Dreihörniges Labkraut - Galium tricornutum

Familie: Rubiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Archäophyt

<b>Dreihörniges Labkraut - <i>Galium tricornutum</i></b>
Dreihörniges Labkraut - Galium tricornutum
Bildquelle: Flora Batava. Afbeelding en beschrijving der Nederlandsche Gewassen. 1893; Bildlizenz: Public Domain;

Galium: gr. gala = Milch (wurde zum Säuern der Milch ver­wen­det); "Lab­kraut"


Das Dreihörnige Labkraut ist eine einjährige, krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von 10 bis 80 cm. Die Stängel sind liegend oder klimmend, sind vierkantig und haben abwärts gerichtete Stachelborsten.

Die Blätter sind einaderig oder nur undeutlich aderig und stehen zu sechst oder acht in Wirteln. Sie haben eine Stachelspitze, sind an der Oberseite kahl, am Blattrand sitzen rückwärts gerichtete Stachel.

Die Blüten stehen in dreiblütigen Teil-Blütenständen. Sie überragen das Tragblatt nicht und sind etagenförmig angeordnet. Die Krone ist grünlich-weiß, hat keine deutlich ausgeprägte Röhre und ist schmäler als die reife Frucht. Die Fruchtstiele sind nach zurückgekrümmt.

Die trockenen Früchte zerfallen in zwei je einsamige Teilfrüchte. Diese sind eiförmig, drei bis fünf Millimeter lang. Die Oberfläche der Frucht ist mit kurzen Stachel-Warzen besetzt.


Standort

In Mitteleuropa ist die Art ein Archäophyt. In Österreich ist sie vom Aussterben bedroht. In Südtirol ist sie ausgestorben.

Verbreitung/Vorkommen

Sie wächst auf Äckern und Schuttplätzen, meist auf mäßig trockenen, nährstoffreichen, eher kalkhaltigen Böden. Sie steigt bis in die submontane Höhenstufe.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Abies pectinata – EdeltanneGemmoextrakt: Vaccinium vitis idaea - PreiselbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - RosmarinDr. Koll Gemmoextrakt: Ficus carica - Feige

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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