Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

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Orangerotes Habichtskraut - Hieracium aurantiacum

Orangerotes Habichtskraut
Die Wirkung dieses Krautes wird als schleimlösend, harntreibend, antibiotisch, krampflösend und entzündungshemmend beschrieben. In der alten Kräuterkunde wird das Habichtskraut innerlich bei Durchfall, grippalen Infekten, Blasen- und Nierenentzündung, Wurmbefall und Nierensteinen eingesetzt, äußerlich zur Wundbehandlung und als Augenspülung.

Sanddorn - Hippophae rhamnoides

Sanddorn
Die widerspenstigen, schwer zu erntenden Früchtchen können es zu Saft gepresst als Vitamincocktail locker mit ACE-Drinks aufnehmen und schlagen die gute alte Zitrone wegen ihres ungewöhnlich hohen Gehalts an Vitamin C um ein Vielfaches. Gerade in der kalten, lichtarmen Jahreszeit tut die geballte Vitaminpower von innen besonders gut. Sie stärkt das Immunsystem und kann bei Infektanfälligkeit, Erschöpfungszuständen, Appetitmangel oder zur Leistungssteigerung... mehr

Gerste, Gerstengras - Hordeum vulgare

Gerste, Gerstengras
Der Gerste wird auch Heilwirkung zugesprochen. Gerstenwasser, auch als Tisane bezeichnet, war im 19. Jahrhundert ein beliebtes Getränk für Kranke. Schösslinge wirken entwässernd und fiebersenkend.

Gewöhnlicher Hopfen - Humulus lupulus

Gewöhnlicher Hopfen
Ein geringer Anteil des geernteten Hopfens wird zudem zu medizinischen Zwecken, hauptsächlich als Beruhigungs- oder Schlafmittel verwendet.Die antiseptische Kraft des Hopfens wurde bereits im Jahr 1153 n.Chr. von Hildegard von Bingen mit den Worten „putredines prohibet in amaritudine sua“ (seine Bitterkeit verhindert die Fäulnis) beschrieben.

Schwarzes Bilsenkraut - Hyoscyamus niger

Schwarzes Bilsenkraut
In der Volksheilkunde wurde die narkotisch und halluzinogen wirkende Pflanze als krampflösendes Mittel und als Räuchermittel bei Asthma bronchiale eingesetzt. Die Blätter und auch die leicht dosierbaren Samen des Bilsenkrautes werden wegen ihres berauschenden Effekts geraucht. Heute dieser Gebrauch als obsolet anzusehen, da der Wirkstoffgehalt stark schwankt und es häufig zu Vergiftungen kam.

Kleinblütiges Johanniskraut - Hypericum mutilum

Kleinblütiges Johanniskraut
Hypericum: gr. hypereikon = über der Heide wachsend, Abl. nicht sicher; "Jo­han­nis­kraut"

Echtes Johanniskraut - Hypericum perforatum

Echtes Johanniskraut
Seit mehreren Jahren wird Johanniskraut häufig für leichte bis mittelschwere Fälle von Depression angewandt. Es gibt Studien, in denen hochdosiertes Johanniskraut ähnlich gut wirksam war wie das synthetische Antidepressivum Paroxetin. Das gilt jedoch nur für apothekenpflichtige Johanniskraut-Arzneimittel mit hochdosiertem Johanniskraut-Extrakt. Die Wirksamkeit von Johanniskraut in der Therapie der Depression ist dennoch umstritten, denn es gibt... mehr

Ysop - Hyssopus officinalis

Ysop
Asthma, Bronchien, Gurgelmittel

Bittere Schleifenblume - Iberis amara

Bittere Schleifenblume
Wegen ihres bitteren Geschmacks hat sie anregende Wirkungen auf die Magen- und Gallensaftsekretion; außerdem hat sie krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften. Die Pflanze selbst wird nicht arzneilich genutzt, aber ihre Frischpflanzenextrakte sind neben anderen Wirkstoffen wesentlicher Bestandteil einiger Fertigpräparate. Indikationen sind Magen-Darmstörungen wie Reizmagen, Reizdarm, Krämpfe, Schleimhautentzündungen, Magengeschwüre,... mehr

