Ruprechtsfarn - Gymnocarpium robertianum

Familie: Polypodiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Sporenpflanze Alpenpflanze

<b>Ruprechtsfarn - <i>Gymnocarpium robertianum</i></b>
Ruprechtsfarn - Gymnocarpium robertianum
Bildquelle: Wikipedia User Wolffia; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gymnocarpium_robertianum,_Ireland.jpg


Gymnocarpium: gr. gymnos = nackt, karpos = Frucht (ohne Indu­si­um); "Ei­chenfarn"


Ruprechtsfarn - Gymnocarpium robertianum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Ayacop">Wikipedia User Ayacop</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Ruprechtsfarn - Gymnocarpium robertianum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rasbak">Wikipedia User Rasbak</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Es handelt sich um ausdauernde Farne mit einem lang kriechenden Rhizom. Die Wedel stehen mehr oder weniger einzeln bis leicht büschelig.

Die Wedel sind (mit Stiel) 10 cm bis 40 cm lang, in der Regel aber zwischen 20 cm und 30 cm. Der 1-2 mm dicke Wedelstiel ist im Gegensatz zum Buchenfarn weniger als doppelt so lang wie die dreieckige Wedelspreite. Blattstiel und Blattspreite sind auf der Unterseite kurz drüsig behaart.

Die Wedel sind zweifach gefiedert, außer beim untersten Fiederpaar, wo sie dreifach gefiedert sind. Die untersten Fiedern sind zwar deutlich größer als die anderen Fiedern, im Gegensatz zum Buchenfarn aber kleiner als der Rest der Wedelspreite. Im Gegensatz zum arktischen Gymnocarpium jessoense ist das zur Wedelspitze hinweisende basale Fiederchen des untersten Fieders deutlich schmaler als das gegenüberliegende, zur Blattbasis weisende Fiederchen.

Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 160-168.


Standort

Der Ruprechtsfarn wächst in Kalkfelsritzen, auf Schutt und auf dem Boden von Schutthaldenwäldern, manchmal auch auf Mauern mit kalkhaltigem Gestein. Er ist eine Thlaspietalia-Ornungscharakterart. Sie kommt gern im präalpinen Gymnocarpietum robertianae bzw. im alpinen Moehringio-Gymnocarpietum vor.

Verbreitung/Vorkommen

In den Kalkgebieten der Alpen ist er verbreitet, außerhalb der Gebirge kommt er in Mitteleuropa nur zerstreut bis selten vor. Er kommt in Europa und Westasien bis zum Kaukasus vor, ebenso im östlichen Kanada und einigen östlichen Staaten der USA, sowie in Algerien.
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Ruprechtsfarn - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Schatten;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Feuchte: frisch;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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