Mähnen-Gerste - Hordeum jubatum

Familie: Poáceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Neophyt verwildernde Zierpflanze Süßgräser

<b>Mähnen-Gerste - <i>Hordeum jubatum</i></b>
Mähnen-Gerste - Hordeum jubatum
Bildquelle: Wikipedia User Aka; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Hordeum: Abl. unklar, lat. Name der "Gerste"
jubatus: mit einer Mähne versehen


Mähnen-Gerste - Hordeum jubatum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rotatebot">Wikipedia User Rotatebot</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hordeum_jubatum_(3912112488).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hordeum_jubatum_(3912112488).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hordeum_jubatum_(3912112488).jpg</a>Mähnen-Gerste - Hordeum jubatum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske">Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Unported (CC BY-SA 2.0)">CC BY 2.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hordeum_jubatum_(3750492969).jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hordeum_jubatum_(3750492969).jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hordeum_jubatum_(3750492969).jpg</a>

Erscheinungsbild und Blatt

Die Mähnen-Gerste wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 50, selten bis zu 60 Zentimetern. Der Halm besitzt drei bis fünf Knoten (Nodien). Die Laubblätter sind im Sommer grün und weich überhängend. Die Stängelblätter sind auf beiden Seiten dicht behaart. Die Blattspreite ist flach.
Blütenstand

Die Blütezeit liegt im Hochsommer. Die endständigen, überhängenden ährigen Blütenstände sind seidig silberweiß, färben sich gegen Sommerende beige und haben oft einen leichten Rotstich. In einem ährigen Blütenstand stehen drei bis sechs Ährchen dicht zusammen. Die Ährchen sind einblütig und ohne grundständige Borsten. Nur die mittleren Ährchen sind gestielt. Die Deckspelzen besitzen 5 bis 8 Zentimeter lange Grannen.

Chromosomensatz

Die Mähnen-Gerste ist mit einer Chromosomenzahl von 2n = 28 tetraploid. Entstanden ist sie durch die Kreuzung (Hybridisierung) einer zentralasiatischen Gerstenart mit der nordamerikanischen Art Hordeum brachyantherum (oder einer damit nahe verwandten aber heute ausgestorbenen Art).


Standort

Sie gedeiht auf frischen, nährstoffreichen, zum Teil salzhaltigen Böden in humiden Klima. Sie wächst in Gesellschaften der Verbände Sisymbrion oder Agropyro-Rumicion am Rand salzgestreuter Straßen.

Die Mähnen-Gerste bevorzugt sonnige Standorte und ist salztolerant.

Verbreitung/Vorkommen

Die Mähnen-Gerste stammt ursprünglich aus dem nördlichen Nordamerika (Alaska, Kanada), und Asien vom nordöstlichen Sibirien bis zum Kaukasus. Sie wird in Gärten kultiviert und ist häufig als „Gartenflüchtling“ ausgewildert, so dass diese Art heute in vielen Regionen der Welt als „Unkraut“ vorkommt.
D.-B.-Entoxin® NMatrix-Entoxin®Neolin-Entoxin®
Adenolin-Entoxin® NN

Mähnen-Gerste - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: salzertragend;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: nährstoffreich;

Sie wird in Gärten kultiviert und ist häufig als „Gartenflüchtling“ ausgewildert, so dass diese Art heute in vielen Regionen der Welt als „Unkraut“ vorkommt.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz