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Eichen-Lattich

Lactuca quercina L.
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Der Eichen-Lattich, der eng mit dem in Mitteleuropa meist verbreitet vorkommenden Stachel-Lattich (Lactuca serriola) verwandt ist, ist eine ein- bis zweijährige krautige Pflanze, die meist Wuchshöhen zwischen 60 und 130 cm erreicht. Sie besitzt einen spindelig bis rübenförmig ausgebildeten Wurzelstock. Der im oberen Teil verästelte Stängel ist lebhaft grün gefärbt, manchmal auch rötlich überlaufen und hohl.

Die weichen und kahlen Laubblätter sind mehr oder weniger tief fiederspaltig und gezähnt. Die oberen sitzen mit pfeilförmigem Grunde direkt am Stängel, die unteren sind gestielt. Die Blattunterseite ist bläulich-grün gefärbt.

Es sind zahlreiche Blütenköpfchen vorhanden, die in doldenartigen Trauben wachsen. Die gelben Zungenblüten besitzen rotbraun gefleckte, weißrandige Hüllblätter.

Die im oberen Teil kurzborstig behaarte Frucht ist gerippt und besitzt einen schwarzen, kurzen Schnabel. Der samentragende Teil der Frucht ist etwa doppelt so lang wie der Fruchtschnabel.

Die Art unterscheidet sich vom im Habitus ähnlichen Mauerlattich (Mycelis muralis) durch die mindestens 8-blütigen Körbe.

Standort

Der Eichen-Lattich wächst in Gebüschen, grasigen Buschwäldern und in Trockenwäldern. Er bevorzugt trockene, warme, nährstoff- und kalkreiche, steinige Böden.

Verbreitung & Vorkommen

L. quercina kommt von Südosteuropa bis ins mittlere Deutschland vor. Im Osten dringt er bis Südrussland vor.

In Deutschland ist der Eichen-Lattich selten im mittleren Gebiet zu finden. Nach BArtSchV gilt er als gefährdete Art.

In Österreich ist L. quercina ebenfalls gefährdet und zerstreut bis selten zu finden.

Die Art fehlt in der Schweiz

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