Tränendes Herz - Lamprocapnos spectabilis

Familie: Papaveráceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Bauerngarten verwildernde Zierpflanze

<b>Tränendes Herz - <i>Lamprocapnos spectabilis</i></b>
Tränendes Herz - Lamprocapnos spectabilis
Bildquelle: Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lamprocapnos_spectabilis.jpg


spectabilis: sehenswert

andere Namen: Syn. Dicentra spectabilis, Zweifarbige Herzblume, Herzerlstock


Das Tränende Herz ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 90 Zentimeter erreicht. Es bildet eine Pleiokorm-Rübe aus. Die Blätter sind 20 bis 40 Zentimeter lang und zwischen 14 und 20 Zentimeter breit. Sie sind 2- bis 3-fach gefiedert. Die Endabschnitte sind gelappt bis fiederschnittig und 2 bis 3 Zentimeter lang.

Die Blüten sind am Grund herzförmig und messen 20 bis 27 × 18 bis 22 Millimeter. Je 8 bis 11 (selten 3 bis 15) Blüten sind in einer einseitswendig überhängenden Traube angeordnet. Die äußeren Kronblätter sind meist rosa, seltener weiß gefärbt und ihre Spitzen sind abstehend bis zurückgebogen.


Verbreitung/Vorkommen

Das Tränende Herz kommt in Korea sowie im Norden und Westen der Volksrepublik China in lichten, feuchten Berg-Laubwäldern in Höhenlagen von 30 bis 2400 Meter vor.

Obwohl die Art eine sehr häufige Gartenpflanze ist, verwildert sie nur selten und es gibt nur wenige stabile neophytische Vorkommen.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Quercus pedunculata - EicheDr. Koll Gemmoextrakt: Vitis vinifera - WeinrebeDr. Koll Pflanzenextrakt: Chlorella - Dr. KollDr. Koll Gemmoextrakt: Rosa canina - Heckenrose

Sonstige Verwendung

Das Tränende Herz wird verbreitet als Zierpflanze in Rabatten und Bauerngärten sowie als Schnittblume genutzt. Aufgrund seiner Beliebtheit wurde es Gegenstand vieler Züchtungen. Die Sorte 'Alba' zum Beispiel hat weiße Blüten.

Sonstiges

Das Tränende Herz wurde lange in die Gattung der Herzblumen (Dicentra) gestellt, mit deren Vertretern sie vor allem die Blütenform gemeinsam hat. Die abweichende Anatomie der Samenschale legte jedoch nahe, die Art aus der Gattung auszugliedern. Eine molekulargenetische Untersuchung aus dem Jahr 1997 konnte die Frage dann klären. Seither wird die Art in die monotypische Gattung Lamprocapnos gestellt.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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