Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

Pflaaaaaaaaaaaaaaa anzen
12345678910111213141516




Balsam-Wucherblume - Tanacetum balsamita

Balsam-Wucherblume
Das erste neuzeitliche Kräuterbuch, das die Frauenminze erwähnt, ist das erstmals im Jahr 1539 erschienene Das Kreütter Buch, Darinn Underscheidt, Namen vnnd Würckung der Kreutter, Stauden, Hecken vnnd Beumen … von Hieronymus Bock, der nicht nur eine ausführliche Beschreibung der Pflanze liefert, sondern auch ihre Anwendung als innerliches und äußerliches Heilmittel beschreibt: In „wein gesotten vnnd getruncken“ helfe sie gegen verschiedene... mehr

Mutterkraut - Tanacetum parthenium

Mutterkraut
Mutterkraut wurde bereits von Dioskurides im 1. Jahrhundert als Heilkraut beschrieben. Im Mittelalter wurde es gegen Fieber und Kopfschmerzen eingesetzt. Der Name kommt von seiner Verwendung bei Schwangerschaftsbeschwerden – es löst die Menstruation aus und fördert die Ablösung der Plazenta, ist also ein Abortivum. Heutige naturheilkundliche Verwendung Die Blätter des Mutterkrauts können das Auftreten von Migräneanfällen vermindern, wenn... mehr

Rainfarn - Tanacetum vulgare

Rainfarn
Rainfarn wurde früher bei Wurmerkrankungen eingesetzt, allerdings rufen größere Mengen als 1 bis 3 Gramm Rainfarn Vergiftungserscheinungen hervor, so dass man heute im Falle von Wurmerkrankungen auf andere, wirkungsvollere und harmlosere Mittel zurückgreift. Verbreitet war auch seine Verwendung gegen Ungeziefer. Eine Waschung sollte Flöhe und Kopfläuse vertreiben. In der Tierheilkunde wird der Tee Kälbern und Kühen bei Durchfall verabreicht.... mehr

Gemeiner Löwenzahn - Taraxacum officinale

Gemeiner Löwenzahn
Der Milchsaft des Löwenzahns wurde früher zur Behandlung von Augenkrankheiten verwendet (griechisch taraxis = „Augenentzündung“ und akeomai = „ich heile“). In der Volksheilkunde wird er zur so genannten Blutreinigung, bei rheumatischen Erkrankungen und zu deren Vorbeugung, bei Gicht, Ekzemen, Lebererkrankungen und zur Diurese angewendet. Wie beim Schöllkraut (Chelidonium majus) wurde der Milchsaft auch zur Behandlung von Warzen gebraucht.... mehr

Eibe - Taxus baccata

Eibe
In der Medizin spielten Eibenzubereitungen ab dem frühen Mittelalter eine Rolle, Mit ihnen wurden unter anderem Krankheiten wie Epilepsie, Diphtherie und Rheumatismus sowie Hautausschläge und Krätze behandelt. Eibennadelsud wurde auch als Abortivum eingesetzt.[38]. 1964 wurde entdeckt, dass die der Gattung zugehörigen Arten potentiell krebshemmende Stoffe enthalten. Es handelt sich dabei um die Taxane Paclitaxel und Docetaxel, die beide seit den... mehr

Edel-Gamander - Teucrium chamaedrys

Edel-Gamander
Der Edel-Gamander wurde ehemals bei Wechselfieber und Gicht verwendet.

Akeleiblättrige Wiesenraute - Thalictrum aquilegiifolium

Akeleiblättrige Wiesenraute
Wurde früher als Heilkraut gegen Wechselfieber angewendet.

Abendländische Thuja - Thuja occidentalis

Abendländische Thuja
Ausgangsmaterial: Frische, beblätterte, einjährige Zweige Anwendungsgebiete: Warzen, polypenartige Wucherungen, Bartflechte, Endometritis, Sinusitis, Blasenkatarrh.

Arznei-Thymian - Thymus pulegioides

Arznei-Thymian
Das ätherische Öl wirkt krampflösend und desinfizierend. Traditionell wird es, häufig zusammen mit Rosmarin und Wermut, bei Husten, Magen- und Darmschwäche, Appetitmangel oder Menstruationsbeschwerden eingesetzt.

Sand-Thymian - Thymus serpyllum

Sand-Thymian
Vegetative Merkmale Der Sand-Thymian ist ein immergrüner, bodenbedeckender Halbstrauch, der Wuchshöhen von 2 bis 10 Zentimeter erreicht. Die Zweige sind immer ringsum behaart. Die Laubblätter sind linealisch bis schmal elliptisch oder verkehrt-eiförmig, 1 bis 3 Millimeter breit und kurz gestielt oder sitzend. An den Blütentrieben sind sie in Größe und Form kaum unterschiedlich. Das oberste Paar der Seitennerven verliert sich meist, es vereinigt... mehr

Echter Thymian - Thymus vulgaris

Echter Thymian
Als wertgebender Inhaltsstoff ist der medizinische Einsatz von ätherischem Thymianöl durch die Kommission E gegen Katarrhe der oberen Luftwege, bei Bronchitis und Keuchhusten anerkannt worden. Ätherisches Thymianöl wirkt im Laborversuch nachweislich antibakteriell und antiviral. Insofern werden zahlreiche Präparate aus Thymian zur Inhalation und inneren Anwendung auf dem Markt bei Erkältung angeboten. Allein die Inhalation eines einfachen Aufgusses... mehr

Winter-Linde - Tilia cordata

Winter-Linde
Die Winter-Linde ist ein sommergrüner Laubbaum, der Wuchshöhen bis ungefähr 30 Meter erreichen kann und maximal 1000 Jahre alt wird. Seine Krone ist hochgewölbt und oft leicht unregelmäßig gestaltet. Die Rinde ist bei jungen Bäumen auffällig glatt und grau, später wird sie mehr braungrau und gliedert sich in verschiedene flache, längs verlaufende Furchen und Leisten. Die Äste sind steil nach oben gerichtet, lediglich bei älteren Bäumen... mehr

Sommerlinde - Tilia platyphyllos

Sommerlinde
Als Heilmittel wurde die Lindenblüte schon lange und wird auch heute noch mit gutem Erfolg verwendet. Sie zählt zu den bekanntesten Hausmitteln. Ihre Wirksamkeit wird durch die Erfahrung in der Hausmedizin belegt, andere Wirksamkeitsstudien für die Lindenblüte selbst fehlen. Es gibt jedoch Studien zu ihren Inhaltsstoffen. Erst im 17. Jahrhundert hat man offenbar die schweißtreibende Wirkung des Lindenblütentees entdeckt, der noch immer als... mehr

Gewöhnlicher Klettenkerbel - Torilis japonica

Gewöhnlicher Klettenkerbel
Wurzeln und Früchte des Gewöhnlichen Klettenkerbel werden seit alters her in der chinesischen Medizin als Heilmittel gegen Entzündungen, Hautkrankheiten und Impotenz eingesetzt. Neueste Untersuchungen zeigen vielfältige Wirkungen: Kim et al. [7] isolierten aus den Früchten des Gewöhnlichen Klettenkerbels ein Sesquiterpen genannt Torilin, das die Medikamentenresistenz in Krebszellen aufhebt. Cho u.a.[8] berichten über eine antibakterielle Wirkung... mehr

Westalpen-Klee - Trifolium alpinum

Westalpen-Klee
Der Absud der Pfahlwurzel wird in der Volksmedizin gegen Brustbeschwerden verwendet.

Gewöhnlicher Kleiner Klee - Trifolium dubium

Gewöhnlicher Kleiner Klee
Der Faden-Klee hat medizinischen Nutzen, sie ist blutungsstoppend, wenn ein Brei aus zerkleinerten Blättern auf Wunden aufgetragen wird.[6]

Wiesen-Klee - Trifolium pratense

Wiesen-Klee
Aufgrund des Gehaltes an Isoflavonen (vor allem Pratensein, Formononetin, Biochanin A) sollen Zubereitungen aus den Blüten des Wiesenklees (Trifolii pratensis flos) Wechseljahresbeschwerden der Frau mindern. Die Substanzen binden an Estrogenrezeptoren und können estrogenartige Wirkungen entfalten, weswegen sie als auch Phytoestrogene bezeichnet werden. Es wird eine Reihe von Präparaten (Nahrungsergänzungsmittel) auf dem Markt angeboten, eine Wirksamkeit... mehr

Schabzieger Klee - Trigonella caerulea

Schabzieger Klee
Schabzigerklee dient ausschließlich getrocknet zum Würzen. In der Schweiz wird Schabzigerklee, der etwas milder als der Bockshornklee ist und stark würzig nach frischem Heu riecht und eigenartig bitter schmeckt, zur Herstellung des Schabzigers, eines sehr aromatischen Käses, verwendet. In Südtirol verwendet man ihn unter dem Namen Zigainerkraut als typisches Brotgewürz für das Vinschgauer Fladenbrot, Schüttelbrot und für Roggenbrote. Weiterhin... mehr

Kapuzinerkresse - Tropaeolum majus

Kapuzinerkresse
Kapuzinerkresse findet Verwendung in der Pflanzenheilkunde, da sie u. a. Senfölglykoside enthält, die eine breite antibakterielle Wirkung haben. Kapuzinerkresse sagt man aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts in frischen Blättern und Blüten von 285 mg pro 100 g eine allgemein abwehrsteigernde Wirkung nach. Nachdem sie der Holländer Bewerding 1684 nach Europa gebracht hatte wurde sie in Klostergärten gehalten und als Heilmittel gegen die Vitamin-C-Mangelkrankheit... mehr

Huflattich - Tussilago farfara

Huflattich
Der Huflattich gilt als bedeutsame Heilpflanze bei Hustenreiz (Tussis = Husten) und wirkt schleimlösend. Als arzneilich wirksamster Teil werden die Blätter verwendet (Droge: Farfarae folium). Neuere Forschungen deuten jedoch auf unerwünschte Nebenwirkungen (Krebsrisiko) durch enthaltene Pyrrolizidinalkaloide hin. Deshalb sollte Huflattich nicht länger als 4-6 Wochen im Jahr eingenommen werden.

