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Kleinblütiges Wiesen-Labkraut

Galium mollugo agg. L.

Das Wiesen-Labkraut ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 1 Meter erreicht. Am kahlen, vierkantigen Stängel tragen sie Blattquirle, die aus meist acht lanzettförmigen, am Rand scharfen Einzelblättern bestehen. An den Blattquirlen zweigen Nebenäste vom Hauptstängel ab. An den Spitzen der Haupt- und Nebenstängel sitzen traubenförmige Blütenstände mit rund 1 bis 1,5 cm kleinen, vierstrahligen weißen Blüten.
Der Name Galium mollugo bezeichnet hier eine formenreiche Gruppe mit folgenden Unterarten und nah verwandten:
Galium album ssp.pycnótrichum
Wiesen-Labkraut, Galium mollugo L. (G.elatum Thuill)
Traunsee-Labkraut, Galium truncanicum Ronng.
Glanz-Labkraut, Galium lucidum

Im Gegensatz zum Weißen Labkraut (Galium album) besitzt das Wiesen-Labkraut Blüten mit einem Durchmesser von 2 bis 3 mm, deren Stiele 3 bis 4 mm lang sind. Die Stängel sind vierkantig, glatt, meistens verästelt. Ihr Fruchtstand ist durch stark spreizende Stiele locker.

Die Bestäubung erfolgt durch kurzrüsselige Insekten, insbesondere durch Hummeln.

In landwirtschaftlich genutzten Wiesen wird das Wiesenlabkraut bekämpft, da Heu, das zu viel Wiesen-Labkraut enthält, vom Vieh verschmäht wird.

Verwendung in der Küche

Die jungen Triebspitzen und die Blüten können für Salate, Wildgemüse, Gelees, Getränke und Süßspeisen verwendet werden.

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