 12
Saatort: Direktsaat
Lichtanspruch: Halbschatten; Schatten;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Mullboden;
Boden PH-Wert: mild; neutral;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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