Pflanzen aus der Kategorie "Heilpflanze"

Eine Heilpflanze (oder Drogenpflanze, Giftpflanze und Arzneipflanze) ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.

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Gewöhnliches Leinkraut - Linaria vulgaris

Gewöhnliches Leinkraut
Die mehrjährige, krautige Pflanze kann Wuchshöhen von 20 bis 75 Zentimetern erreichen. Die Stängel stehen aufrecht. Die Laubblätter sind lineal-lanzettlich. Die Blüten stehen in einem traubigen, zuweilen einseitswendigen Blütenstand zusammen. Die Blüten besitzen einen langen Sporn. Die Blütenfarbe ist gelb mit einem orangegelben Fleck auf der Unterlippe. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Es werden Kapselfrüchte gebildet. Die Fruchtreife... mehr

Österreichischer Lein - Linum austriacum

Österreichischer Lein
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 30 bis 60 cm. Sie ähnelt in ihrem Erscheinungsbild dem Ausdauernden Lein (Linum perenne). Der Spross ist meist aufrecht, selten aufsteigend und reich verzweigt. Die Stängelblätter sind lineal-lanzettlich geformt und unbewimpert. Die Kelchblätter sind von eiförmiger Gestalt und ziemlich gleich lang. Sie sind kürzer als die kugelig-eiförmige Kapsel. Die inneren Kelchblätter... mehr

Purgier-Lein - Linum catharticum

Purgier-Lein
Früher bereitete man aus dem Purgier-Lein einen abführenden, in größeren Mengen Brechreiz auslösenden Tee. Daher hat die Pflanze ihren Namen erhalten.

Saat-Lein - Linum usitatissimum

Saat-Lein
Vegetative Merkmale Der Gemeine Lein ist eine einjährige Pflanze (Therophyt), die eine Wuchshöhe von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Sie besitzt eine kurze, spindelförmige Pfahlwurzel mit feinen Seitenwurzeln. Die Hauptwurzel wird etwa gleich lang wie der Spross. Die ganze Pflanze ist kahl. Die Stängel stehen meist einzeln und aufrecht, im Bereich des Blütenstandes sind sie verzweigt. Stängel und Fasern Das äußerste Gewebe im Stängel... mehr

Indianertabak - Lobelia inflata

Indianertabak
Getrockneter Indianertabak enthält etwa 6 % verschiedene Alkaloide, darunter das Hauptalkaloid Lobelin, das in den Wurzeln, Stängeln und Blättern enthalten ist. Parenteral eingenommen, zeigt es einen stimulierenden Einfluss auf die Atmung. Früher wurden die Droge und deren Zubereitungen als Antiasthmatikum eingesetzt. Da Lobelin ähnliche Eigenschaften wie Nicotin besitzt, jedoch unangenehme Begleiteffekte wie z. B. Brechreiz aufweist, ist es... mehr

Bocksdorn - Lycium barbarum

Bocksdorn
Traditionell nehmen die Chinesen getrocknete Bocksdornbeeren gegen hohen Blutdruck und Blutzucker, bei Augenproblemen, zur Unterstützung des Immunsystems und zur Vorbeugung und Behandlung von Krebs. Als Einzeldosierung werden 6 bis 15 Gramm der getrockneten Beeren als Absud, in Wein oder als Tinktur angegeben.[11]

Sprossender Bärlapp - Lycopodium annotinum

Sprossender Bärlapp
Kommission C* (s.Quellen):... Anregung der Stoffwechselprozesse bei Störungen im Leber-, Galle- und Pankreassystem,z.B. mit Völlegefühl, Meteorismus, Obstipation; Kraftlosigkeit.

