Grüne Schafdolde - Hacquetia epipactis

Familie: Apiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Steingarten Alpenpflanze

<b>Grüne Schafdolde - <i>Hacquetia epipactis</i></b>
Grüne Schafdolde - Hacquetia epipactis
Bildquelle: Wikipedia User Henderl; Bildlizenz: Public Domain;


Grüne Schafdolde - Hacquetia epipactis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Anton Hartinger, Atlas der Alpenflora 1882">Anton Hartinger, Atlas der Alpenflora 1882</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Grüne Schafdolde - Hacquetia epipactis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Salicyna">Wikipedia User Salicyna</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hacquetia_epipactis_2015-04-16_321.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hacquetia_epipactis_2015-04-16_321.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hacquetia_epipactis_2015-04-16_321.jpg</a>Grüne Schafdolde - Hacquetia epipactis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Salicyna">Wikipedia User Salicyna</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hacquetia_epipactis_2016-04-22_8546.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hacquetia_epipactis_2016-04-22_8546.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hacquetia_epipactis_2016-04-22_8546.jpg</a>

Vegetative Merkmale

Die Schaftdolde ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Sie hat eine kurze, kriechende Grundachse und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 25, selten nur 10 Zentimeter. Sie bildet ein bis zwei unverzweigte Stängel, die am Grund von häutigen Blattscheiden eingehüllt sind. Die meist zwei Laubblätter sind grundständig und lang gestielt. Der Blattstiel ist dreikantig, die Blattspreite ist handförmig drei- (selten bis fünf-)fach geteilt, circa 5 cm lang und 6 cm breit. Die einzelnen Abschnitte sind 2 bis 4 Zentimeter lang, eiförmig-keilig, dabei im oberen Bereich gelappt und gezähnt. Die Zähne enden in einer Borste.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Der endständige, einfache doldige Blütenstand ist von fünf, selten sechs, blattartigen, gelblich-grünen Hüllblättern umgeben ist. Die Hüllblätter sind 2 bis 3 (selten nur 1) Zentimeter lang und bis zu 1,5 Zentimeter breit. Die äußeren Blüten sind männlich, ungleich lang gestielt und haben rund 0,5 mm lange Kelchblätter. Die inneren Blüten sind zwittrig, sitzend und haben stachelspitzige Kelchblätter von rund einem mm Länge. Die Kronblätter aller Blüten sind grünlichgelb, rund 1,5 mm lang. Sie sind an der Spitze ausgerandet und verschmälern sich in ein eingeschlagenes Läppchen.

Die Frucht ist ungeschnäbelt, eiförmig, an den Seiten leicht zusammengedrückt und kahl. Sie ist 4 mm lang und deutlich gerippt. Die Ölstriemen stehen einzeln unter den Hauptrippen. Das Griffelpolster ist ringförmig. Zur Reife ist die Frucht schwarz.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n=16.


Standort

Die Schaftdolde wächst in lichten, frischen Edellaubwäldern und Erlengebüschen, auch in Fichtenforsten. In Südosteuropa wächst sie im Hacquetio-Fagetum. Sie ist kalkliebend und steigt bis in die subalpine Höhenstufe.

Verbreitung/Vorkommen

Die Schaftdolde kommt von Italien (Friaul) und Österreich über Slowenien bis ins westliche Kroatien vor, weiters in den Sudeten und den Nordkarpaten in Tschechien und Polen. In Österreich kommt sie zerstreut bis selten in Südkärnten vor, unbeständig in Oberösterreich und der Steiermark. In Bayern tritt sie im Raum Kaufbeuren verschleppt auf.
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Fella-Entoxin®Neolin-Entoxin®

Grüne Schafdolde - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkarmer / kalkfreier Boden; Silikatboden;
Boden Feuchte: trocken;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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