Stechpalme - Ilex aquifolium

Stechpalme
Die giftigen Früchte wurden früher gegen Verstopfung und Epilepsie verwendet. Die gerösteten Samen dienten als Kaffee-Ersatz. In ihnen sind nach neuen Untersuchungen Antioxidantien enthalten, Derivate der Phenylessigsäure. Stechpalmenzweige im Kälberstall beugen erfolgreich der Rinderflechte, einer Hauterkrankung beim Rindvieh, vor.

Echter Alant - Inula helenium

Echter Alant
Überwiegend verwendeter Teil ist die Wurzel (Helenii rhizoma). Alant zählt zu den seit der Antike bekannten Heilpflanzen. Bei Theophrast, Dioskurides und Plinius wird "Helenion" gegen Husten, Krämpfe, Blähungen und Magenschwäche empfohlen. Plinius (Plin. nat. 19,91) erwähnt, dass Livia, die Gattin des Augustus, ihn täglich aß - bekanntlich wurde sie 88 Jahre alt. Im gesamten Mittelalter war Alant eine hochgeschätzte Heilpflanze, die besonders... mehr

Sibirische Schwertlilie - Iris sibirica

Sibirische Schwertlilie
Der Wurzelstock (auch Veilchenwurzel genannt) enthält u. a. Stärke, ätherisches Öl, Gerbstoff und das sogenannte, nach Veilchen duftende Iridin, welches harntreibend wirkt. Der Wurzelstock wird zermahlen oder gepulvert in Hustentees, diversen Pudern und Zahnpulvern verwendet. Bereits im Altertum gab man zahnenden Säuglingen Wurzelstücke zum Beißen. Wegen mangelnder Hygiene ist diese Verwendung aber aus der Mode gekommen. Im Mittelalter behandelte... mehr

Gemeiner Wacholder - Juniperus communis

Gemeiner Wacholder
Heildrogen sind: Die getrockneten, reifen Beerenzapfen. Das ätherische Öl der Beerenzapfen. Das getrocknete Ast- und Wurzelholz. Wirkstoffe sind: In den Beerenzapfen: ätherisches Öl mit Terpinen-4-ol als Hauptkomponente, daneben Pinen, Sabinen, Myrcen und weitere Monoterpene, Sesquiterpene wie Caryiophylle; Flavonoide, Catechin-Gerbstoffe, Invertzucker. Im Holz: ätherisches Öl vorwiegend mi Sesquiterpenen wie Thujopsen, Cardinen... mehr

Brutblatt - Kalanchoe daigremontiana

Brutblatt
Kommission C* (s. Quellen):... Anfälligkeit für besondere Formen von funktionellen Störungen und rezidivierenden Entzündungen im Bereich des Stoffwechsel systems, vorzeitige und frühzeitige Wehentätigkeit; Schmerzzustände bei vitaler Schwäche;Unruhe- und seelische Ausnahmezustände und dadurch bedingte Schlafstörungen.

Gefiedertes Brutblatt - Kalanchoe pinnata

Gefiedertes Brutblatt
In der Heilkunde werden neben Kalanchoe pinnata, auch andere Arten eingesetzt. Zahlreiche positive Eigenschaften werden beschrieben, wie die Wirksamkeit bei Leishmaniose, Gelbsucht (Hepatitis), Bluthochdruck (arterieller Hypertonus) und bei der Wundheilung. Kalanchoe pinnata wird deswegen seit langem in der traditionellen Medizin Afrikas, Indiens, Chinas und Australiens eingesetzt. Darüber hinaus werden antidiabetische, antibakterielle, immunosupressive,... mehr

Wiesen-Witwenblume - Knautia arvensis

Wiesen-Witwenblume
Blattextrakte wurden früher bei Hauterkrankungen und Ekzemen verwendet. Die Schulmedizin verwendet die Pflanze bei den genannten Indikationen nicht, da keine Wirksamkeit nachgewiesen werden konnte.

