Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

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Hanf - Cannabis sativa

Hanf
Hanf ist zu unterscheiden von der zweiten Art der Gattung, dem Indischen Hanf (Cannabis indica). Beide Arten dienen gleichermaßen zur Gewinnung von Rauschmitteln, jedoch weist Cannabis sativa bessere Voraussetzungen für den Anbau als Faserhanf auf als C. indica und wird wegen dieser vielseitig verwendbaren Fasern auch landwirtschaftlich angebaut. Daneben ist er auch ein Lieferant von als Lebensmittel interessanten Samen sowie Ölen, wobei letztere... mehr

Gewöhnliches Hirtentäschel - Capsella bursa-pastoris

Gewöhnliches Hirtentäschel
Als Heildroge dient das Hirtentäschelkraut d. h. die getrockneten zur Blütezeit gesammelten oberirdischen Pflanzenteile (Bursae pastoris herba).[8] Die Droge wird innerlich angewandt zur symptomatischen Behandlung von Menorrhagie (unregelmäßige Zyklusblutungen) und Metrorrhagie (verlängerte Zyklusblutungen) und zur lokalen Behandlung bei Nasenbluten.[8] Äußerlich kommt die Droge zur Anwendung bei oberflächlichen, blutenden Hautverletzungen.[8]

Paprika - Capsicum annuum

Paprika
Kommission C*(s. Quellen):... Anregung des Zusammenwirkens von Ich und Empfindungsorganisation mit der Lebensorganisation bei entzündlichen und schmerzhaften Erkrankungen im Kopf- und oberen Verdauungsbereich, z.B. Otitis, Mastoiditis,Sodbrennen, Gastritis; Begleitbehandlung bei Lymphomen.

Bitteres Schaumkraut - Cardamine amara

Bitteres Schaumkraut
Erscheinungsbild und Blatt Das Bittere Schaumkraut wächst als ausdauernde krautige Pflanze.[1][2] Die niederliegenden Stängel treiben wurzelnde Ausläufer mit grundständigen Blättern, die keine Rosetten bilden.[2] Im Frühjahr des zweiten oder Folgejahres bilden sich aufsteigende, gefurchte, stark beblätterte Stängel, die eine Wuchshöhe von 10 bis zu 60 Zentimetern erreichen.[3] Der meist unverzweigte, kahle oder behaarte,[3] kantige Stängel... mehr

Wiesen-Schaumkraut - Cardamine pratensis

Wiesen-Schaumkraut
Wiesenschaumkraut-Tee wird in der Volksmedizin gegen Rheuma und andere Schmerzzustände verwendet. Heilwirkungen beruhen vor allem auf dem enthaltenen Vitamin C sowie den Senfölglykosiden, die insbesondere auf Niere und Leber anregend wirken. Dieser Wirkung verdankt das Wiesen-Schaumkraut auch die volkstümlichen Bezeichnungen Bettsoicher, Harnsamen und Griesblümel. Die in der Pflanze enthaltenen Wirkstoffe wirken jedoch auf Magen und Nieren auch... mehr

Silberdistel - Carlina acaulis

Silberdistel
Das aromatisch riechende Rhizom enthält ätherische Öle und schmeckt daher scharf und bitter. Hauptbestandteil des Öls ist mit 80 % bis 90 % das antibakterielle und toxische Carlinaoxyd. Weiters enthält das Rhizom auch über 20 % Inulin als Reservestoff. Die Wurzel wurde in der Volksheilkunde als Grippemittel, harntreibendes Mittel und gegen Greisenbrand gesammelt, in der Tiermedizin als Mast- und Brunstpulver verwendet. Die Blütenböden wurden... mehr

Färberdistel - Carthamus tinctorius

Färberdistel
Als Arzneipflanze gilt die Färberdistel in Asien, insbesondere China. Die Blütenblätter werden dort für Teeaufgüsse genutzt. In klinischen Studien wurden Wirkungen unter anderem bei Leukämie, Migräne und Hepatitis beobachtet.

