Grüner Alpenlattich - Homogyne alpina

Familie: Asteraceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Grüner Alpenlattich - <i>Homogyne alpina</i></b>
Grüner Alpenlattich - Homogyne alpina
Bildquelle: Wikipedia User Selso; Bildlizenz: CC BY 4.0;

Homogyne: gr. homos = gleich, gyne = weiblich (die weibl. Zun­gen­blü­ten öffnen sich gleichzeitig mit den zwittrigen Röhrenblüten); "Al­pen­lat­tich"
alpinus: alpin

andere Namen: Alpen-Brandlattich


Grüner Alpenlattich - Homogyne alpina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Grüner Alpenlattich - Homogyne alpina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Franz Xaver">Wikipedia User Franz Xaver</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina_1.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina_1.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina_1.jpg</a>Grüner Alpenlattich - Homogyne alpina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Enrico Blasutto">Wikipedia User Enrico Blasutto</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina_ENBLA02.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina_ENBLA02.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina_ENBLA02.jpg</a>Grüner Alpenlattich - Homogyne alpina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Meneerke bloem">Wikipedia User Meneerke bloem</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina02.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina02.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Homogyne_alpina02.jpg</a>Grüner Alpenlattich - Homogyne alpina; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Enrico Blasutto">Wikipedia User Enrico Blasutto</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Vegetative Merkmale

Der Alpen-Brandlattich ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 40 Zentimetern erreicht. Der „Wurzelstock“ ist kriechend und wollig-schuppig. Der aufrechte Stängel ist häufig rotbraun und endet in nur einem Blütenkorb. Er ist silbrig-wollig behaart, verkahlt später und weist meist zwei kleine Schuppenblätter auf. Die Laubblätter sind grundständig, lang gestielt, lederig-derb und glänzend dunkelgrün, die Unterseite ist heller. Die Blattspreite ist herznierenförmig.

Der dem Alpen-Brandlattich ähnliche Filz-Brandlattich (Homogyne discolor (Jacq.) Cass.), der in den Ostalpen vorkommt, unterscheidet sich durch die unterseits weißfilzigen Laubblätter.

Generative Merkmale

Die Blütezeit liegt zwischen Mai und August. Die Blütenkörbe haben einen Durchmesser bis 25 Millimetern. Die Hüllblätter sind einreihig, braunrot überlaufen und am Grund wollig behaart. Die Blüten sind rötlich und länger als die Korbhülle, die Kronzipfel sind purpurfarben. Die Achäne weist einen langen, schneeweißen Pappus auf.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 120, 140 oder 160.


Standort

Die Art wächst auf feuchten, humosen, moosigen Böden in Nadelwäldern, Gebüschen und Zwergstrauchheiden. Sie ist verbreitet zu finden.

Verbreitung/Vorkommen

Der Alpen-Brandlattich kommt in den Gebirgen des südlichen Mitteleuropas in Höhenlagen von 500 bis 3000 Metern vor. In den Allgäuer Alpen steigt er von Höhenlagen von etwa 530 Metern in Baden-Württemberg bei Doberatsweiler, einem Ortsteil von Achberg, bis zu 2384 Metern am Rauheckgipfel in Bayern auf.

Der Alpen-Brandlattich wächst auf feuchten, humosen, moosigen Böden in Nadelwäldern, Gebüschen und Zwergstrauchheiden. Homogyne alpina ist eine Charakterart des Verbandes Piceion, kommt aber auch in Gesellschaften des Nardion oder Seslerion vor.
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Grüner Alpenlattich - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden;
Boden Feuchte: feucht;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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