Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

Pflaaa aaaaaaaaaaaaanzen
12345678910111213141516




Gefleckter Aronstab - Arum maculatum

Gefleckter Aronstab
In der Volksheilkunde wurde Aronstab bei Entzündungen des Magens und des Darmes mit Krämpfen, Brennen, Würgen und Auswurf blutigen Schleimes verwendet. Meist wurde die Droge in Tropfenform ein paar Mal am Tag mit einem Glas warmen Wassers genommen, oder auch zum Gurgeln. Da die Pflanze sehr giftig ist, muss von solch einer Verwendung abgeraten werden. In der Schweizer Volksmedizin werden drei bis vier im März gepflückte erste Blätter in etwa... mehr

Gewöhnliche Haselwurz - Asarum europaeum

Gewöhnliche Haselwurz
Die Gewöhnliche Haselwurz ist seit dem Altertum als Arzneipflanze bekannt und wurde bereits von Plinius dem Älteren erwähnt. Blätter und Wurzeln schmecken nach Pfeffer, das Rhizom enthält kampferartige, ätherische Substanzen, die schleimhautreizend, brech- und niesreizanregend wirken und innere Blutungen auslösen können (Gastroenteritis). Bis ins 18. Jahrhundert wurden die getrockneten Rhizome als Brechmittel verwandt. Später gehörten sie... mehr

Rotbusch, Rooibos - Aspalathus linearis

Rotbusch, Rooibos
Rooibos (gesprochen „Roiboss“ in zwei Silben;[1] eingedeutscht Rotbusch, wissenschaftlicher Name Aspalathus linearis) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) gehört. Sie gedeiht ursprünglich in den westlichen Bergregionen[2] der südafrikanischen Provinz Westkap.[3] Vegetative Merkmale Bei Aspalathus linearis handelt es sich um einen sehr variablen Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 2 Metern erreicht. Er besitzt... mehr

Gemüse-Spargel - Asparagus officinalis

Gemüse-Spargel
Gemüsespargel oder Gemeiner Spargel (Asparagus officinalis L.) ist eine Art aus der Gattung Spargel (Asparagus). Umgangssprachlich wird er meist kurz Spargel genannt. Die jungen Triebe (griechisch asp(h)áragos, „junger Trieb“) werden in Europa je nach Region von März bis Juni geerntet und sind als Gemüse besonders geschätzt.Der Gemüsespargel ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Aus dem Rhizom treibt er fleischige, saftige, mit Niederblättern... mehr

Schriftfarn, Milzfarn - Asplenium ceterach

Schriftfarn, Milzfarn
Im Mittelalter wurde der als ceterac und cetrac (von arabisch chet[e]rak)[7] bezeichnete Farn als Arznei gegen Milzerkrankungen und zum Austreiben von Fieber verwendet.

Hirschzunge - Asplenium scolopendrium

Hirschzunge
Ihre Blätter fanden früher als Wundmittel und gegen Milzkrankheiten Verwendung.

Stengelloser Tragant - Astragalus exscapus

Stengelloser Tragant
Die Wurzel von Astragalus mongholicus, besser bekannt unter dem Synonym Astragalus membranaceus, gehört zu den 50 wichtigsten Arzneimitteln der TCM und wird dort unter dem Namen Huang Qi (??) geführt.

Augenwurz - Athamanta cretensis

Augenwurz
Die Alpen-Augenwurz (Athamanta cretensis), auch Zottige Augenwurz[1] genannt, ist eine Pflanzenart aus der Augenwurz (Athamanta) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Entgegen ihrem botanischen Artepitheton cretensis kommt diese Art nicht in Kreta vor. Carl von Linné bezog den Gattungsnamen Athamanta auf den Göttersohn Athamas, dem Stammvater der Athamanen, die südlich des Verbreitungsgebietes dieser Art im nordwestlichen Griechenland... mehr

Tollkirsche - Atropa bella-donna

Tollkirsche
Für das Klassische Altertum konnte die medizinische Verwendung der Schwarzen Tollkirsche nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden. In der älteren Volksmedizin sind äußerliche Anwendungen belegt. In mittelalterlichen Kräuterbüchern steht die „unsinnig und tollmachende“ Wirkung der Pflanze im Mittelpunkt. Hildegard von Bingen assoziierte sie mit dem Teufel und beschrieb die zerrüttende Wirkung der Pflanze auf den menschlichen Geist. Hieronymus... mehr

Saat-Hafer - Avena sativa

Saat-Hafer
Hafer fördert Wachstum, den allgemeinen organischen Aufbau, die Festigkeit der Knochen sowie die Blutbildung. Er wird auch als Kindernährmittel und nach Magen- und Darmoperationen eingesetzt. Die besondere Bekömmlichkeit und leichte Verdaubarkeit von Hafereiweiß und -fett spielen hierbei eine große Rolle. Er wird auch als beruhigendes und Schlafförderndes Arzneimittel eingesetzt und zur Pflege der Haare z.B. in Schampoo. Bei Nierenerkrankungen,... mehr