Wiesen-Kümmel - Carum carvi

Wiesen-Kümmel
gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis gehören zu den Anwendungsgebieten Verdauungsschwäche mit Blähungen (Meteorismus). Zugel. Anwendungsgebiet: Harmonisierung der Empfindungsorganisation im Stoffwechselsystem bei Verdauungsschwäche mit Blähungen und Neigung zu Bauchkrämpfen sowie damit zusammenhängenden Unruhezuständen und Schlafstörungen. (Indikation für WALA, Carum carvi Zäpfchen.)

Eßkastanie - Castanea sativa

Eßkastanie
Die Blätter werden auch in der Volksmedizin bei Husten, zur Wundbehandlung und bei Durchfall eingesetzt.

Kornblume - Centaurea cyanus

Kornblume
In der Heilkunde wird sie zur Behandlung von Kopfschmerzen, Akne, Fieber, Husten und Insektenstichen verwendet. In der Imkerei ist die Kornblume aufgrund des hohen Zuckergehalts ihres Nektars (34 %) und seines hohen Zuckerwerts (bis zu 0,20 mg Zucker/Tag je Blüte) eine geschätzte Nebentracht.[14] In Tees werden getrocknete Kornblumenblüten als Schmuckdroge eingesetzt, beispielsweise in der Mischung Lady Grey.[15] Obwohl der Kornblume keine direkte... mehr

Schwarze Flockenblume - Centaurea nigra, incl. C. nigra ssp. nemoralis

Schwarze Flockenblume
Wurzeln und Samen werden medizinisch genutzt. Die Wirkung ist schweiß- und harntreibend. Heute und besonders früher wurde diese Pflanzenart zu Wundheilung verwendet.

Echtes Tausendgüldenkraut - Centaurium erythraea

Echtes Tausendgüldenkraut
Als Bittertonikum (Magensaft- und Verdauungsanregend) und Cholagogum (=Gallenfluß anregend). Das Echte Tausendgüldenkraut wurde früher in der Volksheilkunde bei Erkrankungen der Leber und Galle sowie bei Fieber eingesetzt.[11] Nach der Kommission E kann ein Aufguss der bitter schmeckenden zerkleinerten Arzneidroge bei Appetitlosigkeit und dyspeptischen Beschwerden helfen. Die Kontraindikationen sind Magen- und Darmgeschwüre.[10] Pflanzenteile... mehr

Brechwurzel - Cephaelis ipecacuanha

Brechwurzel
In der Medizin wird der „Wurzelstock“ verwendet, der sich einige wenige Male verzweigt. Auf dem Markt werden verschiedene Sorten angeboten (grau, rot, braun), die von derselben Art stammen. Unterschiede im Aussehen gehen auf das Alter und die Bewässerung zurück. Jean Adrien Helvétius (1661–1727) wandte die Droge bereits 1680 bei Dysenterie (Durchfall, Ruhr)an. Da laut Theodor Husemann die Wirksamkeit nur bei tropischer Dysenterie vorliegt,... mehr

Kleines Leinkraut - Chaenorhinum minus

Kleines Leinkraut
Das Kleine Leinkraut (Chaenorhinum minus), auch Kleiner Orant und Gewöhnlicher Klaffmund genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Die Gattung Chaenorhinum wurde früher in die Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae) eingeordnet. Genetische Untersuchungen haben jedoch die Zugehörigkeit zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) ergeben. Das Kleine Leinkraut wächst als einjährige krautige... mehr

Römische Kamille - Chamaemelum nobile

Römische Kamille
Die Römische Kamille wird in Westeuropa, besonders in Frankreich, Belgien und Großbritannien, wie die Echte Kamille verwendet. Verwendet werden die Blütenköpfchen, die als Droge (Chamomillae romanae flos) einen Mindestgehalt an ätherischen Ölen aufweisen müssen. Anwendungsgebiete sind - wiederum vor allem in Westeuropa - Menstruationsbeschwerden und als Karminativum bei Verdauungsproblemen. Weiters bei Nervosität, Hysterie und allgemeiner... mehr

Großes Schöllkraut - Chelidonium majus

Großes Schöllkraut
Nach altem Volksglauben ist die Pflanze Sinnbild für ein ausgeglichenes Leben. Man empfahl daher zum Beispiel Cholerikern die getrockneten Wurzeln der Pflanze um den Hals zu tragen. Das große Schöllkraut hat sich seit langer Zeit als Heilpflanze bewährt.(Dr.Loges). Die darin enthaltenden Alkaloide, Flavone und Bitterstoffe wirken vor allem auf Leber und Galle. Bei innerer Anwendung, zum Beispiel als Tee, fördern die Inhaltsstoffe den Gallefluss,... mehr

