Tataren-Lattich - Lactuca tatarica

Familie: Asteraceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Salzpflanze

<b>Tataren-Lattich - <i>Lactuca tatarica</i></b>
Tataren-Lattich - Lactuca tatarica
Bildquelle: Wikipedia User Kenraiz; Bildlizenz: CC BY 4.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lactuca_tatarica_kz1.jpg


Lactuca: lat. lac = Milch (wg. des Milchsaftes); "Lattich"


Tataren-Lattich - Lactuca tatarica; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Kenraiz">Wikipedia User Kenraiz</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lactuca_tatarica_kz2.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lactuca_tatarica_kz2.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lactuca_tatarica_kz2.jpg</a>Tataren-Lattich - Lactuca tatarica; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Marko.Eesti">Wikipedia User Marko.Eesti</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lactuca_tatarica.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lactuca_tatarica.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lactuca_tatarica.JPG</a>Tataren-Lattich - Lactuca tatarica; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Fabelfroh">Wikipedia User Fabelfroh</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Der Tataren-Lattich ist ein ausdauernder Hemikryptophyt. Er bildet unterirdische Ausläufer und wird 30 bis 100 Zentimeter hoch. Die Blätter sind ungeteilt bis schrotsägeförmig-fiederspaltig. Am Grund sind sie verschmälert; der Endabschnitt ist länger als die jeweils ein bis vier seitlichen, die dreieckig sind.

Die Blütenköpfchen stehen in einer Rispe. Die Köpfchen bestehen nur aus Zungenblüten. Die Hüllblätter sind schmal weißrandig und haben purpurne Flecken. Die Blüten sind blau, selten weiß. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, Blütezeit ist Juli und August.

Die Früchte sind Achänen; sie sind flach, geschnäbelt und rundum längsfurchig. Der Fruchtschnabel ist dabei viel kürzer als die braungrüne Frucht. Der Pappus ist stielartig hochgehoben.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18, 16 oder 27.


Standort

Die Pflanze wächst in Strandheiden, Dünen, Spülsäumen, auf Schutt, Brachen und Bahnanlagen. Er kommt auf feuchten bis mäßig trockenen, nährstoffreichen, auch salzhaltigen Böden vor. Er gedeiht in Gesellschaften der Verbände Elymo-Honkenyion peploidis und Agropyro-Rumicion, aber auch in Gesellschaften der Ordnung Cakiletalia maritimae.

Verbreitung/Vorkommen

Die Heimat des Tataren-Lattichs ist Osteuropa, Asien und Nordamerika. In Mitteleuropa und Nordeuropa wurde er eingeschleppt. In Deutschland gilt er als eingebürgert (Neophyt) und kommt vor allem im Bereich von Nord- und Ostsee vor. In Österreich ist er in Niederösterreich selten und unbeständig und wurde hier erst "in neuester Zeit eingeschleppt". Er kommt nur bis in die colline Höhenstufe vor.
Ekzem-Entoxin® NAdenolin-Entoxin® NN
D.-B.-Entoxin® NErkältungs-Entoxin®

Tataren-Lattich - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: sandiger Boden / Sandboden;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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