Pflanzen aus der Kategorie "Gewürzpflanze"

Gewürzpflanzen werden wegen ihres natürlichen Gehaltes an Geschmacks- und Geruchsstoffen als würzende oder geschmacksgebende Zutaten bei der Zubereitung von Speisen aller Art eingesetzt.

Pflaa aanzen
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Gemeiner Wacholder

Gemeiner Wacholder
Vergoren bzw als Auszug liefern die Früchte Wacholderschnaps(z. B. Gin, Genever, Köhm, Kranewitter). Wacholderbeeren sind auch ein beliebtes Gewürz z. B. für Sauerkraut. Es sollten jedoch nicht mehr als 3 „Beeren“ pro Portion verwendet werden.

Gerber-Sumach

Gerber-Sumach
Bis heute sind die getrockneten, gemahlenen Steinfrüchte, Sumak genannt (vermutlich von aramäisch summaq für ‚dunkelrot‘), als säuerliches Gewürz vor allem in der türkischen, arabischen, kurdischen und persischen Küche beliebt. Zu qualitativ hochwertigem „Sumak“ wird kein Salz hinzugefügt, vor allem werden die Steinfrüchte nicht zermahlen, Bitterstoffe würden sonst freigesetzt. Es wird nur die dünne Schicht Fruchtfleisch abgeschabt... mehr

Gewöhnliche Felsen-Fetthenne

Gewöhnliche Felsen-Fetthenne
Tripmadam spielt eine Rolle als säuerlich schmeckendes Küchenkraut für Suppen oder Salate und wird in Garten- und Supermärkten gelegentlich zu diesem Zweck angeboten. Sie wird in diesen Fällen auch als „Grüne Tripmadam“ bezeichnet.

Gewöhnlicher Beifuß

Gewöhnlicher Beifuß
Die Erntezeit reicht von Juli bis Oktober.[7] Solange die Blütenkörbchen noch geschlossen sind, schneidet man die oberen Triebspitzen ab. Sobald sich diese öffnen, werden die Blätter bitter und eignen sich nicht mehr zum Würzen. Die Erntezeit für die Wurzel ist der Spätherbst. Beifuß gehört zu den traditionellen Grutbier-Kräutern und wird als Gewürzpflanze zu fetten, schweren Fleischgerichten benutzt. Die enthaltenen Bitterstoffe regen... mehr

Gewöhnlicher Hopfen

Gewöhnlicher Hopfen
Hopfen wird hauptsächlich beim Bierbrauen verwendet. Er verleiht dem Bier sein ausgeprägtes Aroma und seine typische Bitterkeit. Zum Brauen werden ausschließlich die Dolden der weiblichen Hopfenpflanzen verwendet. Die Hopfeninhaltsstoffe wirken zusätzlich konservierend und schaumstabilisierend. Sind die Ähren der weiblichen Pflanze reif, werden die Hopfenreben während der etwa dreiwöchigen Erntezeit (letzte August- und erste September-Dekade)... mehr

Großer Schlangenknoblauch

Großer Schlangenknoblauch
Diese Knoblauchart ist milder als der normale Knoblauch.

Grüne Minze

Grüne Minze
Die Grüne Minze wächst als ausdauernde, krautige Pflanze mit Wuchshöhen von 30 bis 130 Zentimeter. Sie bildet unterirdische Ausläufer aus und besitzt einen angenehmen aromatischen Geruch. Der Geschmack ist süßer als der der Pfefferminze und es fehlt die Schärfe des Menthols, von dem die Grüne Minze nur wenig enthält. Die aufrechten, vierkantigen, grünen bis rötlichen Stängel verzweigen üblicherweise im oberen Bereich und sind kahl bis... mehr

Gundermann

Gundermann
Vor der Kultivierung des Hopfens wurde der Gundermann aufgrund seiner Bitterstoffe zur Konservierung von Bier genutzt. Im Frühling gesammelte junge Blätter wurden früher als Gemüse gekocht, unter anderem in Gründonnerstagsgerichten. Aufgrund der Bitterstoffe und ätherischen Öle fand die Pflanze außerdem als Gewürz Verwendung. Der Geruch und Geschmack wird als harzig-aromatisch, minzähnlich und lakritzartig beschrieben.