Gift-Lattich - Lactuca virosa

Gift-Lattich
Vom Gift-Lattich wurde bis ins 19. Jahrhundert der getrocknete Milchsaft, als Lactucarium bezeichnet, verwendet. Aus den Blättern wurde Tee zubereitet, das Lactucarium direkt eingenommen. In beiden Fällen wird von einer beruhigenden, schmerzstillenden, einschlaffördernden Wirkung berichtet. Auch gegen Hustenreiz und als Diuretikum wurde es eingesetzt. Möglicherweise gehen alle spontanen Vorkommen in Deutschland tatsächlich auf solche verwilderten... mehr

Gefleckte Taubnessel - Lamium maculatum

Gefleckte Taubnessel
Die gefleckte Taubnessel gilt als alte Heilpflanze, die innerlich und äußerlich Anwendung findet. Verwendet werden im allgemeinen blühende Sprossspitzen, getrocknete Blüten sowie die getrockneten und frischen Laubblätter. Wirksame Bestandteile sind ätherisches Öl, Aminosäuren, Glycoside, Gerbstoffe, Saponine und Schleimstoffe. Ihre adstringierende, auswurffördernde, entzündungshenmmende und reinigende Wirkung kommt insbesondere bei Anämie,... mehr

Purpurrote Taubnessel - Lamium purpureum

Purpurrote Taubnessel
Hauptsächlich bei Frauenleiden werden die getrockneten Blüten als Tee verabreicht oder man saugt aus den kleinen Blüten die süße Flüssigkeit heraus. Darin enthalten sind unter anderem Gerbstoffe, ätherische Öle, Vitamine und vieles mehr. Der Tee wird auch bei Blasenleiden, Husten oder Darmbeschwerden getrunken. Waschungen mit dem Tee werden bei Verbrennungen und anderen Hautverletzungen vollzogen.

Eingeschnittene Taubnessel - Lamium purpureum var. incisum

Eingeschnittene Taubnessel
Die Pflanze ist eine einjährige krautige Pflanze mit purpurnen Blüten und wird 15 bis 45 cm groß; sie blüht von April bis Oktober. Junge Blätter sind purpurn überhaucht, sie werden mit zunehmender Reife dunkelgrün. Die Laubblätter sind eiförmig oder rundlich-eiförmig, 1-5 cm lang und 1-3 cm breit, gekerbt oder gekerbt-gesägt. Der Kelch ist 5-7 mm lang, seine Zähne sind etwa so lang wie die Röhre. Die Blütenkrone ist 10-23 mm lang, sie... mehr

Rainkohl - Lapsana communis

Rainkohl
Die zerquetschten Blätter sollen, äußerlich aufgelegt, die Heilung von Entzündungen und Schnittwunden beschleunigen.

Europäische Lärche - Larix decidua

Europäische Lärche
Kommission C*(s. Quellen):Resina Larices (Harz)... Anregung der wärme- und lichtbezogenen Organisationsleistungen bei Neigung zu Verhärtung und Ablagerung, z.B. Störungen von Trophik und Durchblutung der Haut, Dermatomykosen.

Berg-Laserkraut - Laserpitium siler

Berg-Laserkraut
Beim Berg-Laserkraut handelt es sich um eine sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 100, selten bis zu 150 Zentimetern erreicht.[1] Der meist kahle Stängel ist fein gerillt, aber im Querschnitt rundlich und besitzt ab seiner Basis einen Faserschopf.[1] Die vegetativen Pflanzenteile sind blaugrün. Die Grundblätter sind meist 30 bis 50 Zentimeter, selten bis 100 zu Zentimeter lang, die Stängelblätter werden nach... mehr

Berg-Platterbse - Lathyrus linifolius

Berg-Platterbse
Die süßlichen, etwas kastanienartig schmeckenden, adstringierend wirkenden Rhizomknollen waren früher gegen Diarrhöe, Blutungen und Geschwüre in Gebrauch.

Knollen-Platterbse - Lathyrus tuberosus

Knollen-Platterbse
Als „xpian wurtzel“ (= Christianwurzel) wurde die Knollen-Platterbse erstmals sicher von Hieronymus Brunschwig im Kleinen Destillierbuch beschrieben.[3] Brunschwig empfahl, die Wurzel im Spätsommer (15. August bis 8. September) zu ernten und zerquetscht zu destillieren. Als Indikationen für das gebrannte Wasser gab er Lungenerkrankungen und Heiserkeit an. Hermann Fischer sah in Brunschwigs Ausführungen einen Beleg dafür, dass die „cristiana“... mehr

Echter Lavendel - Lavandula angustifolia

Echter Lavendel
Als Droge dienen: die kurz vor der völligen Entfaltung gesammelten und getrockneten Lavendelblüten (Name der Droge: Lavandulae flos), das durch Wasserdampfdestillation aus den frischen Blüten oder Blütenständen gewonnene ätherische Öl (Name der Droge: Lavandulae aetheroleum). Lavendelblüten haben leicht beruhigende, blähungswidrige und gallentreibende Eigenschaften. Das Europäische Arzneibuch schreibt einen Mindestgehalt von 13... mehr

Sumpf-Porst - Ledum palustre

Sumpf-Porst
Sumpfporst wurde früher in der Medizin bei Zahnproblemen und, wegen seiner berauschenden Wirkung, als Räucherstoff und Zauberpflanze verwendet. Gegenwärtig hat Sumpfporst noch in der Medizin und Homöopathie Bedeutung und wird bei Insektenstichen (einschl. Zeckenstich), Rheuma, Arthritis und Gicht sowie gegen Keuchhusten, Ausschläge und einige Hautkrankheiten wie Krätze eingesetzt. In Nordamerika wurde aus dem engblättrigen Sumpfporst (Rhododendron... mehr

Edelweiß - Leontopodium alpinum

Edelweiß
Früher wurde das Alpen-Edelweiß als Heilkraut genutzt. So wurde es mit Milch und Honig gekocht gegen Bauchschmerzen verwendet. Diese Nutzung hat sich auch in dem bayrischen Volksnamen "Bauchwehbleaml" (Bauchwehblümchen) niedergeschlagen.

Herzgespann - Leonurus cardiaca

Herzgespann
Es ist umstritten, ob die Pflanze bereits in der Antike verwendet wurde. Sicher ist man sich dagegen, dass sie in Mitteleuropa im späten Mittelalter Verwendung fand. Schon in einem der ersten gedruckten, dem in deutscher Sprache verfassten Kräuterbuch 'Gart der gesuntheit' (1485), wird es unter dem Namen Cordiaca genannt und bei Magendrücken und Herzbeschwerden empfohlen. In der modernen Pflanzenheilkunde wird es ähnlich verwendet. Es gilt als... mehr

Maca - Lepidium meyenii

Maca
Die Maca-Pflanze oder Peru Ginseng (Lepidium meyenii) gehört zur Gattung der Kressen (Lepidium) in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)[1]. Erscheinungsbild, Knolle und Blatt Das auch Lepidium peruvianum genannte Gewächs wächst als zwei- oder selten einjährige krautige Pflanze[2] und erreicht Wuchshöhen von nur etwa 20 Zentimetern. Wohl als Anpassung an starken Wind[3] wächst sie in flachen Matten[4]. Als Speicherorgane werden... mehr
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