Breitblättriger Rohrkolben - Typha latifolia

Breitblättriger Rohrkolben
Das Öl sowie die Blätter haben eine blutungstillende, desinfizierende, gerinnungshemmende und harntreibende Wirkung und können auch gegen Wurmbefall eingesetzt werden.[6][9]

Große Brennnessel - Urtica dioica

Große Brennnessel
Die Brennnessel zählt zu den am besten untersuchten Arzneipflanzen: Eine diuretische (harntreibende) und entzündungshemmende, sowie antirheumatische Wirkung konnte in klinischen Studien nachgewiesen werden. Die harntreibende Wirkung ist vor allem auf den hohen Gehalt an Kaliumsalzen zurückzuführen. Die Wurzel gilt als wirksames Mittel bei einer benignen Prostatahyperplasie (BPH). Die Prostata wird entstaut, wodurch das Urinieren leichter fällt.... mehr

Kleine Brennnessel - Urtica urens

Kleine Brennnessel
Die Heilanzeigen sind ähnlich wie bei der Großen Brennnessel(Urtica dioica). Es werden auch die gleichen Pflanzenteile verwendet: Die Blätter, die Wurzel und in der Volksmedizin auch die Früchte (Brennnesselsamen).

Heidelbeere - Vaccinium myrtillus

Heidelbeere
Anthocyane in der Heidelbeere sind auch für ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich.Getrocknete, reife Beeren lassen sich heilkundlich gegen Durchfall verwenden, frische Beeren wirken eher abführend. Die Blätter werden als Heildroge nicht mehr empfohlen, da längere Anwendung zu Vergiftung führen kann.

Rauschbeere - Vaccinium uliginosum

Rauschbeere
Die Rauschbeere wurde in der Volksheilkunde bei Durchfällen und Blasenleiden angewendet.

Echter Speik - Valeriana celtica

Echter Speik
Die Wurzeln dieser Art enthalten besonders viel an ätherischem Baldrianöl. Die geschützte Pflanze wurde früher massenhaft ausgegraben und vor allem in den Orient exportiert. Heute ist dies besonders lizenzierten Bergbauern vorbehalten. Sogar ein eigenes Grabwerkzeug existiert dafür, das so genannte Speikkramperl.

Echter Arznei-Baldrian - Valeriana officinalis

Echter Arznei-Baldrian
Medizinische Verwendung findet der gesamte Wurzelstock mit seinen Verzweigungen. Er wird zwischen August und Oktober ausgegraben, getrocknet und zerkleinert. Baldrian ist eine der ältesten Arzneipflanzen. Dioskurides beschreibt eine Pflanze mit dem Namen „Phu“, die dem Baldrian ähnlich ist. Er empfiehlt ihn als harntreibendes, erwärmendes und menstruationsförderndes Heilmittel. Tabernaemontanus rühmt in seinem 1588 geschriebenen „New Kreuterbuch“... mehr

Weißer Germer - Veratrum album

Weißer Germer
Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehören: z.B. vorwiegend stoffwechselbedingte akute Kreislaufschwäche mit Tendenz zur Kreislaufzentralisation und Nierenunterfunktion, besonders im Zusammenhang mit akuten Magen-Darmstörungen, Vergiftungen und Infektionskrankheiten. Homöopathie: Der Weiße Germer enthält giftige Alkaloide, weshalb er nur in homöopathischer Verdünnung ab D4 medizinisch eingesetzt wird. In entsprechend... mehr

Großblütige Königskerze - Verbascum densiflorum

Großblütige Königskerze
Wegen der Schleimstoffe und Saponine werden die Blüten arzneilich bei Husten als Auswurf förderndes und Reiz milderndes Mittel gebraucht, darüber hinaus in der Volksmedizin bei Rheuma.

Windblumen-Königskerze - Verbascum phlomoides

Windblumen-Königskerze
Die Windblumen-Königskerze, Gewöhnlich-Königskerze oder Windlicht-Königskerze (Verbascum phlomoides) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Königskerzen (Verbascum) in der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Die Windblumen-Königskerze ist eine 50 bis 200 cm hoch werdende, hapaxanthe Pflanze. Ihre Laubblätter sind nur wenig am Stängel herablaufend, deutlich abstehend und undeutlich gekerbt. Sie sind leicht gelblich behaart. Die... mehr
Pflaaaaaaaaaaaaaaa anzen
12345678910111213141516
Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz