Birkenfeige
Ficus benjaminaDie Birkenfeige (Ficus benjamina) ist eine kleinblättrige, sich stark verzweigende Feigenart aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae).Bereits die jungen Zweige hängen über: Sie sind zunächst grün, werden später graubraun und schuppen sich. Das junge Laub ist hellgrün und etwas gewellt. Die älteren Blätter sind grün, glatt, oval und mit einer kurzen Träufelspitze. Sie sind schwach glänzend bis matt, bis 12 cm lang und 3 bis 5 cm breit.In der Nähe der Blattränder befinden sich gelbe Kristallzellen.
Birkenfeigen brauchen viel Licht. Eine Temperatur von 18°C bis 23°C ist optimal bei einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit. Je nach Bedarf gießen. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, den Standort der Pflanze möglichst nicht zu verändern. Die Pflanze sollte nicht gedreht werden. Zugluft (beispielsweise beim Lüften des Zimmers im Winter) nimmt die Pflanze übel. Sie reagiert dann mit dem Abwerfen der Blätter, wobei zunächst nur der untere Bereich der Pflanze betroffen ist. Aufgrund seines Aufbaus und insbesondere der Blattgröße eignet sich der Ficus benjamina unter anderem als Zimmerbonsai. Benjaminis wachsen langsam, abhängig von der Ursprungsgröße etwa fünf Zentimeter im Jahr. Im Sommer verträgt er nach Gewöhnung auch einen vollsonnigen, windgeschützten Platz im Freien.
| Wasserbedarf | normal |
Da er für Latexallergiker ein Auslöser allergischer Reaktionen bis hin zu anaphylaktischen Reaktionen sein kann, sollten diese ihn meiden. Ficus-Arten wie Birkenfeige sind schwach giftig. Der Verzehr von Pflanzenteilen führt zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
| Giftige Pflanzenteile | ganze Pflanze |
| Giftigstes Pflanzenteil | Saft / Milchsaft |
| Giftstoffe | Furocumarine, Proteine, Flavonoide |
Folgesymptome
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
Symptome bei Hautkontakt
Hautreizung, phototoxische Reaktion
Sofortmaßnahmen
Haut-Schleimhautkontakt: Haut mit Wasser spülen, Augenkontakt: Augen mit Spritzflasche ausspülen, Haut-Schleimhautkontakt: Blasen steril abdecken
Inhaltsstoffe
Furocumarine, Flavonoide und papainartige Proteine
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