Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

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Spitzwegerich - Plantago lanceolata

Spitzwegerich
Die Pflanze wird gegen Katarrhe der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Die Wirksamkeit der Droge ist hier sowohl durch die einhüllende Wirkung der Schleimstoffe als auch durch die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe sowie durch die antibakterielle Wirkung der Abbauprodukte der Iridoide (Aucubigenin aus Aucubin) zurückzuführen. Ferner kann sie äußerlich bei entzündlichen Veränderungen der... mehr

Breitwegerich - Plantago major

Breitwegerich
Der Breitwegerich ist ein verbreitetes Volksheilmittel. Er enthält Schleimstoffe[9] (Polysaccharide), Iridoid-Glykoside, besonders Aucubin,[10] Bitterstoffe, Gerbstoffe, Polyphenole, und andere Wirkstoffe.[11] Der Saft, bzw. Brei aus den Blättern wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.[12] Neuere Studien verweisen auch auf eine mögliche antivirale und immunmodulatorische[13] Wirkung von Plantago major. Der Saft wurde volkstümlich... mehr

Mittlerer Wegerich - Plantago media

Mittlerer Wegerich
Der Mittlere Wegerich ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimeter erreicht. Die Laubblätter sind in einer grundständigen, meist dicht am Boden anliegenden Rosette angeordnet. Die locker, kurz weißlich behaarten Laubblätter sind 9 bis 17 cm lang, elliptisch bis breit-eiförmig und verschmälern sich in den kurzen (1 bis 4 cm lang) breiten Blattstiel. Die Blattspitze ist dreieckig abgerundet oder keilig verschmälert.... mehr

Ballonblume - Platycodon grandiflorus

Ballonblume
Ihre Wurzeln (radix platycodi) werden in der traditionellen chinesischen und koreanischen Medizin und in der koreanischen Küche (kor. doraji) zur Immunstimulation und gegen Krebs benutzt. Im Tierversuch verstärken Extrakte aus der Pflanze die Aktivität von B-Zellen und die Zytokin-Produktion.[3] Saponine aus der Wurzel (Platycodin A-E) zeigen im Labor entzündungshemmende Wirkung.[4] Außerdem wird sie als Zierpflanze angepflanzt. Nur junge Blätter... mehr

Sacha Inchi, Inka-Nuss - Plukenetia volubilis

Sacha Inchi, Inka-Nuss
Wegen des hohen Gehaltes an alpha-Linolensäure [5] wurde das Öl in einer 4-monatigen Einnahme-Studie (10-15 ml pro Tag) an Erwachsenen getestet und zeigte eine deutliche Erhöhung des HDL-Cholesterin-Spiegels im Blut. Mit der eigentlichen Erdnuss (Arachis hypogaea) ist Sacha inchi trotz des fälschlichen Namens Inka-Erdnuss nicht annähernd verwandt.

Sumpf-Kreuzblümchen - Polygala amarella

Sumpf-Kreuzblümchen
Bei der Sumpf-Kreuzblume handelt es sich um eine sommergrüne,[1] ausdauernde, krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen zwischen 5 und 20 cm erreicht. Alle Pflanzenteile sind von bitterem Geschmack. Der aufrechte oder aufsteigende Stängel besitzt am Grunde eine deutliche Blattrosette. Die Grundblätter sind spatelig-verkehrt-eiförmig oder auch lineal-lanzettlich. Die oberen Stängelblätter sind kleiner und länglich verkehrt-eiförmig bis lineal-lanzettlich.... mehr

Klapperschlangenwurzel - Polygala senega

Klapperschlangenwurzel
Polygala senega hatte viele Anwendungen der amerikanischen Ureinwohner. Den Cherokee diente es als Expektorans und Diuretikum sowie für Entzündungen, Husten und Erkältung. Die Chippewa verwendete Wurzelpräparate zur Behandlung von Krämpfen und blutenden Wunden. Die Cree kauten die Wurzel gegen Halsschmerzen und Zahnschmerzen. [5] Laut dem kanadischen Botaniker Frère Marie-Victorin wurden dieSeneca möglicherweise dazu angeregt, die Wurzel zur... mehr

Vielblütige Weißwurz - Polygonatum multiflorum

Vielblütige Weißwurz
Die Pflanze wird zur Wundheilung eingesetzt, besonders aufgrund der antibakteriellen Wirkung. Die Droge wird auch wegen ihrer schleimlösenden Wirkung verwendet.[1]

Vogel-Knöterich - Polygonum aviculare - Gruppe

Vogel-Knöterich
Als Droge (Pharmazie) dienen die zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile (Polygoni avicularis herba). Wirkstoffe sind: Kieselsäure (zum Teil auch wasserlöslich), Gerbstoffe (Gallotannine und Catechingerbstoffe) Flavonoide, insbesondere Avicularin, Phenolcarbonsäuren und Schleimstoffe. Heute wird die Heilpflanze noch gelegentlich als Tee bei Katarrhen der oberen Atemwege wegen ihrer (allerdings nur geringen) Auswurf fördernden... mehr

Gewöhnlicher Tüpfelfarn - Polypodium vulgare

Gewöhnlicher Tüpfelfarn
Medizinisch verwendet wurden die auch Schleimstoffe enthaltenden Rhizome früher unter anderem gegen Husten und Heiserkeit. Ferner wurde die Pflanze in der Volksmedizin gegen Gicht und Leberkrankheiten verwendet. Ein enthaltener Bitterstoff ist für Darmwürmer giftig.

Schwarz-Pappel - Populus nigra

Schwarz-Pappel
Bereits im 2. Jahrhundert empfahl der griechische Arzt Galen eine Salbe aus den Knospen der Schwarz-Pappel gegen Entzündungen. Solche Salben finden auch heute noch Verwendung als schmerzstillender Balsam.

Haarfrüchtige Balsam-Pappel - Populus trichocarpa

Haarfrüchtige Balsam-Pappel
Die Westliche Balsam-Pappel ist ein Baum, der Wuchshöhen von bis 35 Meter erreicht. Die Baumkrone junger Bäume ist schmal kegelförmig. Bei älteren Bäumen wirkt die Krone besenartig, da praktisch alle Äste fast senkrecht stehen. Die Rinde der Zweige ist zunächst gelblich, später glänzend rötlich. Die etwa 3 cm lange spitze Endknospe ist glänzend rotbraun; die Seitenknospen sind nur 1 cm lang und braun; sie stehen etwas an den Zweig angeschmiegt.... mehr

Gänse-Fingerkraut - Potentilla anserina

Gänse-Fingerkraut
Das Gänse-Fingerkraut ist eine kriechende, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von nur 10 bis 20 cm erreicht. Sie bildet ein bis zu 20 cm langes Rhizom aus. Aus den Blattachseln sprießen bis zu 80 cm lange, kriechende Ausläufer, die an den Knoten Blattrosetten tragen und Wurzeln treiben. Die gestielten Grundblätter sind 7- bis 21-teilig und unterbrochen gefiedert. Die Blättchen sind auf der Oberseite spärlich behaart, auf der Unterseite... mehr

Gold-Fingerkraut - Potentilla aurea

Gold-Fingerkraut
Das Gold-Fingerkraut ist eine alte Heilpflanze. Der Tee wird gegen Durchfall verwendet. Es gilt in der Volksmedizin heute noch als sicheres Mittel gegen Zuckerkrankheit, auch krampflösendes Mittel für Magen-Darm-Trakt und bei Muskelkrämpfen. Als Gurgelwasser bei Halsentzündung und Zahnfleischbluten und als Badezusatz für schlecht heilende, infizierte Wunden.

Blutwurz - Potentilla erecta

Blutwurz
In der Pflanzenheilkunde wird das schwarzbraune, bevorzugt im Frühjahr oder im Herbst (kurz vor oder kurz nach der Blüte) ausgegrabene, in der Sonne getrocknete, von den Wurzeln befreite und zerkleinerte Rhizom verwendet, entweder als alkoholischer Auszug (Tinktur), oder als Tee. Wirksame Inhaltsstoffe sind neben Gerbstoffen (Tanninen) der rote Farbstoff Tormentol, das Glykosid Tormentillin, Flavonoide, Phenolkarbonsäure, Saponine, Harz, Gummi... mehr

Kriechendes Fingerkraut - Potentilla reptans

Kriechendes Fingerkraut
Das Kriechende Fingerkraut ist eine mehrjährige krautige Pflanze. Sämtliche Stängel sind kriechend und an den Knoten bewurzelt. Die Ausläufer erreichen eine Länge von 30 bis 100 Zentimeter. Die lang gestielten Laubblätter sind fünfzählig gefingert und am Rand gezähnt. Die fünfzähligen Blüten enthalten fünf goldgelbe Kronblätter. Diese stehen einzeln auf einem langen, die Laubblätter meist überragenden Stiel. Die Blüte erreicht einen... mehr

Echte Schlüsselblume - Primula veris

Echte Schlüsselblume
Die Triterpensaponine üben eine reizende Wirkung auf die Magenschleimhaut aus. Dieser Effekt soll über Nervenfasern reflektorisch die Bronchialschleimhaut dazu anregen, mehr Schleim zu produzieren. Hierdurch verdünnt sich das Sekret und erleichtert das Abhusten. Extrakte aus Schlüsselblumen werden vor allem bei Erkältungen mit verschleimtem Husten und Schnupfen als Begleitsymptomatik eingesetzt. Als Nebenwirkung der Anwendung konnten Magenschmerzen... mehr

Stengellose Schlüsselblume - Primula vulgaris

Stengellose Schlüsselblume
In der Vergangenheit wurde die Stängellose Schlüsselblume auch als Heilpflanze genutzt. Sie enthält geringe Mengen an Saponinen, aber deutlich weniger als die Echte Schlüsselblume und wurde bei Erkältungserkrankungen verabreicht.

Sauerkirsche - Prunus cerasus

Sauerkirsche
Die Sauerkirsche kann als Busch, Strauch oder Baum wachsen und erreicht Wuchshöhen von 1 bis zu 10 Metern. Als Baum weist sie eine lockere, rundliche Krone auf. Ihre Äste sind abstehend und hängen oft über. Die Rinde ist rötlichbraun, glänzend und hat große Lentizellen. Später entwickelt sich eine Ringelborke. Junge Zweige sind dünn und kahl. Die Langtriebe besitzen eine Endknospe. Kurztriebe entspringen gehäuft an den Enden der Langtriebe.... mehr

Pfirsich - Prunus persica

Pfirsich
Es gibt auch einige Beschreibungen zur arzneilichen Verwendung des Pfirsichs. Beispielsweise empfahl Hildegard von Bingen die unreife Frucht samt Kernen, die Blätter, die Wurzel, das Harz und die Rinde zur äußerlichen Anwendung bei tränenden Augen, Kopfschmerzen und Gicht.

Schlehe - Prunus spinosa

Schlehe
Die Blüten werden als Heilpflanze in Form von Tee zur Blutreinigung und Frühjahrskur verwendet. Die medizinische Wirkung der Schlehe ist adstringierend (zusammenziehend), harntreibend, schwach abführend und entzündungshemmend. Getrocknete Blüten als Teeaufguss werden zur Blutreinigung bei Hautkrankheiten und rheumatischen Beschwerden eingesetzt sowie als Gurgelmittel bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Die harntreibende... mehr

Ruhr-Flohkraut - Pulicaria dysenterica

Ruhr-Flohkraut
Das Große Flohkraut hat medizinischen Nutzen. Es wurde unter dem Namen Conyza media oder Arnica suedensis lange Zeit gegen die Dysenterie (Ruhr) angewandt. Daher kommt auch der volkstümliche Name Ruhrwurz und der lateinische Artname dysenteria. Wegen ihrer adstringierenden Wirkung werden heute als Anwendungsgebiete der Heilpflanze Blutergüsse, Erkältungen, Fieber, Frauenbeschwerden, Gicht, Kopfschmerzen, Magengeschwüre, Quetschungen, Zahnschmerzen... mehr

Geflecktes Lungenkraut - Pulmonaria officinalis

Geflecktes Lungenkraut
Das Gefleckte Lungenkraut wird seit dem Mittelalter gegen Lungenleiden eingesetzt. Hildegard von Bingen nennt es Lungwurz.