Keulen-Bärlapp - Lycopodium clavatum

Keulen-Bärlapp
Früher wurden die Bärlappsporen in der Apotheke bei der Herstellung von Pillen als Trennmittel eingesetzt. Diese Anwendung ist heute nicht mehr zu empfehlen, da sie Allergien vom Soforttyp auslösen können, die zu asthmatischen Symptomen führen. Bärlapp (Lycopodium) ist eines der wichtigen Konstitutionsmittel der Homöopathie für Menschen mit Leber-Galle-Schwäche. Arzneimittel: hepa-loges® N Injektionslösung Dr. Loges enthält die... mehr

Ufer-Wolfstrapp - Lycopus europaeus

Ufer-Wolfstrapp
Der Uferwolfstrapp wird bei leichter Schilddrüsenüberfunktion und deren Begleiterscheinungen wie Nervosität und Herzklopfen eingesetzt. Er hilft, leichte Formen der Hyperthyreose schonend und risikoarm auszugleichen – ohne die wichtigen natürlichen Funktionen der Schilddrüse zu blockieren.(Dr.Loges) Arzneimittel: thyreo-loges® Tabletten Dr.Loges 1 Tablette thyreo-loges® enthält den Wirkstoff: Uferwolfstrappkraut-Pulver 20,0 mg. Anwendungsgebiete:... mehr

Pfennigkraut - Lysimachia nummularia

Pfennigkraut
In der Volksheilkunde wurde das Pfennigkraut früher als Hustenmittel verwendet. Es wurde daher in mittelalterlichen Bauerngärten gepflanzt. Das Vorkommen kann daher gelegentlich sogar eine Zeigerfunktion für eine frühere menschliche Besiedlung haben. In Mitteleuropa spielt das Pfennigkraut in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr. In Osteuropa wird es gelegentlich noch gegen Durchfall, Rheuma, Blutungen und Schwindsucht verwendet.

Gewöhnlicher Gilbweiderich - Lysimachia vulgaris

Gewöhnlicher Gilbweiderich
In der Volksheilkunde wurde der Gewöhnliche Gilbweiderich früher bei Skorbut, Diarrhoe, Fieber und Geschwüren verabreicht. Heute ist er dagegen weitgehend als Heilpflanze ungebräuchlich. Der Gewöhnliche Gilbweiderich befindet sich daher häufig in der Nähe früherer mittelalterlicher Bauerngärten, von denen aus er verwilderte (sogenannte Ethelochorie).

Blutweiderich - Lythrum salicaria

Blutweiderich
Als Heilmittel in der Pflanzenheilkunde werden Blüten und der Wurzelstock des Blutweiderichs genutzt. Die Volksmedizin setzt ihn bei Durchfällen, Blutfluss und Ruhr ein. Dazu werden 1 bis 3 Gramm Wurzel mit zwei Litern Wasser abgekocht. Verwendet wurde Blutweiderich beispielsweise während der Choleraepidemie im 19. Jahrhundert. Die Pflanze besitzt aufgrund der Gerbstoffe stark adstringierende, bakterizide, blutstillende und harntreibende Eigenschaften.... mehr

Gewöhnliche Mahonie - Mahonia aquifolium

Gewöhnliche Mahonie
In der Literatur finden sich Hinweise auf die medizinische Verwendung von Pflanzenextrakten, insbesondere des darin enthaltenen Berberins zur Bekämpfung von Haarschuppen und Schuppenflechte, möglicherweise auch Akne. Der Extrakt aus Rinde und Wurzel wird in der traditionellen Literatur und in der Homöopathie bei Hautausschlag empfohlen. Studien belegen einen positiven Effekt.

Schattenblümchen - Maianthemum bifolium

Schattenblümchen
Die Zweiblättrige Schattenblume wurde in der Volksmedizin als harntreibendes Mittel verwendet.

Garten-Apfel - Malus domestica

Garten-Apfel
Als Heilpflanze taucht der Apfel bereits in einer alten babylonischen Schrift aus dem 8. vorchristlichen Jahrhundert auf, die die Pflanzen des Heilkräutergartens des Königs Mardukapaliddina aufzählt. Auch die mittelalterliche Medizin schrieb dem Apfel allerlei heilkräftige Wirkungen zu. Die Mehrzahl der Früchte der damaligen Apfelsorten dürfte für den heutigen Geschmack noch reichlich sauer, gerbstoffhaltig und holzig gewesen sein. Vieles liegt... mehr

Siegmarswurz - Malva alcea

Siegmarswurz
Die Rosen-Malve ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 125 cm erreicht. Der stets aufrechte Stängel ist im oberen Bereich mit anliegenden einfachen Haaren und Sternhaaren bedeckt; Sternhaare sind verzweigt. Die oberen Laubblätter am Stängel sind sehr tief handförmig in drei bis sieben Abschnitte geteilt, die grob stumpf gezähnt oder auch weiter gegliedert sein können. Die unteren Blätter sind rundlich bis nierenförmig... mehr

Moschus-Malve - Malva moschata

Moschus-Malve
Diese Malven-Art ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 20 bis 80 cm. Die oberen Laubblätter sind bis zum Grund in fünf bis sieben Abschnitte geteilt, diese wiederum in weitere Abschnitte. Die einzelnen Abschnitte sind schmal, und die Ränder verlaufen näherungsweise parallel. Die unteren Blätter sind nur grob bis zur Hälfte handförmig geteilt. Blütezeit ist Juni bis November (Dezember). Die blattachselständigen... mehr

Weg-Malve - Malva neglecta

Weg-Malve
Es gibt eine Laborstudie[8], die Hinweise auf Wirksamkeit der Pflanze gegen Magengeschwüre zeigt.

Wilde Malve - Malva sylvestris

Wilde Malve
Die Droge wird wegen ihrer Heilwirkung auch in der Pflanzenheilkunde eingesetzt. Verwendet wird meist nur Blätter und Stängel, die man üblicherweise kurz vor der Blüte sammelt. Aber auch Blüten und Wurzeln werden u.a. für den Malventee genutzt. Sie wirkt entzündungshemmend, reizlindernd und zusammenziehend. Außerdem findet sie als Unterstützungsmittel bei Entzündungen des Mundes, des Rachens und der Atemwege mit Verschleimung, sowie bei... mehr

Quirl Malve - Malva verticillata

Quirl Malve
In Tibet werden die Samen traditionell als Diuretika und Abführmittel verwendet.[7]

Gemeine Alraune - Mandragora officinarum

Gemeine Alraune
Arthrose, Gicht, Rheumatismus sowie dadurch bedingte Schmerzzustände. Sie wurde früher als Aphrodisiakum, Narkotikum und schmerzstillendes Mittel, teilweise als halluzinogene Droge genutzt, diente aber auch als Zauberwurzel, wegen ihrer Ähnlichkeit mit dem menschlichen Habitus.

Gewöhnlicher Andorn - Marrubium vulgare

Gewöhnlicher Andorn
Als Droge dient das sogenannte Andornkraut; das sind die getrockneten Blätter und oberen Stängelteile (Marrubii herba). Andornkraut wird in der Volksheilkunde als Teezubereitung eingesetzt bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden, Gallenbeschwerden, und bei Bronchialkatarrhen. In der Schulmedizin ist die Droge weniger anerkannt, obwohl sie als Bittermittel nachweislich anregend auf die Speichel-, Magensaft- und Gallensekretion wirkt. Auch von... mehr

Strahlenlose Kamille - Matricaria discoidea

Strahlenlose Kamille
Genauso wie die Echte Kamille enthält auch die Strahlenlose Kamille eine Vielzahl an ätherischen Ölen. Dadurch besitzt sie ebenfalls eine heilsame Wirkung. Die Pflanze riecht ähnlich wie die Echte Kamille (Matricaria chamomilla), ihr ätherischer Ölgehalt ist jedoch anders zusammengesetzt, so dass sie nicht als Ersatz für diese verwendet werden kann. Eine im östlichen Nordamerika eingeschleppte Form besitzt Apfelgeruch.

Echte Kamille - Matricaria recutita

Echte Kamille
Die pharmazeutische Bezeichnung der Kamillenblüte ist Flos chamomillae oder Chamomillae flores (mit lat. Flos, „Blume“). Der getrocknete Blütenkorb der Echten Kamille, die sogenannte „Kamillenblüte“ (Flores Chamomillae) wird als Heilpflanze eingesetzt. Bei Beimischung der nah verwandten, ebenfalls pharmazeutischen Droge Strahlenlose Kamille (Matricaria matricarioides) wird die Teemischung Matricariae flos oder Flos Chamomillae vulgaris... mehr

Weißer Steinklee - Melilotus albus

Weißer Steinklee
Der sommergrüne zwei- oder einjährig überwinternde Weiße Steinklee gehört in die Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Seine Blüten werden von zahlreichen Insekten wie Bienen, Fliegen oder Falter bestäubt. Die Früchte sind selbstausgebreitet durch Schütteln. Der Weiße Steinklee besitzt eine unterirdische Rübe, die essbar sein soll. Ob diese wie beim Echten Steinklee schwach giftig ist, ist noch nicht ausreichend geklärt. Gelegentlich... mehr

Hoher Steinklee - Melilotus altissimus

Hoher Steinklee
Der Hohe Steinklee (Melilotus altissimus, Syn. Melilotus altissima) ist ein in Mitteleuropa zerstreut vorkommender Schmetterlingsblütler (Faboideae) der Gattung Melilotus. Der Hohe Steinklee ist eine zweijährige Pflanze. Der krautig wachsende, verzweigte Stängel ist aufrecht oder bogig aufsteigend und erreicht meist eine Höhe von 60 bis 125 cm. Die Laubblättchen sind verkehrt-eiförmig bis länglich-keilförmig und am Rande gezähnt. Die Nebenblätter... mehr

Gewöhnlicher Steinklee - Melilotus officinalis

Gewöhnlicher Steinklee
Die frischen oder getrockneten Blätter und die blühenden Triebe werden als pflanzliches Arzneimittel gegen Ödeme und als Venentonikum eingesetzt. Schon Hippokrates setzte Steinkleeblüten als Pflaster bei vereiterten Geschwüren ein. Melilotus officinalis dient heute neben der Roßkastanie als gebräuchliches Heilmittel zur Therapie verschiedenster Formen von Durchblutungsstörungen. Gelber Steinklee wird meist innerlich bei chronisch venöser... mehr

Zitronen-Melisse - Melissa officinalis

Zitronen-Melisse
Als Droge werden die Blätter (Melissae folium) verwendet. Die traditionelle Verwendung ist die Unterstützung der Magenfunktion und bei nervlicher Belastung. Präparate wie Teeaufgüsse, Flüssig- oder Trockenextrakte aus der Melisse wirken beruhigend und krampflösend. Sie werden bei Einschlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Häufig werden sie in Teemischungen mit anderen beruhigend wirkenden Drogen eingesetzt. Bäder werden bei... mehr

Wasser Minze - Mentha aquatica

Wasser Minze
In Mittelalter und früher Neuzeit noch wurde die Wasserminze unter anderem gegen das „Seitenstechen“ eingesetzt.

Acker Minze - Mentha arvensis

Acker Minze
Vegetative Merkmale Bei der Acker-Minze handelt sich um sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen mit Wuchshöhen von meist 5 bis 30, selten bis zu 60 Zentimetern.[1] Die Pflanzen können sich durch unterirdische Ausläufer vermehren. Der oft relativ dünne Stängel ist niederliegend, aufsteigend oder aufrecht und verzweigt.[1] Oft sind die Blätter sowie der obere Teil des Stängels weich behaart (Indument). Die gegenständig am Stängel angeordneten... mehr
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