Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

Pflaaaaaaaaaaaaaa aanzen
12345678910111213141516




Mariendistel - Silybum marianum

Mariendistel
Der medizinische Nutzen der Mariendistel ist lange bekannt und ausführlich untersucht. Insbesondere die entgiftenden sowie leberstärkenden und -schützenden Eigenschaften des Wirkstoffkomplexes Silymarin sind durch viele wissenschaftliche Studien belegt. Auf der Basis dieses Wirkstoffes eignet sich hepa-loges® besonders gut zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen und toxischen Leberschäden. (Dr.Loges). Lebervergiftungen... mehr

Weißer Senf - Sinapis alba

Weißer Senf
In der Volksmedizin werden frisch gemahlene und zu einem Brei verrührte Samen äußerlich für Umschläge verwendet.

Schmalblättriger Merk - Sium erectum

Schmalblättriger Merk
Der Schmalblättrige Merk ist eine leicht giftige, ganzjährig grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 30 bis 80 Zentimetern erreicht. Der Schmalblättrige Merk besitzt einen stielrunden, mit feinen Rillen versehenen Stängel. Diese Sumpfpflanze kann je nach Standort in zwei sehr ähnlichen Sumpf- oder Schwimmblattformen vorkommen. Die schwimmenden Formen blühen selten und vermehren sich durch Ausläufer. Die Abschnitte der... mehr

Zuckerwurzel - Sium sisarum

Zuckerwurzel
Leonhart Fuchs beschreibt die Zuckerwurzel, den „Sisern“, als lieblich und süß, im Geschmack den gelen Rüben gleich. „Der Same gedörrt, gepulvert und in Wein eingenommen ist gut so den Heschen (Schluchzen) haben und Grimmen im Leib. Sisern machen Lust zu dem ehelichem Werken, stärcken das Herz, sind nützlich denen, so sich sehr erbrochen haben. “[28] Nicholas Culpeper (1614–1645), ein englischer Arzt und Astrologe, schreibt, die... mehr

Bittersüßer Nachtschatten - Solanum dulcamara

Bittersüßer Nachtschatten
Trotz der Giftigkeit der Pflanze werden auch heute noch die nach dem Abfallen der Blätter gesammelten, zwei- bis dreijährigen Stängel als Arzneidroge verwendet. Arzneizubereitungen: innerlich als Tee und äußerlich als Aufguss oder Abkochung. In der Homöopathie wird sie außerdem angewandt bei Erkältungen, Husten (v. a. asthmatisch), Blasenentzündungen, Warzen und Hautausschlägen.

Schwarzer Nachtschatten - Solanum nigrum

Schwarzer Nachtschatten
Medizinische Anwendungen des Schwarzen Nachtschatten sind aus vielen Kulturen bekannt. Das während der Blütezeit gesammelte und getrocknete Kraut wird in der Volksheilkunde als Medizin gegen Magen- und Blasenkrämpfe und Keuchhusten eingesetzt, eine äußerliche Anwendung wird bei Ekzemen, nässenden Flechten, Juckreiz, Hämorrhoiden, Schrunden, Prellungen und Abszessen empfohlen. In der Homöopathie wird die gesamte, frische, blühende Pflanze... mehr

Kanadische Goldrute - Solidago canadensis

Kanadische Goldrute
Ihr Haupteinsatzgebiet in der Heilkunde ist der Nieren-Blasen-Apparat. Sie wirkt stark harntreibend.

Späte Goldrute - Solidago gigantea

Späte Goldrute
Die getrockneten, ganzen oder zerkleinerten, blühenden, oberirdischen Teile der Pflanze werden als Teedroge verwendet. Sie wirken harntreibend, krampflösend und entzündungshemmend. Dementsprechend werden Zubereitungen aus der Pflanze zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege, bei Harnsteinen und Nierengrieß angewendet.

Gewöhnliche Goldrute - Solidago virgaurea

Gewöhnliche Goldrute
Die Gewöhnliche Goldrute wird als Heilpflanze bei Blasen- und Nierenleiden eingesetzt. Die Droge wirkt kräftig diuretisch. Die Diuresewirkung wird auf den Gehalt an Saponinen zurückgeführt. Der Solidago-Extrakt vermindert die Permeabilität der Gefäßwände und bewirkt gleichzeitig eine Erhöhung der Gefäßresistenz. Für die Gewöhnliche Goldrute wurden auch entzündungshemmende, schwach krampflösende und schmerzstillende Eigenschaften belegt,... mehr

Kohl Gänsedistel - Sonchus oleraceus

Kohl Gänsedistel
Die Pflanze wird erwähnt bei Dioskurides, Theophrast und Antiphanes. Die griechische Volksmedizin verwendete den Saft der Pflanze als Antidot bei Skorpionbissen.

