Pflanzen aus der Kategorie "Gewürzpflanze"

Gewürzpflanzen werden wegen ihres natürlichen Gehaltes an Geschmacks- und Geruchsstoffen als würzende oder geschmacksgebende Zutaten bei der Zubereitung von Speisen aller Art eingesetzt.

Pflaaa anzen
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Meisterwurz

Meisterwurz
Der Wurzelstock enthält zwischen 0,18 und 0,78 % (in Extremfällen bis 1,4 %) Ätherische Öle, der größte Teil davon (etwa 35,2 %) sind Sabinen.[1] Weitere Bestandteile sind 1,3 % Oxypeucedanin (C13H12O2), 0,5 % Ostruthin (C18H20O8), 0,3 % Ostruthol (C24H24O8) und 0,1 % Osthol (C12H18O2). Ostruthin ist ein Kumarin für das 2003 eine inhibierende Aktivität gegen verschiedene Mykobakterien nachgewiesen wurde.[2]

Oregano

Oregano
Als Würzmittel ist Oregano mindestens seit 300 bis 400 Jahren im Gebrauch. Abgesehen von den nicht ganz eindeutigen römischen Quellen kann nur ein Basler Rezept aus dem 17. Jahrhundert angeführt werden, in dem Oregano als Zutat zu Pfannkuchen erwähnt wird. Ansonsten lassen sich botanische Bücher selbst noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lediglich darüber aus, dass Oregano Heil- und Zauberpflanze sei und dass man mit seinem roten Farbstoff Wolle... mehr

Paprika

Paprika
Der Gehalt an Capsaicin, dem für die Schärfe verantwortlichen Inhaltsstoff von Paprika bzw. Chili, ist zwischen den verschiedenen Sorten von Capsicum annuum sehr verschieden. Während Gemüsepaprika nahezu kein Capsaicin enthalten (0 SCU auf der Scoville-Skala), haben schon Jalapeños einen Wert von 2500-8000 SCU. Spitzenreiter unter den Capsicum annuum, wie der Cayenne oder die Wildform Chiltepin liegen bei ca. 30000-50000 SCU, also noch weit unter... mehr

Petersilie

Petersilie
Suppen, Suppenwürze, Garnierung. Zur Tiefkühlung geeignet. Petersilie nie mitkochen, um die enthaltenen Vitamine zu erhalten.

Pfefferkraut

Pfefferkraut
Das Pfefferkraut kann genau wie die Gartenkresse in der Küche verwendet werden. Es hat roh den gleichen scharfen, pfeffrigen Geschmack, nur noch etwas intensiver als die Gartenkresse

Pfefferminze

Pfefferminze
Getränk nicht alkoholisch: Pfefferminztee aus frischen Blättern. Pfefferminztee ist als Erfrischungsgetränk verbreitet. Dabei werden frische oder getrocknete Blätter der Pflanze mit heißem Wasser übergossen. Der Geschmack wird durch die ätherischen Öle und die schwach adstringierende Geschmackswirkung der Gerbstoffe bestimmt. Auch bei Daueranwendung sind schädliche Effekte nicht zu erwarten. Auch frische Pfefferminze aus dem Hausgarten... mehr

Portulak

Portulak
Der Portulak wird seit mehreren tausend Jahren zur Ernährung genutzt, ist aber, wie viele Wildgemüse, in der Neuzeit in Vergessenheit geraten. Junge Blätter schmecken leicht säuerlich, salzig und nussartig, ältere Blätter werden dagegen bitter. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern genutzt werden.[4] Zur Erhaltung der Inhaltsstoffe, insbesondere der Vitamine, werden junge Zweige und abgepflückte Blätter und am besten frisch geerntet... mehr

Rosmarin

Rosmarin
Rosmarin fand seine Verwendung zuerst in religiösen Kulten und in Mitteln der Apotheker, bevor es in der Küche Einzug hielt. Es passt hervorragend zu Fleisch oder Kartoffeln. Der belgische Spitzenkoch Roger Souvereyns schätzt vor allem die Mischung von Apfel und Rosmarin. Apfelgelee lässt sich beispielsweise mit Rosmarin aromatisieren. Rosmarin ist in der mediterranen Küche (vor allem in Italien und der Provence) ein wichtiges Gewürz. Rosmarin... mehr

Safran-Krokus

Safran-Krokus
In Europa bekannte Gerichte, die Safran enthalten, sind Bouillabaisse, Risotto alla milanese, schwedische Lussekatter (ein Süßgebäck) und Paella. Im Iran werden besonders Reisgerichte gerne mit Safran verfeinert.