Haarfrüchtige Balsam-Pappel

Haarfrüchtige Balsam-Pappel
Die Westliche Balsam-Pappel ist ein Baum, der Wuchshöhen von bis 35 Meter erreicht. Die Baumkrone junger Bäume ist schmal kegelförmig. Bei älteren Bäumen wirkt die Krone besenartig, da praktisch alle Äste fast senkrecht stehen. Die Rinde der Zweige ist zunächst gelblich, später glänzend rötlich. Die etwa 3 cm lange spitze Endknospe ist glänzend rotbraun; die Seitenknospen sind nur 1 cm lang und braun; sie stehen etwas an den Zweig angeschmiegt.... mehr

Hederich

Hederich
Die Samen können zur Herstellung von Senf verwendet werden. Das Samenöl kann für Speise- und technische Zwecke verwendet werden.

Herzgespann

Herzgespann
Herzgespann ist kein typisches Gewürzkraut. Man soll jedoch mit frischen oder getrockneten Blättern Linsen- und Erbsensuppe würzen können. Früher wurde es auch zum Würzen des Bieres verwendet.

Ingwer

Ingwer
Ingwer enthält ätherisches Öl, Gingerole, Shogaol, Diarylheptanoide. Außerdem enthalten die Wurzeln auch Vitamin C, Zink, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium.

Italienische Strohblume

Italienische Strohblume
Jungen Blätter und Triebe eignen sich zum Würzen von Reis, Saucen und Fleischgerichten. Die Zweige werden kurz mitgekocht und vor dem Servieren entfernt.

Jungfer im Grünen

Jungfer im Grünen
Fein gemahlene Samen haben einen sehr intensiven Waldmeistergeschmack. Sie können in der Küche zur Verfeinerung von Süßspeisen verwendet werden. Wegen des enthaltenen Alkaloids Damascenin, das bei Überdosierung giftig wirkt, ist eine Verwendung in der Küche jedoch ungebräuchlich geworden, finden sich die Samen jedoch häufig z. B. auf türkischem Fladenbrot.

Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse
Blätter, Knospen, Blüten und Samen sind essbar und erinnern mit ihrem leicht pfeffrigen Geschmack an Brunnenkresse. Knospen und unreife Samen können als Gewürz verwendet werden, mariniert oder in Essig eingelegt werden sie wie Kapern verwendet. Blätter und Blüten werden meist als Salat angerichtet.

Kleine Bibernelle

Kleine Bibernelle
Vor allem die Wurzel enthält 0,4% Ätherisches Öl und verschiedene Cumarinderivate, darunter vor allem Pimpillin. Die Droge hat einen würzigen Geruch, einen würzigen Geschmack und einen scharfen, beißenden Nachgeschmack.

Kleine Braunelle

Kleine Braunelle
Junge, nichtblühende Pflanzenteile können auch als Salat oder als Gewürz verwendet werden.

Kleiner Wiesenknopf

Kleiner Wiesenknopf
Die Blätter und Blüten haben ein leicht gurkenähnlichen Geschmack, beide können in kalten Getränken und auch in Salaten Verwendung finden. Auch sind sie zum Würzen von Marinaden, Saucen sowie Geflügel- und Fischgerichten zu benutzen. Der Kleine Wiesenknopf ist ein Bestandteil der „Hessischen Grünen Soße“, sowohl nach Frankfurter als auch nach Kasseler Rezeptur. Angepflanzt wird er in jedem gut sortierten Kräutergarten.

Knoblauch

Knoblauch
Die Knoblauchzwiebel enthält neben Speicherkohlenhydraten (insbesondere Fructane) schwefelhaltige Verbindungen wie z. B. das geruchlose Alliin, deren Vorstufen, Gammaglutamylalkylcysteine, ein Addukt mit Thiamin (Allithiamin), Adenosin und Alliin-Lyasen. Diese Enzyme gelangen erst durch Verletzung der Zellen (z. B. beim Zerkleinern) in Kontakt mit Alliin, wobei die Verbindung abgebaut und die eigentlichen Wirkstoffe, Thiosulfinate, Allicin und weitere... mehr

Knoblauchsrauke

Knoblauchsrauke
Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke mit ihrem pfeffrig-knoblauchartigen Geschmack vor allem von der ärmeren Bevölkerung genutzt, die sich die teuren Gewürze nicht leisten konnte. Sie wurde im Mittelalter aus diesem Grund sogar in Gärten angebaut. Zum Essen werden die Blätter von April bis Juni gesammelt. Der Engländer John Evelyn, der 1699 ein Kochbuch "Acetaria, a Discourse on Sallets" schrieb, nannte die Pflanze unter anderem "Jack-by-the... mehr

Knorpelmöhre

Knorpelmöhre
Vegetative Merkmale Die Große Knorpelmöhre ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimetern erreicht. Die unteren Laubblätter weisen längliche oder lanzettliche, knorpelig gezähnte Blattabschnitte auf. Generative Merkmale Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September. Der doppeldoldiger Blütenstand ist lang gestielt. Die 15 bis 30, selten bis zu 60 Doldenstrahlen sind abstehend. Die Hüllblätter sind um... mehr

Koriander

Koriander
Während in Europa der Samen die größere Rolle spielt, wird in der südamerikanischen und in der asiatischen Küche sowie auch im südlichen Portugal, speziell im Alentejo und in der Algarve, vor allem das Kraut verwendet. Frisches Korianderkraut (gelegentlich auch als „Wanzenkraut“ bezeichnet) sieht ähnlich aus wie glattblättrige Petersilie, sein kräftiges, moschusartiges, zitronenähnliches Aroma gibt ihm einen unverwechselbaren Charakter.... mehr

Kriechender Sellerie

Kriechender Sellerie
Trotz der gefährdeten natürlichen Vorkommen wird aus Gärtnereien stammender Kriechender Sellerie im Handel angeboten.[10] Er kann wie Petersilie oder Blattselerie zum Würzen oder als Tee-Aufguss verwendet werden.

Lauch-Hellerkraut

Lauch-Hellerkraut
Die einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 60 cm. Die ganze Pflanze ist kahl, nur jung an der Basis etwas behaart, bläulich bis gelblich-grün gefärbt und riecht beim Zerreiben deutlich nach Knoblauch. Der Stängel wächst aufrecht, ist einfach oder wenig verzweigt und außerdem gerillt. Die Laubblätter sind verkehrt-eiförmig bis schmal-länglich geformt. Die unteren sind in den Stiel verschmälert, die mittleren... mehr

Liebstöckel

Liebstöckel
Die frischen Blätter des Liebstöckel finden Verwendung in der Küche. Der Geschmack erinnert an den von Sellerie, ist aber schärfer und bitterer. Die Wurzel und die Samen sind gleichfalls aromatisch, werden allerdings eher in der Pflanzenheilkunde verwendet.

Lorbeerbaum

Lorbeerbaum
Der Echte Lorbeer wird als Gewürzpflanze verwendet: Die aromatischen Blätter des Lorbeerbaums passen zu Suppen, Eintöpfen, Fleischgerichten aber auch zu Fisch. Sie dienen zur Würzung von eingelegten Gurken und Heringen, für Sülzen und zur Essigaromatisierung. Auf der ganzen Welt gibt es Bäume mit aromatischen Blättern. Viele davon werden als Lorbeer bezeichnet, obwohl sie geschmacklich mit dem Echten Lorbeer kaum Ähnlichkeit zeigen. Hierzu... mehr

Majoran

Majoran
Majoran ist sehr würzig und hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Die Blätter werden frisch oder getrocknet zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen (Kartoffelsuppe), Soßen, Würsten, Hülsenfrüchten verwendet. Zum Trocknen werden die ganzen Stängel geerntet, deshalb enthält getrockneter Majoran Blätter, Stängel, Knospen und Blüten.

Meerrettich

Meerrettich
Die Wurzel der Meerrettichpflanze wird als Gemüse oder Gewürz verwendet. Die Meerrettichwurzel ist im rohen Zustand geruchlos. Wird sie geschnitten oder gerieben, verströmt sie einen stechenden und zu Tränen reizenden Geruch. Verantwortlich für diesen ist Allylisothiocyanat, das sich bei Zellverletzung enzymatisch aus Sinigrin bildet.Insbesondere in den Meerrettichanbaugebieten gehören Gerichte mit Meerrettich zum Alltag. Neben dem geriebenen... mehr

Meisterwurz

Meisterwurz
Der Wurzelstock enthält zwischen 0,18 und 0,78 % (in Extremfällen bis 1,4 %) Ätherische Öle, der größte Teil davon (etwa 35,2 %) sind Sabinen.[1] Weitere Bestandteile sind 1,3 % Oxypeucedanin (C13H12O2), 0,5 % Ostruthin (C18H20O8), 0,3 % Ostruthol (C24H24O8) und 0,1 % Osthol (C12H18O2). Ostruthin ist ein Kumarin für das 2003 eine inhibierende Aktivität gegen verschiedene Mykobakterien nachgewiesen wurde.[2]

Oregano

Oregano
Als Würzmittel ist Oregano mindestens seit 300 bis 400 Jahren im Gebrauch. Abgesehen von den nicht ganz eindeutigen römischen Quellen kann nur ein Basler Rezept aus dem 17. Jahrhundert angeführt werden, in dem Oregano als Zutat zu Pfannkuchen erwähnt wird. Ansonsten lassen sich botanische Bücher selbst noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lediglich darüber aus, dass Oregano Heil- und Zauberpflanze sei und dass man mit seinem roten Farbstoff Wolle... mehr
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