Wohlriechender Gänsefuß - Chenopodium ambrosioides

Wohlriechender Gänsefuß
Der Wohlriechende Gänsefuß ist eine einjährige, manchmal auch wenige Jahre überdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 0,3 bis 1 (selten bis zu 1,5) Meter erreicht. Die etwas verholzenden Stängel sind aufrecht und gut verzweigt. Die aromatischen Laubblätter sind meist bis zu 18 mm lang gestielt, die obersten sind oft ungestielt. Die Blattspreite weist eine Länge von 2 bis 8 (bis 12) cm und eine Breite von 0,5 bis 4 (bis 5,5) auf. Der... mehr

Ähriger Erdbeerspinat - Chenopodium capitatum

Ähriger Erdbeerspinat
Scorbut: Junge Blätter von Erdbeerspinat sind reicher an Vitamin C als Spinat und dienten früher gegen diese Mangelerkrankung. Abführend: Die gekochten und zu Brei verkleinerten Blätter wirken ganz wenig abführend. Schmerzlinderung: Die gekochten Blätter wurden von Indianern Nordamerikas auch zur Linderung von Zahnschmerzen und Rheuma benutzt.

Stinkender Gänsefuß - Chenopodium vulvaria

Stinkender Gänsefuß
Chenopodium vulvaria war in der Volksmedizin als Heilpflanze gebräuchlich. Die ganze Pflanze wurde gegen Krämpfe und gegen das Ausbleiben der Menstruation (Amenorrhoe) eingesetzt.[2] Ein Aufguss aus den getrockneten Blättern wurde bei der Behandlung von Nervösen Störungen, Hysterie und Frauenleiden verabreicht.[9]

Gegenblättriges Milzkraut - Chrysosplenium oppositifolium

Gegenblättriges Milzkraut
Das Gegenblättrige Milzkraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von fünf bis zehn (selten bis 15) Zentimeter erreicht. Im Gegensatz zum Wechselblättrigen Milzkraut besitzt diese Art gegenständige, kaum gekerbte Laubblätter mit 10 bis 25 mm Durchmesser. Die Spreite der Grundblätter ist am Grund gestutzt und stets länger als der Blattstiel. Nebenblätter sind keine vorhanden. Die Pflanze besitzt einen vierkantigen Stängel.... mehr

Gemeine Wegwarte - Cichorium intybus

Gemeine Wegwarte
Diese Pflanzenart wird seit spätestens dem Mittelalter zur Arzneimittelherstellung genutzt. Sie ist möglicherweise unter dem Namen solsequium eine der Pflanzen aus der Landgüterverordnung Karls des Großen (der Name ist nicht eindeutig und wurde auch für Ringelblume, Löwenzahn und Johanniskraut verwandt). Paracelsus empfiehlt sie bereits als schweißtreibend, Kneipp bei Magen- Darm- und Lebererkrankungen. In der Pflanzenheilkunde wird sie zur... mehr

Wasserschierling - Cicuta virosa

Wasserschierling
Das Kraut und die Wurzel dienten - humoralpathologisch als warm und trocken angesehen[6] - früher oft als Salbe oder Wickel zur, schon in der Antike belegbaren Schmerzstillung[7][8] bei Gicht, Rheuma, Drüsenverhärtung, Krämpfen und krampfartigem Husten, in der russischen Volksmedizin auch bei Ischias, Geschwüren und Panaritien. Auch eine Wirkung bei Chorea wurde beobachtet.