Schabzieger Klee

Schabzieger Klee
Kumarin

Schlaf-Mohn

Schlaf-Mohn
Die ölhaltigen, angenehm und nussig duftenden Samen des Schlafmohns werden als Lebensmittel vor allem für Süßspeisen, Gebäck oder damit bestreute Brötchen verwendet: Mohnkuchen, Mohnstrudel, Mohnpielen, Mohnzelten, Germknödel oder Mohnbrötchen, Mohnstangen und ähnliches. Daneben werden die Mohnsaaten auch als Gewürz und dank eines Fettgehalts von 40?50 % auch zur Gewinnung von Öl genutzt, als kaltgepresstes Speiseöl oder für kosmetische... mehr

Schnittlauch

Schnittlauch
Schnittlauch wird frisch oder tiefgefroren, wegen des geringen Aromas seltener getrocknet oder gefriergetrocknet verwendet und ist Bestandteil der fines herbes der französischen Küche. Als Küchengewürz geerntet werden nur die oberirdischen Röhrenblätter. Fein geschnitten wird er Salaten, Suppen, Eigerichten oder auch Mayonnaise zugefügt. Das Schnittlauchbrot – ein Butterbrot, reichlich belegt mit Schnittlauchröllchen – ist in Bayern und... mehr

Schwarzkümmel

Schwarzkümmel
Bereits seit mehr als 2.000 Jahren wird Schwarzkümmel im Orient als pfefferartiges Gewürz und Medizin verwendet. Geschmacklich erinnert Schwarzkümmel leicht an Sesam mit einer leichten Kreuzkümmelnote. Auch heute noch streut man die schwarzen Samen, die im asiatischen Raum auch als "black onion seed" ("schwarzer Zwiebelsamen") bezeichnet werden, ähnlich wie Sesam auf Fladenbrot. Im deutschen Handel ist er oft unter der Panjabi-Bezeichnung Kalonji... mehr

Sommer-Bohnenkraut

Sommer-Bohnenkraut
Bohnenkraut nimmt man am besten zum Würzen von Bohnengerichten, es ist sowohl frisch wie auch getrocknet verwendbar. Wegen der Geschmacklichen Ähnlichkeit mit Thymian eignet sich Bohnenkraut auch sehr gut für Fleischgerichte wie Hackbraten usw.

Speisezwiebel

Speisezwiebel
Verwendet wird der Zwiebellauch oder die eigentliche Zwiebel meist fein gehackt oder in Ringe geschnitten, sie wird roh oder geröstet gegessen oder beim Garen anderer Speisen (so etwa im Gemüse) mitgedünstet. Zwiebeln enthalten ein sulfidhaltiges ätherisches Öl und wirken dadurch reizend auf den Magen. Durch Kochen, Dünsten oder Braten wird aus den glykosidischen Verbindungen der Zwiebel der Zucker freigesetzt. Die Zwiebel wird dadurch süßer.... mehr

Stumpfblättriger Ampfer

Stumpfblättriger Ampfer
Die frischen Blätter des Stumpfblättrigen Ampfers werden von Menschen gegessen, zum Beispiel als Mischsalatbestandteil, Spinat-Anteil, oder in Gemüsebrühe. Auch die getrockneten Samen werden als Gewürz verwendet.

Süßdolde

Süßdolde
Die Blätter sind essbar; sie können vom frühen Frühjahr bis in den Herbst geerntet werden. Die Samen werden als Gewürz verwendet; sie werden im Herbst geerntet, wenn sie hart geworden sind. Alle Teile der Süßdolde haben einen anisähnlichen, süßen Geschmack. Salate, Saucen und Fischgerichte kann man mit den Blättern würzen. Mit den Früchten werden Kohlgerichte und Gebäck verfeinert. Setzt man die Früchte saurem Kompott zu, kann man... mehr

Süßkraut

Süßkraut
Die Pflanze wird schon seit Jahrhunderten wegen ihrer starken Süßkraft als Süßstoff verwendet, ist aber in der EU nicht als Lebensmittelzusatz zugelassen.