Schwarznessel - Ballota nigra

Schwarznessel
Schwarznessel wirkt beruhigend und wird in der traditionellen Medizin zur sympto­matischen Behandlung von Husten und Nervosität (insbesondere leichte Schlaflosigkeit) bei Erwachsenen und Kindern eingesetzt. Ebenso bei Magenkrämpfen, Übelkeit und nervösen Verdauungsbeschwerden. Hauptwirkstoff ist das Ballotenol. Es besitzt Ähnlichkeit mit Hispanolon (aus Ballota africana) und Marrubiin (aus Marrubium vulgare isoliert). Die Art Ballota africana... mehr

Besen-Radmelde - Bassia scoparia

Besen-Radmelde
In der Chinesischen und Koreanischen Volksmedizin wurde Bassia scoparia als Heilmittel bei Hautkrankheiten, Diabetes, rheumatoider Arthritis, Leberschäden und Gelbsucht angewendet. Bei phytochemischen Untersuchungen wurden in den Samen Inhaltsstoffe entdeckt, die medizinisch bei Krebs, rheumatoider Arthritis und bakteriellen Infektionskrankheiten wirksam sind. Die Samen von Bassia scoparia enthalten einen Insekten-Lockstoff (Pheromon), welcher... mehr

Gänseblümchen - Bellis perennis

Gänseblümchen
Bekannt ist die blutreinigende Wirkung des Gänseblümchens, welches traditionell als Heilmittel bei Hauterkrankungen und Leberleiden eingesetzt wird. Wegen der oben genannten Inhaltsstoffe ist es auch entwässernd, als Frühjahrskur und als Rheumamittel geeignet. In der Phytotherapie wird eine Tinktur aus der ganzen Pflanze, einschließlich Wurzel verwendet. Das Gänseblümchen ist einer der ersten Frühlingsboten und es heißt, wer die ersten drei... mehr

Gewöhnliche Berberitze - Berberis vulgaris

Gewöhnliche Berberitze
Die Heilwirkung der Berberis vulgaris ist vielseitig: In der homöopathischen Therapie ist sie eines der wichtigsten Gallen- und Nierenmittel. Sie wird gegen Blasenbeschwerden und Steinleiden im Harntrakt sowie bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Auch in der Dermatologie hat sie sich bei Ausschlägen, Ekzemen und Akne bewährt. Die roten Früchte der Berberitze sind weitgehend frei von Berberin und Berbamin und daher essbar. In der Volksheilkunde... mehr

Rübe - Beta vulgaris

Rübe
Bereits die Römer schätzten weiße und rote Kulturformen der Rübe als wertvolle Heilpflanze bei Fieber und Verstopfung. Nach dem Mittelalter galt die Pflanze als Heilmittel für das Blut, das Herz und das Verdauungssystem. Sie wurde als Abführmittel, als Mittel gegen schlechten Atem, bei Husten oder Kopfschmerzen, zur Menstruationsförderung und auch als Aphrodisiakum verwendet. Traditionell wurde der Pflanzensaft zur Heilung von Geschwüren... mehr

Monier-Ziest - Betonica monieri


Betonica: Abl. unklar; "Ziest"

Heil-Ziest - Betonica officinalis

Heil-Ziest
Der Heil-Ziest wirkt nach Hildegard von Bingen als Heilkraut gegen „schlechte Träume“ und Monatsbeschwerden. Extrakte werden/wurden als Mundspülung bei Schleimhautentzündungen im Mund und Rachenraum eingesetzt.

Moor-Birke - Betula alba

Moor-Birke
Die Germanen tranken Birkensaft als Schönheits- und Stärkungstrunk. Nordische und slawische Volksstämme brauten Birkenmet und tranken gegorenen Birkenwein. Fieber und Magenleiden behandelten sie mit Birkensaft, Hauterkrankungen und Wunden mit Birkenlaubwasser. Die diätetische Wirkung des Birkensaftes zur Gewichtsreduktion durch Flüssigkeitsausschwemmung war in Nordeuropa und Russland als „Frühlingskur“ verbreitet. Zubereitungen aus den... mehr

Hänge-Birke - Betula pendula

Hänge-Birke
Die Germanen tranken Birkensaft als Schönheits- und Stärkungstrunk. Nordische und slawische Volksstämme brauten Birkenmet und tranken gegorenen Birkenwein. Fieber und Magenleiden behandelten sie mit Birkensaft, Hauterkrankungen und Wunden mit Birkenlaubwasser. Die diätetische Wirkung des Birkensaftes zur Gewichtsreduktion durch Flüssigkeitsausschwemmung war in Nordeuropa und Russland als „Frühlingskur“ verbreitet. Zubereitungen aus den Blättern... mehr

Borretsch - Borago officinalis

Borretsch
Borretsch hatte den Ruf, die Lebensgeister zu wecken. So hieß es bei John Gerard in „The Herball, or Generall Historie of Plantes“ (1597): Heute tun die Menschen die Blüten in den Salat, um sich fröhlich zu stimmen und die Laune zu verbessern. Vieles kann man aus der Pflanze machen, was das Herz erleichtert, die Sorgen vertreibt und den Geist erhebt. Die Blätter des Borretsch, im Wein zu sich genommen, machen Männer und Frauen froh und glücklich,... mehr

Schwarzer Senf - Brassica nigra

Schwarzer Senf
Der Wirkstoff Allylsenföl hat stark reizende und damit durchblutungsfördernde Eigenschaften und kann, in die Haut eingerieben, reflektorisch auch auf innere Organe einwirken.[14] In der Naturheilkunde gilt Senfmehl in Form von Umschlägen (Senfwickel), Senfpflastern, in lauwarmem Wasser angerührt oder Senfspiritus als Hausmittel. Die Senfölglycoside wirken bakteriostatisch. Weiter soll Senf bei Nervenschmerzen sowie bestimmten Herzbeschwerden... mehr

Broccoli - Brassica oleracea var. silvestris

Broccoli
Broccoli (Brassica oleracea var. silvestris L.) (von italienisch broccoli, „Kohlsprossen“) ist eine mit dem Blumenkohl eng verwandte Gemüsepflanze aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae).

Schwarzfrüchtige Zaunrübe - Bryonia alba

Schwarzfrüchtige Zaunrübe
Als Droge war die Zaunrübe bereits den alten Griechen und Römer bekannt und wurde bei Gicht, Epilepsie, Lähmung, Schwindel, Hysterie, Wunden und Husten verabreicht. Auch Dioscurides und Hippokrates verwendeten die Arzneidroge. Dioscurides empfahl die Zaunrübenwurzel für Brandwunden. Bei Hippokrates wurde die Wurzel bei Wundstarrkrampf verabreicht. Der englische Kräuterexperte Nicholas Culpeper empfahl die Droge bei Husten, Schleimbildung sowie... mehr

Rotfrüchtige Zaunrübe - Bryonia dioica

Rotfrüchtige Zaunrübe
In der Volksmedizin wurde die Droge hauptsächlich als drastisches Abführmittel und als Brechmittel eingesetzt. Da es bei dieser Anwendung bei Überdosierung zu ernsten Vergiftungen kam, ist die allopathische Anwendung heute nicht mehr verantwortbar.

Rundblättriges Hasenohr - Bupleurum rotundifolium

Rundblättriges Hasenohr
Die einjährige krautige Pflanze wird etwa 15 bis 50 cm hoch. Der Stängel ist kräftig, am Grund bis 3 mm stark und im oberen Teil ästig verzweigt. Die Blätter sind von eiförmiger Gestalt. Die unteren sind am Grund etwas verschmälert und gestielt oder sitzend, die mittleren und oberen sind durchwachsen. Die Dolden sind meist 5 bis 7-strahlig und besitzen keine Hülle. Die in der Regel 5 bis 6 Hüllchenblätter sind rundlich-eiförmig gestaltet,... mehr

Schwanenblume - Butomus umbellatus

Schwanenblume
Früher wurden sowohl der Wurzelstock und Samen als Heilmittel verwendet. Innerlich eingenommen, sollte damit die Wassersucht bekämpft werden. Äußerlich angewendet galten Medikamente, die aus dieser Pflanze hergestellt wurden, als „auflösendes und erweichendes Mittel“.

Buchsbaum - Buxus sempervirens

Buchsbaum
Buchsbaum wurde bereits in der Antike gegen Husten, Magen- und Darmkrankheiten verwendet sowie gegen wiederkehrendes Fieber wie beispielsweise die Malaria. Angeblich ist Buchsbaum als Malariaheilmittel vergleichbar dem Chinin.

Acker-Ringelblume - Calendula arvensis

Acker-Ringelblume
Calendula arvensis wird ähnlich verwendet wie Calendula officinalis

Ringelblume - Calendula officinalis

Ringelblume
Bei Wunden und Entzündungen werden die heilende Wirkstoffe der Ringelblume in Form von Salben eingesetzt. Das ätherische Öl der Blüten enthält Sesquiterpene, vor allem Cadinol. Die antibakteriellen, entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften der Ringelblume verhindern, dass sich Verletzungen und offene Wunden entzünden und eitern. Es besteht eine Ähnlichkeit zwischen der Wirkung der Arnika und der Ringelblume, die beide bei Wunden,... mehr

Besenheide - Calluna vulgaris

Besenheide
Der verholzende und immergrüne Zwergstrauch wächst relativ langsam und kann etwa 40 Jahre alt werden. Bei ungestörter Entwicklung wird eine Höhe von 100 Zentimeter erreicht. Die Besenheide unterscheidet sich von den verwandten und teilweise recht ähnlichen Erica-Arten durch schuppenförmig an den Ästchen anliegende und nach oben eingerollte, gegenständige Blätter, die nur wenige Millimeter lang sind. Spaltöffnungen befinden sich nur an der... mehr
Pflaaa aaaaaaaaaaaaanzen
12345678910111213141516
Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz