Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

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Silber-Weide - Salix alba

Silber-Weide
Es war die schmerzlindernde und fiebersenkende Wirkung der Weidenrinde bekannt. Im 12. Jahrhundert empfahl Hildegard von Bingen Weidenrindentee gegen Fieber, Gicht und Gelenk-Rheumatismus. Im 17. Jahrhundert wurde die Rinde zur Medikamentenherstellung gegen Gicht und Rheuma verwendet.Die Bunt-Weide wird in der Bach-Blütentherapie unter dem Namen „Willow“ zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit angewendet.

Reif-Weide - Salix daphnoides

Reif-Weide
Als pharmazeutische Droge dienen die getrockneten Rinden junger Zweige verschiedener Weidenarten, sofern ihre Rinde den geforderten Gesamtsalicingehalt von mindestens 1,5 % aufweist. Weidenrindenzubereitungen haben fiebersenkende, schmerzstillende und vor allem entzündungshemmende Eigenschaften. Man verwendet bei rheumatischen und anderen chronischen Schmerzen am besten Fertigpräparate, die auf einen bestimmten Salicingehalt standardisiert sind.... mehr

Echter Salbei - Salvia officinalis

Echter Salbei
Traditionell ist die bakterien-, entzündungshemmende sowie zusammenziehende Wirkung des Salbeis bekannt. Bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes werden handelsübliche wässrige oder alkoholische Auszüge zum Gurgeln eingesetzt. Salbeitee kann ebenfalls zum Gurgeln benutzt oder getrunken werden. Ihm wird eine schweißhemmende Wirkung zugesprochen. Die Inhaltsstoffe des Heilsalbeis sollen außerdem sekretionsfördernd wirken und die Funktion... mehr

Schwarzer Holunder - Sambucus nigra

Schwarzer Holunder
Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blütenständen gelten als probate Hausmittel bei Erkältung, Schnupfen, Nieren- und Blasenleiden sowie zur Stärkung von Herz und Kreislauf und finden bis heute Anwendung.[19] Als Faktoren dieser Wirkung gilt das in den Früchten mit 180 mg/kg reichlich enthaltene Vitamin C sowie Vitamin B, Fruchtsäuren, ätherische Öle, die auch in den Blüten enthalten sind, und vor allem farbgebende... mehr

Trauben-Holunder - Sambucus racemosa

Trauben-Holunder
Auch als Heilkraut findet der Rote Holunder Verwendung. Zu beachten ist der hohe Gehalt an Ölen, die auf Saft zu regelrechten gelblichen „Fettaugen“ führen können. Darüber hinaus enthält der Rote Holunder deutlich mehr Säure als S. nigra.

Kleiner Wiesenknopf - Sanguisorba minor

Kleiner Wiesenknopf
Der Grosser Wiesenknopf besitzt adstringierende, antimikrobielle, entzündungshemmende, blutstillende und gegen Durchfall gerichteten Effekte. Nicholas Culpeper schreibt: ein äußerst kostbares Kraut, dessen ständiger Gebrauch den Körper bei bester Gesundheit hält Der kleine Wiesenknopf wurde als Tonikum hoch geschätzt

Großer Wiesenknopf - Sanguisorba officinalis

Großer Wiesenknopf
In der Pflanzenheilkunde steht der Große Wiesenknopf seit dem Mittelalter in dem Ruf, ein gutes, blutstillendes Mittel zu sein, worauf auch der botanische Name hinweist (sanguis = Blut und sorbere = einsaugen). Auch die blutrote Farbe der Blütenköpfchen galt gemäß der Signaturenlehre als Zeichen für die blutstillenden Eigenschaften der Pflanze.

Wald-Sanikel - Sanicula europaea

Wald-Sanikel
Wie aus dem Namen Sanikel (von lateinisch sanare = heilen) hervorgeht, wird diese Art in der Volksmedizin schon lange als Heilpflanze genutzt.[4] Als Heildroge dienen, die zur Blütezeit gesammelten und getrockneten Grundblätter (Sanicula herba).[8] Der Wald-Sanikel wurde früher fast als „Allheilmittel“ angesehen.[4] Heute nutzt man überwiegend nur noch die wegen der Saponine vorhandene Auswurf fördernde Wirkung der Pflanzeninhaltsstoffe... mehr

Graues Heiligenkraut - Santolina chamaecyparissus

Graues Heiligenkraut
Das Graue Heiligenkraut ist ein immergrüner Zwergstrauch, der Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimeter erreicht. Die Stängel sind verzweigt und haben einen Durchmesser von (6) 8 bis 15 Millimeter. Die Blätter sind weißfilzig und stark aromatisch, die unteren sind 2 bis 4, die oberen 1 bis 3 Zentimeter lang. Die Blätter haben an jeder Seite 9 bis 14 Abschnitte. Diese sind eingerollt und 0,5 bis 2 Millimeter lang. Die Blütenköpfe sind meist zu mehreren... mehr

Gewöhnliches Seifenkraut - Saponaria officinalis

Gewöhnliches Seifenkraut
Als Arzneidrogen dienen die getrockneten Wurzeln und Rhizome, seltener das Kraut. Traditionell werden die Pflanzenteile als Expektorans bei Bronchitiden mit zähem, trockenem Sekret eingesetzt. Hierfür gibt es auch Fertigpräparate. Hierbei ist zu beachten, dass das Seifenkraut wie alle Saponindrogen in höheren Dosen Erbrechen auslösen kann und demnach schwach giftig ist. In der Tumorbehandlung wird das ebenfalls aus dem Seifenkraut gewonnene pflanzliche... mehr

Winter-Bohnenkraut - Satureja montana

Winter-Bohnenkraut
Das Winter-Bohnenkraut (Satureja montana) genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es sind 4 Unterarten bekannt. Das Winter-Bohnenkraut ist ein immergrüner Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 40, selten bis 70 cm. Die Stängel sind ganz oder nur im unteren Teil verholzt. Im oberen Teil sind sie kurz behaart und häufig auch etwas violett überlaufen. Die Blätter sind fast sitzend, 10 bis 30 (selten... mehr

Knöllchen-Steinbrech - Saxifraga granulata

Knöllchen-Steinbrech
Die Pflanze wird in der Volksheilkunde und in der Homöopathie bei Grieß- und Steinleiden der Nieren und Blase angewandt (Gattungsname!).

Tauben-Skabiose - Scabiosa columbaria

Tauben-Skabiose
Die Tauben-Skabiose wurde früher als Mittel gegen Hautausschläge verwendet.

Knotige Braunwurz - Scrophularia nodosa

Knotige Braunwurz
Die Pflanze wurde in der Volksheilkunde gegen eine Vielzahl von Leiden verwendet, beispielsweise gegen Lymphdrüsenschwellungen, gegen Hautleiden und zur Wundheilung, bei Halskrankheiten oder als harntreibendes Mittel.

Scharfer Mauerpfeffer - Sedum acre

Scharfer Mauerpfeffer
Der Saft der Blätter wirkt kühlend und schmerzstillend.

Purpur-Fetthenne - Sedum telephium

Purpur-Fetthenne
Die Purpur-Fetthenne ist heute eine Art in der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Bei der Großen Fetthenne handelt es sich dabei um eine Sammelart, also die Zusammenlegung mehrerer früher einzeln beschriebener, nah verwandter Kleinarten. Die Purpur-Fetthenne ist eine sukkulente mehrjährige Pflanze, die Wuchshöhen von 25 bis 50 cm erreicht, einen aufrechten, kahlen Stängel und dicke, rübenförmige Rhizome besitzt. Die Laubblätter... mehr

Dach-Hauswurz - Sempervivum tectorum

Dach-Hauswurz
Die heimische Hauswurz hat die gleichen Indikationen wie Aloe vera, als Sonnenschutz und Feuchtigkeitsspender.

Alpen-Greiskraut - Senecio alpinus

Alpen-Greiskraut
Bergbauern verwenden einen Absud des Krautes zum Reinigen von Wunden.

Alpen-Kreuzkraut - Senecio cordatus

Alpen-Kreuzkraut
Bergbauern verwenden einen Absud des Krautes zum Reinigen von Wunden.

Fuchssches Greiskraut - Senecio ovatus

Fuchssches Greiskraut
Das Fuchssche Greiskraut, im Mittelalter auch als „Wundkraut“ benannt, wurde früher als Mittel bei zu starken Monatsblutungen[9] oder bei Schleimhautblutungen verwendet. Das es aber wie alle anderen Greiskraut-Arten leberschädigende Pyrrolizidinalkaloide enthält, und außerdem Verwechslungsgefahr mit ähnlichen Greiskraut-Arten besteht, wird von einer Verwendung heutzutage abgeraten.

Sägepalme - Serenoa repens

Sägepalme
Sägepalmenfrüchte werden arzneilich verwendet. Die pharmazeutische Droge besteht aus den unvollständig getrockneten reifen Früchten (Sabalis serrulatae fructus), die gemäß den Anforderungen des Europäischen Arzneibuchs mindestens 11,0 % Gesamtfettsäuren enthalten müssen.[8] Für den Sägepalmenextrakt (Sabalis serrulatae extractum) gelten folgende Anforderungen: mindestens 80,0 % Fettsäuren, mindestens 23,0 % Laurinsäure, mindestens 0,20... mehr

Heilwurz - Seseli libanotis

Heilwurz
Die Heilwurz (Seseli libanotis), ist ein in Mitteleuropa recht selten vorkommender Doldenblütler (Apiaceae). Diese Art ist eine zwei- bis mehrjährige (bis 8 Jahre) krautige Pflanze (Hemikryptophyt). Sie wird bis zu 1,5 m hoch und stirbt nach der Blüte ab. Sie ist reich verzweigt und wie die Blätter kahl. Der Stängel ist nur unterhalb der Dolden etwas behaart. Die Blätter sind einfach bis doppelt gefiedert, die Fiederabschnitte eiförmig-lanzettlich,... mehr

Kronen-Lichtnelke - Silene coronaria

Kronen-Lichtnelke
Die Kronen-Lichtnelke ist eine immergrüne, zweijährige, kurzlebige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 40 bis 90 Zentimeter erreicht. Die Art ist dicht zottig-graufilzig und bildet eine Pleiokorm-Wurzel. Die Blütenstiele sind 2 bis 14 Zentimeter lang. Die Blüten sind 2 bis 3 Zentimeter breit und dunkelrot gefärbt. Bei einigen Sorten können sie auch weiß, rosa oder gefüllt sein. Die Kronblätter sind unzerteilt oder seicht ausgerandet.

Mariendistel - Silybum marianum

Mariendistel
Der medizinische Nutzen der Mariendistel ist lange bekannt und ausführlich untersucht. Insbesondere die entgiftenden sowie leberstärkenden und -schützenden Eigenschaften des Wirkstoffkomplexes Silymarin sind durch viele wissenschaftliche Studien belegt. Auf der Basis dieses Wirkstoffes eignet sich hepa-loges® besonders gut zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen und toxischen Leberschäden. (Dr.Loges). Lebervergiftungen... mehr

Weißer Senf - Sinapis alba

Weißer Senf
In der Volksmedizin werden frisch gemahlene und zu einem Brei verrührte Samen äußerlich für Umschläge verwendet.

Schmalblättriger Merk - Sium erectum

Schmalblättriger Merk
Der Schmalblättrige Merk ist eine leicht giftige, ganzjährig grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 30 bis 80 Zentimetern erreicht. Der Schmalblättrige Merk besitzt einen stielrunden, mit feinen Rillen versehenen Stängel. Diese Sumpfpflanze kann je nach Standort in zwei sehr ähnlichen Sumpf- oder Schwimmblattformen vorkommen. Die schwimmenden Formen blühen selten und vermehren sich durch Ausläufer. Die Abschnitte der... mehr

Zuckerwurzel - Sium sisarum

Zuckerwurzel
Leonhart Fuchs beschreibt die Zuckerwurzel, den „Sisern“, als lieblich und süß, im Geschmack den gelen Rüben gleich. „Der Same gedörrt, gepulvert und in Wein eingenommen ist gut so den Heschen (Schluchzen) haben und Grimmen im Leib. Sisern machen Lust zu dem ehelichem Werken, stärcken das Herz, sind nützlich denen, so sich sehr erbrochen haben. “[28] Nicholas Culpeper (1614–1645), ein englischer Arzt und Astrologe, schreibt, die... mehr

Bittersüßer Nachtschatten - Solanum dulcamara

Bittersüßer Nachtschatten
Trotz der Giftigkeit der Pflanze werden auch heute noch die nach dem Abfallen der Blätter gesammelten, zwei- bis dreijährigen Stängel als Arzneidroge verwendet. Arzneizubereitungen: innerlich als Tee und äußerlich als Aufguss oder Abkochung. In der Homöopathie wird sie außerdem angewandt bei Erkältungen, Husten (v. a. asthmatisch), Blasenentzündungen, Warzen und Hautausschlägen.

Schwarzer Nachtschatten - Solanum nigrum

Schwarzer Nachtschatten
Medizinische Anwendungen des Schwarzen Nachtschatten sind aus vielen Kulturen bekannt. Das während der Blütezeit gesammelte und getrocknete Kraut wird in der Volksheilkunde als Medizin gegen Magen- und Blasenkrämpfe und Keuchhusten eingesetzt, eine äußerliche Anwendung wird bei Ekzemen, nässenden Flechten, Juckreiz, Hämorrhoiden, Schrunden, Prellungen und Abszessen empfohlen. In der Homöopathie wird die gesamte, frische, blühende Pflanze... mehr

Kanadische Goldrute - Solidago canadensis

Kanadische Goldrute
Ihr Haupteinsatzgebiet in der Heilkunde ist der Nieren-Blasen-Apparat. Sie wirkt stark harntreibend.
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