Verschiedenblättrige Kresse

Verschiedenblättrige Kresse
Die Verschiedenblättrige Kresse ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 90 cm erreicht und aus mehreren aufsteigenden Stängeln besteht, die oft an der Basis verzweigt sind. Die Grundblätter sind leierförmig-fiederteilig und umfassen den Stängel. Der Stängel ist wie die Blütenstiele mit abstehenden Haaren bedeckt. Die vierzählige Blüte hat einen Durchmesser von 3 bis 3,5 mm. Die vier weißen Kronblätter... mehr

Waldmeister

Waldmeister
Waldmeister ist eine Würzpflanze und wird etwa zur Herstellung von Waldmeisterbowle (z.B. Maibowle) verwendet. Auch Berliner Weiße wird gerne mit Waldmeistersirup verfeinert.

Wasserpfeffer

Wasserpfeffer
Die scharfschmeckenden Blätter wurden in Europa der Neuzeit gelegentlich als Pfefferersatz verwendet, besonders in Notzeiten. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielt Wasserpfeffer allerdings in Europa keine Rolle mehr.

Weg-Rauke

Weg-Rauke
Den Samen der Wegrauke kann man als Gewürz verwenden. Sie haben ein würziges senfartiges Aroma. Die frischen gehackten Blätter verleihen Gerichten einen pikanten, kresseartigen Geschmack. Getrocknet kann man sie pulverisieren und wie Senfpulver verwenden. Die Sammelzeit ist von Juni bis September.

Weinraute

Weinraute
Die Laubblätter der Weinraute finden in der Herstellung von Grappa und ähnlichen Schnäpsen Verwendung, außerdem ist die Weinraute Hauptbestandteil des sogenannten Vierräuberessigs. Die Blätter der Weinraute kann man als Charaktergewürz der antiken römischen Küche ansehen. Für ein überliefertes Rezept siehe Moretum (Kräuterkäse). Die Blätter haben einen intensiven Geschmack, weswegen man sparsam damit umgehen muss. Die Würze wird zu... mehr

Weißer Senf

Weißer Senf
Allgemein bekannt ist die Nutzung der reifen Samenkörner für die Herstellung von Speisesenf. Auch die Blätter sind essbar.

Wermut

Wermut
Sesquiterpenlactone, im Wermutöl enthaltende Thujone, Bitterstoffe Für die beschriebenen konvulsiven Wirkungen der Thujone werden insbesondere GABAA-Rezeptoren verantwortlich gemacht. Als Antagonisten und Modulatoren dieser Rezeptoren hemmen Thujone die antikonvulsive Wirkung der γ-Aminobuttersäure (GABA), wenngleich mit schwacher Potenz.[9] Als GABAA-Rezeptor Antagonisten ähneln sie in ihrer Wirkung den Pflanzengiften Bicucullin der Herzblumen... mehr

Wiesen-Kümmel

Wiesen-Kümmel
Kümmel ist ein klassisches Gewürz zu schweren Speisen, Brot wie der Schwäbischen Seele und zu Pellkartoffeln. Die Blätter des Kümmels haben einen milden Petersilien-Dill-Geschmack, der gut zu Suppen und Salaten passt. Die Wurzeln können als Gemüse gekocht werden. Die Früchte (Doppelachänen) sind besonders in der jüdischen, nord- und osteuropäischen Küche beliebt und werden dort als Gewürz für Kuchen und Roggenbrot, Gulasch, Kohl, Käse,... mehr

Wilde Rauke

Wilde Rauke
Diplotaxis tenuifolia wird (wie auch Eruca sativa) als Salatpflanze und Würzmittel unter dem Namen Rucola verwendet und gehandelt.

Wilder Garten-Kerbel


Anthriscus: gr. Pflanzenname (anthriskon), Abl. unklar; "Ker­bel"

Winter-Bohnenkraut

Winter-Bohnenkraut
Das Winter-Bohnenkraut wird gelegentlich als Gewürzpflanze kultiviert, ist wirtschaftlich jedoch annähernd bedeutungslos. In Deutschland wird es trotz seiner anspruchslosen Kultur nicht angebaut, da sein Geschmack strenger als der des Sommer-Bohnenkrauts (Satureja hortensis) ist.

Wohlriechender Gänsefuß

Wohlriechender Gänsefuß
In der mexikanischen Küche werden frische oder getrocknete Epazoteblätter besonders zum Würzen von Bohnen verwendet. Epazote ist vor allem in Südmexiko gebräuchlich. Wegen der desinfizierenden Wirkung des Ascaridols vermindert die Zugabe von Epazoteblättern zu gekochten Bohnen die sonst leicht auftretenden Blähungen.
Pflaaa anzen
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