Roter Chinarindenbaum - Cinchona pubescens

Roter Chinarindenbaum
Die Rinde des Roten Chinarindenbaumes, die sogenannte Chinarinde (Name der früher auch kurz China[18] genannten Droge, vom Quechua-Wort „kina-kina“ bzw. „quina-quina“, „Rinde der Rinden“ als Bezeichnung für die als Heilmittel gebrauchte („peruvianische“) Rinde vom Roten Chinarindenbaum[19]), bezeichnet auch als Cortex peruvianus, Cinchonae Rubrae Cortex, englisch Peruvian bark, quinine, red cinchona, red Peruvian-bark und redbark,... mehr

Koloquinte - Citrullus colocynthis

Koloquinte
Die Koloquinte wurde und wird als Medizinialpflanze angebaut, vor allem im Mittelmeergebiet, in Afrika und Indien. Verwendet wird das getrocknete Fruchtfleisch von unreifen, aber ausgewachsenen Früchten. Zu den Anwendungsgebieten in der Volksmedizin zählen Geschwüre, Asthma, Bronchitis, Gelbsucht, Dyspepsie, Verstopfung, Anämie,[2] aber auch Tumoren, Wassersucht, Probleme mit dem Harnablassen, Rheumatismus und Schlangenbisse. Die medizinische... mehr

Gewöhnliches Tellerkraut - Claytonia perfoliata

Gewöhnliches Tellerkraut
Die Shoshonen sollen die Pflanze in Breiumschlägen gegen rheumatische Schmerzen verwendet haben. Die Thompson benutzten sie bei Augenschmerzen und die Mahuna tranken den Saft bei Appetitlosigkeit.

Aufrechte Waldrebe - Clematis recta

Aufrechte Waldrebe
Die Aufrechte Waldrebe ist eine alte Volksarzneipflanze und wird auch in der Homöopathie unter anderem bei Hautausschlägen verwendet. Der Saft der frischen Pflanze reizt die Schleimhäute stark und führt zu Blasenbildung auf der Haut. Daher wurde sie in früheren Zeiten von Bettlern manchmal zum Vortäuschen von Hautkrankheiten benutzt.

Wirbeldost - Clinopodium vulgare

Wirbeldost
Der Wirbeldost wird in der Volksmedizin als stopfendes, herzstärkendes, wind- und schweißtreibendes, schleimlösendes Mittel eingesetzt[14]. In der bulgarischen Volksmedizin wurde der Wirbeldost zur Wundheilung verwendet. Opalchenova und Opreshkova[15] untersuchten seine antibakteriellen Wirkungen. Ein anderes bulgarisches Team, Dzhambazov, Daskalova, Monteva und Popov[16] untersuchte die Wirkungen eines Clinopodium vulgare-Extraktes zur Hemmung... mehr

Englisches Löffelkraut - Cochlearia anglica

Englisches Löffelkraut
Die Pflanze wurde früher als Heilmittel gegen Skorbut, zur „Blutreinigung“ oder als Wundauflage bei schlecht heilenden Geschwüren benutzt. Löffelkraut enthält sehr viel Vitamin C und wurde deshalb auf Segelschiffen, wo Frischgemüse völlig fehlte, eingesalzen als Schutz gegen die Vitaminmangelkrankheit Skorbut eingesetzt. Die Samen wurden von August bis September gesammelt zu einem heilkräftigen Frischsaft (Löffelkrautgeist) ausgepresst.

Echtes Löffelkraut - Cochlearia officinalis

Echtes Löffelkraut
Löffelkraut hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit und Ermüdungen nach großen körperlichen Anstrengungen. Es soll blutstillend bei Blutungen im Mund- und Nasenraum wirken, der Tee der getrockneten Pflanze soll bei Gicht und Rheuma hilfreich sein. Wie der Namensbestandteil „officinalis“ zeigt, gehörte die Pflanze früher zum Grundstock der Apotheker. Früher wurde es als Antiskorbutikum, bei Vitamin C-Mangel eingesetzt.

Herbst-Zeitlose - Colchicum autumnale

Herbst-Zeitlose
Die in der Pflanze enthaltenen Giftstoffe Colchizin und Demecolcin kommen auch in der Schulmedizin zum Einsatz und werden dort unter anderem in der Krebstherapie (Wirkstoff Demecolcin) eingesetzt. Neben der toxischen Wirkung findet Colchicin aber auch Anwendung in der Pflanzenzucht. In der richtigen Dosis kann man Colchicin zur Behandlung von Gelenkschmerzen bei Gicht verwenden, wobei hier mittlerweile aufgrund der starken toxischen Wirkung bei falscher... mehr
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