Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

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Hederich - Raphanus raphanistrum

Hederich
Es wurde festgestellt, dass die Blätter des Acker-Rettichs (die Teil traditioneller lokaler Mittelmerdiäten sind) sowohl eine potentiell anti-Diabetes, als auch eine eine stimmungsaufhellende Wirkung (Serotonin reuptake inhibitor) besitzten.

Garten-Rettich - Raphanus sativus

Garten-Rettich
Der Garten-Rettich ist eine ein- bis zweijährige Pflanze, die 30 bis 100 Zentimeter hoch wird. Er bildet Hypokotylknollen oder Wurzel-Hypokotylknollen, d. h. an der Bildung der Knolle ist nur das Hypokotyl, oder Hypokotyl und Wurzel beteiligt. Die Farbe und Größe der Knollen ist dabei sehr variabel. Die Blätter sind gezähnt, fiederspaltig oder gefiedert, jedoch sind die Fiedern nicht bis zur Rhachis getrennt. Die Stängelblätter sind nicht stängelumfassend.... mehr

Purgier Kreuzdorn - Rhamnus cathartica

Purgier Kreuzdorn
Die Früchte verwendet man getrocknet als Abführmittel; hingegen kann der Verzehr von unreifen Früchten – vor allem bei Kindern – zu Vergiftungserscheinungen führen. Der abführenden Wirkung hat der Strauch seinen botanischen Namen cathartica (altgriechisch: katarthikos für reinigend) zu verdanken.

Handlappiger Rhabarber - Rheum palmatum

Handlappiger Rhabarber
Die typischen Inhaltsstoffe der Wurzeln und Rhizome von Rheum palmatum sind Anthrachinone, Flavonoide, Phenolcarbonsäuren und Gerbstoffe. Sie werden in der Phytotherapie als Rhei radix (Rhabarberwurzel) zum Beispiel bei Verstopfung medizinisch genutzt. [3]

Rosenwurz - Rhodiola rosea

Rosenwurz
In Sibirien wird der Rosenwurz „Goldene Wurzel“ (??????? ??????, Solotoy Koren) genannt, denn der Wurzelextrakt soll Erinnerungsvermögen, Konzentration und Aufnahmevermögen steigern. Zudem wird er bei Problemen mit Potenzstörungen angewandt. Rosenwurz ist eine adaptogene Heilpflanze, die seit langem medizinische Verwendung in russischen, baltischen und skandinavischen Ländern findet, sowohl als Tee als auch in Form von Extrakten. Auch in anderen... mehr

Essigbaum - Rhus hirta

Essigbaum
Für einige Indianerstämme war die Art von medizinischer Bedeutung, die Wurzeln dienten als Mittel zur Blutstillung, die Früchte gegen Erkrankungen der Lunge, und der Tee aus der inneren Wurzelrinde gegen „innere Beschwerden“.

Schwarze Johannisbeere - Ribes nigrum

Schwarze Johannisbeere
Von April bis Juli gepflückte Blätter nutzt man in getrockneter Form auch zur Herstellung von gerbsäurehaltigen Teegetränken bei Magenverstimmungen.

Essig-Rose - Rosa gallica

Essig-Rose
Der Auszug der Blüten wirkt adstringierend und wird zur Heilung im Mund- und Rachenbereich, zum Gurgeln, sowie zur Behandlung schlecht heilender Wunden verwendet.

Alpen-Heckenrose - Rosa pendulina

Alpen-Heckenrose
Die Hagebutten von Rosa pendulina finden in der Volksheilkunde ähnliche Verwendung wie die Scheinfrüchte von Hundsrose, Kartoffelrose und Weinrose. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel bei Vitamin-C-Mangel oder bei erhöhtem Bedarf, z. B. bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Die Kommission E hat aufgrund des schnell abnehmenden Vitamin-C-Anteils in der Droge eine negative Monographie veröffentlicht, das Europäische Arzneibuch fordert einen... mehr

Rosmarin - Rosmarinus officinalis

Rosmarin
Da es sich bei Rosmarin um eine mediterrane Pflanze handelt, kann man annehmen, dass bereits die Griechen und Römer ihn als Heilkraut benutzt hätten. Das scheint nicht zuzutreffen, denn nur Dioskurides bringt einen Hinweis, dass „Rosmarin eine erwärmende Kraft habe“. In der antiken Kultur dagegen hat der Rosmarin als eine den Göttern, insbesondere der Aphrodite, geweihte Pflanze eine große Rolle gespielt. In der Naturheilkunde wird Rosmarin... mehr

Kratzbeere - Rubus caesius agg.

Kratzbeere
Es handelt sich um Halbsträucher, deren oft niederliegende Ruten Längen von nur 30 bis 60 cm erreichen. Die Pflanzen sind spärlich mit borstenförmigen Stacheln besetzt. Die Laubblätter sind dreizählig gefiedert. Fünfzählig gefiederte Blätter wie bei vielen anderen Arten der Untergattung kommen nur in Ausnahmefällen vor. Die Seitenfiedern sind dabei fast sitzend. Bei den ausgewachsenen Blättern sind die Fiedern kaum länger als breit. ... mehr

Brombeeren - Rubus sectio Rubus

Brombeeren
Zur Zeit von Hippokrates im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde die Brombeerpflanze in der Medizin verwendet. Erst im 19. Jahrhundert wurde sie gezielt in größerem Umfang kultiviert. Kulturgeschichtlichen Niederschlag fand sie unter anderem in der Figur des Brombeermannes. Zubereitungen aus Brombeerblättern besitzen eine ausgeprägte adstringierende Wirkung wegen ihres Gerbstoffgehaltes und sind deshalb zur Behandlung leichter, unspezifischer Durchfallerkrankungen... mehr

Großer Sauerampfer - Rumex acetosa

Großer Sauerampfer
Im Mittelalter war der Sauerampfer vor allem auf den britischen Inseln weit verbreitet. Man schrieb ihm eine fiebersenkende Wirkung zu. Außerdem war Sauerampfer den Seefahrern des Mittelalters bereits als Mittel gegen Skorbut bekannt. Bei Verdauungsbeschwerden kann Sauerampfer als Heilmittel genommen werden. Obwohl Sauerampfer eine große Menge Eisen enthält, sollte bei Eisenmangel eher auf den Genuss verzichtet werden, da die in hohen Konzentrationen... mehr

Alpen-Ampfer - Rumex alpinus

Alpen-Ampfer
In der Volksmedizin wurde der Wurzelstock, ähnlich wie Rhabarber, als Abführmittel genutzt.

Stumpfblättriger Ampfer - Rumex obtusifolius

Stumpfblättriger Ampfer
Die Pflanze wird auch in der Volksmedizin angewendet: Ein Sud aus den Wurzeln gegen Verstopfung und Hautleiden, die Samen bei Durchfall, Ekzemen und zur Blutreinigung; die Blätter sollen, auf Wunden aufgelegt, deren Heilung beschleunigen.

Weinraute - Ruta graveolens

Weinraute
In der heutigen Pflanzenheilkunde außerhalb der Volksheilkunde findet die Weinraute keine Verwendung mehr. Die Pflanze ist phototoxisch, das heißt, sie kann Hautreizungen bei gleichzeitiger Berührung und Sonneneinstrahlung hervorrufen (vergleiche Herkulesstaude). Sie sollte außerdem nicht von schwangeren Frauen verwendet werden, da sie zu Fehlgeburten führen kann. Die Weinraute war jedoch sowohl im Altertum als auch im Mittelalter eine hochgeschätzte... mehr

Silber-Weide - Salix alba

Silber-Weide
Es war die schmerzlindernde und fiebersenkende Wirkung der Weidenrinde bekannt. Im 12. Jahrhundert empfahl Hildegard von Bingen Weidenrindentee gegen Fieber, Gicht und Gelenk-Rheumatismus. Im 17. Jahrhundert wurde die Rinde zur Medikamentenherstellung gegen Gicht und Rheuma verwendet.Die Bunt-Weide wird in der Bach-Blütentherapie unter dem Namen „Willow“ zur Stärkung der Eigenverantwortlichkeit angewendet.

Reif-Weide - Salix daphnoides

Reif-Weide
Als pharmazeutische Droge dienen die getrockneten Rinden junger Zweige verschiedener Weidenarten, sofern ihre Rinde den geforderten Gesamtsalicingehalt von mindestens 1,5 % aufweist. Weidenrindenzubereitungen haben fiebersenkende, schmerzstillende und vor allem entzündungshemmende Eigenschaften. Man verwendet bei rheumatischen und anderen chronischen Schmerzen am besten Fertigpräparate, die auf einen bestimmten Salicingehalt standardisiert sind.... mehr

Echter Salbei - Salvia officinalis

Echter Salbei
Traditionell ist die bakterien-, entzündungshemmende sowie zusammenziehende Wirkung des Salbeis bekannt. Bei Entzündungen des Mund- und Rachenraumes werden handelsübliche wässrige oder alkoholische Auszüge zum Gurgeln eingesetzt. Salbeitee kann ebenfalls zum Gurgeln benutzt oder getrunken werden. Ihm wird eine schweißhemmende Wirkung zugesprochen. Die Inhaltsstoffe des Heilsalbeis sollen außerdem sekretionsfördernd wirken und die Funktion... mehr

Schwarzer Holunder - Sambucus nigra

Schwarzer Holunder
Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blütenständen gelten als probate Hausmittel bei Erkältung, Schnupfen, Nieren- und Blasenleiden sowie zur Stärkung von Herz und Kreislauf und finden bis heute Anwendung.[19] Als Faktoren dieser Wirkung gilt das in den Früchten mit 180 mg/kg reichlich enthaltene Vitamin C sowie Vitamin B, Fruchtsäuren, ätherische Öle, die auch in den Blüten enthalten sind, und vor allem farbgebende... mehr

Trauben-Holunder - Sambucus racemosa

Trauben-Holunder
Auch als Heilkraut findet der Rote Holunder Verwendung. Zu beachten ist der hohe Gehalt an Ölen, die auf Saft zu regelrechten gelblichen „Fettaugen“ führen können. Darüber hinaus enthält der Rote Holunder deutlich mehr Säure als S. nigra.

Kleiner Wiesenknopf - Sanguisorba minor

Kleiner Wiesenknopf
Der Grosser Wiesenknopf besitzt adstringierende, antimikrobielle, entzündungshemmende, blutstillende und gegen Durchfall gerichteten Effekte. Nicholas Culpeper schreibt: ein äußerst kostbares Kraut, dessen ständiger Gebrauch den Körper bei bester Gesundheit hält Der kleine Wiesenknopf wurde als Tonikum hoch geschätzt

Großer Wiesenknopf - Sanguisorba officinalis

Großer Wiesenknopf
In der Pflanzenheilkunde steht der Große Wiesenknopf seit dem Mittelalter in dem Ruf, ein gutes, blutstillendes Mittel zu sein, worauf auch der botanische Name hinweist (sanguis = Blut und sorbere = einsaugen). Auch die blutrote Farbe der Blütenköpfchen galt gemäß der Signaturenlehre als Zeichen für die blutstillenden Eigenschaften der Pflanze.

Wald-Sanikel - Sanicula europaea

Wald-Sanikel
Wie aus dem Namen Sanikel (von lateinisch sanare = heilen) hervorgeht, wird diese Art in der Volksmedizin schon lange als Heilpflanze genutzt.[4] Als Heildroge dienen, die zur Blütezeit gesammelten und getrockneten Grundblätter (Sanicula herba).[8] Der Wald-Sanikel wurde früher fast als „Allheilmittel“ angesehen.[4] Heute nutzt man überwiegend nur noch die wegen der Saponine vorhandene Auswurf fördernde Wirkung der Pflanzeninhaltsstoffe... mehr

Graues Heiligenkraut - Santolina chamaecyparissus

Graues Heiligenkraut
Das Graue Heiligenkraut ist ein immergrüner Zwergstrauch, der Wuchshöhen von 15 bis 50 Zentimeter erreicht. Die Stängel sind verzweigt und haben einen Durchmesser von (6) 8 bis 15 Millimeter. Die Blätter sind weißfilzig und stark aromatisch, die unteren sind 2 bis 4, die oberen 1 bis 3 Zentimeter lang. Die Blätter haben an jeder Seite 9 bis 14 Abschnitte. Diese sind eingerollt und 0,5 bis 2 Millimeter lang. Die Blütenköpfe sind meist zu mehreren... mehr

Gewöhnliches Seifenkraut - Saponaria officinalis

Gewöhnliches Seifenkraut
Als Arzneidrogen dienen die getrockneten Wurzeln und Rhizome, seltener das Kraut. Traditionell werden die Pflanzenteile als Expektorans bei Bronchitiden mit zähem, trockenem Sekret eingesetzt. Hierfür gibt es auch Fertigpräparate. Hierbei ist zu beachten, dass das Seifenkraut wie alle Saponindrogen in höheren Dosen Erbrechen auslösen kann und demnach schwach giftig ist. In der Tumorbehandlung wird das ebenfalls aus dem Seifenkraut gewonnene pflanzliche... mehr

Winter-Bohnenkraut - Satureja montana

Winter-Bohnenkraut
Das Winter-Bohnenkraut (Satureja montana) genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es sind 4 Unterarten bekannt. Das Winter-Bohnenkraut ist ein immergrüner Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 40, selten bis 70 cm. Die Stängel sind ganz oder nur im unteren Teil verholzt. Im oberen Teil sind sie kurz behaart und häufig auch etwas violett überlaufen. Die Blätter sind fast sitzend, 10 bis 30 (selten... mehr

Knöllchen-Steinbrech - Saxifraga granulata

Knöllchen-Steinbrech
Die Pflanze wird in der Volksheilkunde und in der Homöopathie bei Grieß- und Steinleiden der Nieren und Blase angewandt (Gattungsname!).

Tauben-Skabiose - Scabiosa columbaria

Tauben-Skabiose
Die Tauben-Skabiose wurde früher als Mittel gegen Hautausschläge verwendet.

Knotige Braunwurz - Scrophularia nodosa

Knotige Braunwurz
Die Pflanze wurde in der Volksheilkunde gegen eine Vielzahl von Leiden verwendet, beispielsweise gegen Lymphdrüsenschwellungen, gegen Hautleiden und zur Wundheilung, bei Halskrankheiten oder als harntreibendes Mittel.
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