Vogelbeere - Sorbus aucuparia

Vogelbeere
Auch wenn sich im Volksglauben hartnäckig das Gerücht hält, die Früchte seien giftig, ist dies nicht richtig. Allerdings enthalten die Beeren Parasorbinsäure, die zu Magenproblemen führen kann. Durch Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut, die gut verträglich ist. Gekochte Beeren können daher auch in größeren Mengen gegessen werden. Tatsächlich sind Vogelbeeren aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts (bis zu 100 mg pro... mehr

Speierling - Sorbus domestica

Speierling
In der Volksmedizin spielten die vollreifen Früchte wegen ihres Gerbstoffgehalts eine Rolle als Hausmedizin gegen Durchfall, Ruhr und Erbrechen (davon hat der Baum seinen Namen). In Frankreich wurde als Hausmedizin der Sorbette, ein Speierlingsschnaps gebrannt. Die Beeren von Sorbus domestica verwendete Hippokrates als adstringierendes Mittel. Frische Beeren dienten lange Zeit volkstümlich als Abführmittel.

Aufrechter Ziest - Stachys recta

Aufrechter Ziest
Im Altertum soll diese Pflanze als „Sideritis“ zu verschiedenen Heil- und magischen Zwecken verwendet worden sein. Besonders soll sie auch der Heilung von Hieb- und Stichwunden gedient haben. Gladiatoren im Römischen Reich sollen die Pflanze als Amulett getragen haben. In Osteuropa wird die Pflanze nach Abkochen zum Baden der Kinder gebraucht, um sie gegen verschiedene Krankheiten, aber auch gegen „magische Einflüsse“ zu schützen.

Gewöhnliche Vogelmiere - Stellaria media

Gewöhnliche Vogelmiere
In der Naturheilkunde findet es vielfältige Anwendung. So wird ein Extrakt der frischen Pflanze zur Behandlung von Rheumatismus und Gelenkschmerzen verwendet. Als Tee ist es zur äußeren und inneren Anwendung im Gebrauch.

Süßkraut - Stevia rebaudiana

Süßkraut
In Studien konnten blutdrucksenkende, blutzuckersenkende, antimikrobielle und gefäßerweiternde Eigenschaften beobachtet werden. In Japan und Südamerika wurden keine negativen Wirkungen beobachtet. Stevia ist auch für Diabetiker geeignet und erhöht nicht den Blutzuckerspiegel.[6] Sie hat eine plaquehemmende Wirkung und ist darum vorbeugend gegen Karies und damit zahnfreundlich.[4] Es wurde keine Abhängigkeit beobachtet.

Brechnuss - Strychnos nux-vomica

Brechnuss
Die Gewöhnliche Brechnuss wächst als ein immergrüner Laubbaum, der gewöhnlich Wuchshöhen von 25 m erreicht. Er besitzt eine schwarzgraue bis gelblichgraue, im Alter feinwarzige Rinde. Die bräunlichen Zweige sind wiederholt gabelteilig und tragen ledrige und gestielte, gegenständige, obseits glattglänzende, dunkelgrüne, unterseits fahlgrüne Blätter. Die Blätter sind etwa 5–18 × 4–12,5 cm groß, elliptisch bis eiförmig oder verkehrt-eiförmig,... mehr

Arznei-Beinwell - Symphytum officinale

Arznei-Beinwell
In der Pflanzenheilkunde werden die getrockneten Wurzeln (Symphyti radix), aber auch das Kraut (Symphyti herba) sowie die Blätter (Symphyti folium) des Beinwells eingesetzt.[8] Sie enthalten Schleimstoffe, Allantoin, Gerbstoffe, Rosmarinsäure, Cholin sowie, abhängig von Anbaugebiet und Sorte, Spuren von Pyrrolizidinalkaloiden.[8] Bereits seit der Antike wurde Beinwell zur Behandlung von Wunden, wobei eine Förderung der Wundgranulation[9] zu erwarten... mehr

Knoten-Beinwell - Symphytum tuberosum

Knoten-Beinwell
In der Heilkunde wird der Knoten-Beinwell ähnlich vieler anderer Beinwell-Arten (siehe Echter Beinwell) verwendet.

Futter-Beinwell - Symphytum x uplandicum

Futter-Beinwell
Die Pflanzenteile des Futter-Beinwell werden für medizinische Zwecke verwendet. Sie werden in Salbenform aufgetragen und führen zu besserer Wundheilung[9] und helfen unter Anderem bei Muskel- und Gelenkschmerzen[10].