Gewöhnliche Kuhschelle i.w.S. - Pulsatilla vulgaris

Gewöhnliche Kuhschelle i.w.S.
Kuhschellen fanden bereits in der Antike Verwendung als Heilmittel. Hippokrates setzte sie ein gegen hysterische Angstzustände und zur Menstruationsförderung. In der Volksmedizin hat sie nie viel Verwendung gefunden, was sicherlich auch auf ihre Eigenschaften als starkes Hautreizmittel zurückzuführen ist. Lediglich aus der russischen Volksmedizin kennt man eine Verwendung bei Kopfschmerzen und Erkältung, dort wurden die frisch zerquetschten Blätter... mehr

Kultur-Birne - Pyrus communis

Kultur-Birne
Birnen sind ein säurearmes Obst, enthalten aber etwa so viel Zucker wie Äpfel. Dadurch schmecken sie besonders süß und sind für säureempfindliche Menschen sehr bekömmlich. Weil sie zusätzlich gute Eisenwerte aufweisen, wirken sie Blutarmut entgegen. Sie enthalten außerdem viel Kalium, was entwässert, ihr Phosphorgehalt stärkt das Nervensystem.

Wildbirne - Pyrus pyraster

Wildbirne
Aus Birnbaumblüten lässt sich bei Nierenbeckenentzündungen ein wirksamer Tee bereiten. Die jungen, noch geschlossenen Blütenknospen ergeben eine schmackhafte Salatbeilage. Birnensaft dient als Kur zur allgemeinen Entgiftung des Körpers. Aus 25 Pfund Birnenkernen erhielt man in Notzeiten drei Pfund Speiseöl. Daneben sprach man dem Birnbaum auch die Fähigkeit zu, dem Menschen wirksam Schmerzen und Krankheiten abnehmen zu können, insbesondere... mehr

Flaum-Eiche - Quercus pubescens

Flaum-Eiche
Die Flaumeiche ist ein sommergrüner, meist krummwüchsiger Baum oder Strauch. Sie kann bis 25 Meter hoch werden, erzielt Durchmesser bis 0,6 Meter und erreicht Alter bis 500 Jahre. Sie bildet eine dicke, stark zerklüftete, längsrissige Borke. Den anfangs filzig-flaumig behaarten Trieben, Knospen und Blättern verdankt sie ihren Namen. Die bis 15 Zentimeter langen Blätter stehen wechselständig und sind tiefbuchtig gelappt, sie sind oben dunkelgrün,... mehr

Stiel-Eiche - Quercus robur

Stiel-Eiche
Die Stieleiche (Quercus robur), auch Sommereiche oder Deutsche Eiche genannt ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Eichen (Quercus) in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Die Stieleiche ist ein 20 bis 40 Meter hoher Baum und erreicht einen Stammdurchmesser bis drei Meter. Ihr Höchstalter liegt bei 500 bis 1000 Jahren. In Ausnahmefällen bis zu 1400 Jahren. Ihre Rinde ist in der Jugend glatt und schwach grau-grün glänzend, später wird... mehr

Knolliger Hahnenfuß - Ranunculus bulbosus

Knolliger Hahnenfuß
In der Vergangenheit wurde Der Knollige Hahnenfuß als Volksarzneipflanze verwendet.

Gift-Hahnenfuß - Ranunculus sceleratus

Gift-Hahnenfuß
Erscheinungsbild Der Gift-Hahnenfuß wächst als einjährige bis ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 10 bis 80 cm erreicht. Die faserigen Wurzeln sind fast gleich dick. Der hohle, aufrechte, im oberen Bereich verzweigte Stängel ist kahl bis spärlich flaumig behaart. Laubblatt Die Laubblätter sind grundständig und wechselständig am Stängel verteilt angeordnet. Die drei bis dreizehn Grundblätter und die unteren Stängelblätter... mehr
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