Wiesen-Habichtskraut - Hieracium caespitosum

Familie: Asteraceae
Steckbrief | Systematik

<b>Wiesen-Habichtskraut - <i>Hieracium caespitosum</i></b>
Wiesen-Habichtskraut - Hieracium caespitosum
Bildquelle: Wikipedia User Kenraiz; Bildlizenz: CC BY 4.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hieracium_caespitosum_kz02.jpg


Hieracium: gr. hierax = Habicht, Abl. aus der gr. Mythologie (die Ha­bich­te schärfen ihre Schnäbel an den Blü­ten); "Ha­bichtskraut"
caespitosus: rasenbildend

andere Namen: Hieracium pratense Tausch, Pilosella pratensis (Tausch) F.W.Schultz & Sch.Bip., Hieracium karelicum (Norrl.) Norrl., Hieracium dublanense (Rehmann) Czerep., Hieracium pratense subsp. altaicum (Nägeli & Peter) Zahn, Hieracium collinum subsp. dublanense Rehmann, Hieracium rawaruskanum (Zahn) Czerep., Hieracium pratense subsp. sudetorum (Peter) Zahn, Pilosella altaica (Nägeli & Peter) Schljakov, Hieracium dimorphum Norrl., Hieracium sudetorum (Peter) J.Weiss, Hieracium pratense subsp. ipecense Nägeli & Peter, Hieracium pratense subsp. rawaruskanum Zahn, Hieracium leptocaulon (Nägeli & Peter) Üksip, Pilosella caespitosa subsp. sudetorum (Peter) Soják, Hieracium collinum subsp. altaicum Nägeli & Peter, Pilosella karelica Norrl., Hieracium pratense subsp. leptocaulon (Nägeli & Peter) Zahn, Hieracium collinum subsp. dissolutum Nägeli & Peter, Hieracium pratense subsp. dimorphum (Norrl.) H.Lindb., Pilosella aurantiaca subsp. dimorpha (Norrl. ex Norrl.) T.Tyler, Hieracium dissolutum (Nägeli & Peter) Üksip, Pilosella leptocaula (Nägeli & Peter) Schljakov, Pilosella sudetorum (Peter) Dostál, Pilosella rawaruskana (Zahn) Schljakov, Hieracium collinum subsp. leptocaulon Nägeli & Peter, Pilosella dissoluta (Nägeli & Peter) Schljakov, Hieracium caespitosum var. caespitosum, Pilosella dublanensis (Rehmann) Schljakov, Hieracium pratense subsp. pratense, Hieracium pratense subsp. dublanense (Rehmann) Zahn, Hieracium collinum subsp. sudetorum Peter, Hieracium pratense subsp. dissolutum (Nägeli & Peter) Zahn, Hieracium pratense subsp. karelicum (Norrl.) Zahn, Hieracium altaicum (Nägeli & Peter) Üksip, Pilosella caespitosa subsp. dissoluta (Nägeli & Peter) Soják, Hieracium caespitosum (Nägeli & Peter) Nyár. subsp. caespitosum, Pilosella caespitosa subsp. leptocaula (Nägeli & Peter) Soják.


Wiesen-Habichtskraut - Hieracium caespitosum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Kenraiz">Wikipedia User Kenraiz</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hieracium_caespitosum_kz06.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hieracium_caespitosum_kz06.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hieracium_caespitosum_kz06.jpg</a>Wiesen-Habichtskraut - Hieracium caespitosum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rasbak">Wikipedia User Rasbak</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hieracium_caespitosum_leaf_(01).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hieracium_caespitosum_leaf_(01).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hieracium_caespitosum_leaf_(01).jpg</a>

Vegetative Merkmale

Das Wiesen-Habichtskraut ist eine mehrjährige und ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 75 Zentimetern erreicht. Die Art bildet sowohl ober- als auch unterirdische Ausläufer. Die aufrechten Stängel sind mit zahlreichen feinen 1 bis mehr als 3 Millimeter langen, rauen Haaren besetzt und haben eine fein aber rau behaarte Basis.

An der Stängelbasis befinden sich drei bis acht, gelegentlich auch mehr grundständige Laubblätter, während sich am Stängel keine oder bis zu zwei, gelegentlich auch bis zu fünf oder mehr Laubblätter befinden.

Die Blattspreite ist bei einer Länge von 3,5 bis 18 Zentimetern sowie einer Breite von 1,2 bis 2 Zentimetern verkehrt-lanzettlich bis lanzettlich mit keilförmiger Spreitenbasis und spitz zulaufender oder runder Spreitenspitze. Die Spreitenränder sind ganzrandig oder gezähnelt. Sowohl die Blattunterseite als auch die Blattoberseite sind meist mit zahlreichen 1 bis 3 Millimeter langen, rauen Haaren besetzt, seltener sind die Blätter unbehaart.

Generative Merkmale

Die Blütezeit erstreckt sich in Mitteleuropa und Nordamerika von Mai bis August. Der mehr oder weniger doldenartige oder gedrängt zusammenstehende Gesamtblütenstand enthält meist 5 bis 25, gelegentlich auch mehr körbchenförmige Teilblütenstände. Der Blütenstandsschaft ist mit 1 bis 2,5 Millimeter langen feinen und rauen Haaren besetzt. Das bei einer Länge von 0,75 bis 0,9 Zentimetern glockenförmige Involucrum enthält 12 bis 18, gelegentlich auch mehr an der Unterseite rau behaarte Hüllblätter. Die Blütenkörbchen enthalten 25 bis 50 oder mehr Zungenblüten. Die gelben Zungenblüten sind 0,8 bis 1,2 Zentimeter lang.

Die Achänen sind bei einer Länge von 1,5 bis 1,8 Millimetern säulenförmig. Der Pappus besteht aus 25 bis 30 weißen Borstenhaaren, welche 4 bis 6 Millimeter lang sind.


Standort

Beim Wiesen-Habichtskraut handelt sich um eine anspruchslose Pflanzenart, die auch an trockenen Standorten gut gedeiht. Sie kommt in Pflanzengesellschaften der Ordnung Molinietalia, aber auch in wechselfeuchten Gesellschaften der Ordnungen Arrhenatheretalia oder Nardetalia oder des Verbandes Mesobromion vor. In den Allgäuer Alpen steigt sie unterm Seifenmoos am Stuiben in Bayern bis zu 1320 m Meereshöhe auf.

Verbreitung/Vorkommen

Das Wiesen-Habichtskraut ist in weiten Teilen Europas heimisch; im mediterranen Süden (Iberische Halbinsel, Italien) kommt es jedoch nicht vor. In den nordwestlichen USA kommt das Wiesen-Habichtskraut verwildert vor und gilt als invasiver Neophyt der vor allem auf gestörten Flächen und entlang von Flüssen in Höhenlagen von 10 bis 1500 Metern wächst.
Adenolin-Entoxin® NN
Fella-Entoxin®D.-B.-Entoxin® NNeolin-Entoxin®

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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