Balsam-Wucherblume - Tanacetum balsamita

Balsam-Wucherblume
Das erste neuzeitliche Kräuterbuch, das die Frauenminze erwähnt, ist das erstmals im Jahr 1539 erschienene Das Kreütter Buch, Darinn Underscheidt, Namen vnnd Würckung der Kreutter, Stauden, Hecken vnnd Beumen … von Hieronymus Bock, der nicht nur eine ausführliche Beschreibung der Pflanze liefert, sondern auch ihre Anwendung als innerliches und äußerliches Heilmittel beschreibt: In „wein gesotten vnnd getruncken“ helfe sie gegen verschiedene... mehr

Mutterkraut - Tanacetum parthenium

Mutterkraut
Die Blätter des Mutterkrauts vermindern nachweislich das Auftreten von Migräneanfällen, wenn sie über Wochen regelmäßig prophylaktisch eingenommen werden. Sie sollen außerdem beruhigend und verdauungsfördernd wirken und Parasiten im Darm bekämpfen. Äußerlich angewendet sollen sie auch gegen Hauteiterungen helfen und Insekten abwehren. Die enthaltenen Parthenolide hemmen die Bildung von Prostaglandinen und wirken auf das Serotonin. Sie werden... mehr

Rainfarn - Tanacetum vulgare

Rainfarn
Rainfarn wurde früher bei Wurmerkrankungen eingesetzt, allerdings rufen größere Mengen als 1 bis 3 Gramm Rainfarn Vergiftungserscheinungen hervor, so dass man heute im Falle von Wurmerkrankungen auf andere, wirkungsvollere und harmlosere Mittel zurückgreift. Verbreitet war auch seine Verwendung gegen Ungeziefer. Eine Waschung sollte Flöhe und Kopfläuse vertreiben. In der Tierheilkunde wird der Tee Kälbern und Kühen bei Durchfall verabreicht.... mehr

Gemeiner Löwenzahn - Taraxacum officinale

Gemeiner Löwenzahn
Der Milchsaft des Löwenzahns wurde früher zur Behandlung von Augenkrankheiten verwendet (griechisch taraxis = „Augenentzündung“ und akeomai = „ich heile“). In der Volksheilkunde wird er zur so genannten Blutreinigung, bei rheumatischen Erkrankungen und zu deren Vorbeugung, bei Gicht, Ekzemen, Lebererkrankungen und zur Diurese angewendet. Wie beim Schöllkraut (Chelidonium majus) wurde der Milchsaft auch zur Behandlung von Warzen gebraucht.... mehr

Edel-Gamander - Teucrium chamaedrys

Edel-Gamander
Der Edel-Gamander wurde ehemals bei Wechselfieber und Gicht verwendet.

Akeleiblättrige Wiesenraute - Thalictrum aquilegiifolium

Akeleiblättrige Wiesenraute
Wurde früher als Heilkraut gegen Wechselfieber angewendet.

Abendländische Thuja - Thuja occidentalis

Abendländische Thuja
Ausgangsmaterial: Frische, beblätterte, einjährige Zweige Anwendungsgebiete: Warzen, polypenartige Wucherungen, Bartflechte, Endometritis, Sinusitis, Blasenkatarrh.

Arznei-Thymian - Thymus pulegioides

Arznei-Thymian
Das ätherische Öl wirkt krampflösend und desinfizierend. Traditionell wird es, häufig zusammen mit Rosmarin und Wermut, bei Husten, Magen- und Darmschwäche, Appetitmangel oder Menstruationsbeschwerden eingesetzt.

Sand-Thymian - Thymus serpyllum

Sand-Thymian
Vegetative Merkmale Der Sand-Thymian ist ein immergrüner, bodenbedeckender Halbstrauch, der Wuchshöhen von 2 bis 10 Zentimeter erreicht. Die Zweige sind immer ringsum behaart. Die Laubblätter sind linealisch bis schmal elliptisch oder verkehrt-eiförmig, 1 bis 3 Millimeter breit und kurz gestielt oder sitzend. An den Blütentrieben sind sie in Größe und Form kaum unterschiedlich. Das oberste Paar der Seitennerven verliert sich meist, es vereinigt... mehr

Echter Thymian - Thymus vulgaris

Echter Thymian
Als wertgebender Inhaltsstoff ist der medizinische Einsatz von ätherischem Thymianöl durch die Kommission E gegen Katarrhe der oberen Luftwege, bei Bronchitis und Keuchhusten anerkannt worden. Ätherisches Thymianöl wirkt im Laborversuch nachweislich antibakteriell und antiviral. Insofern werden zahlreiche Präparate aus Thymian zur Inhalation und inneren Anwendung auf dem Markt bei Erkältung angeboten. Allein die Inhalation eines einfachen Aufgusses... mehr

Winter-Linde - Tilia cordata

Winter-Linde
Die Winter-Linde ist ein sommergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen bis ungefähr 30 Meter erreichen kann und maximal 1000 Jahre alt wird. Seine Krone ist hochgewölbt und oft leicht unregelmäßig gestaltet. Die Rinde ist bei jungen Bäumen auffällig glatt und grau, später wird sie mehr braungrau und gliedert sich in verschiedene flache, längs verlaufende Furchen und Leisten. Die Äste sind steil nach oben gerichtet, lediglich bei älteren Bäumen... mehr
Pflaaaaaaaaaaaaaa aanzen
12345678910111213141516
Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz