Hallers Laserkraut - Laserpitium halleri

Familie: Apiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Hallers Laserkraut - <i>Laserpitium halleri</i></b>
Hallers Laserkraut - Laserpitium halleri
Bildquelle: Wikipedia User Thommybe; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Laserpitium_halleri.JPG


Laserpitium: laser (s. o.) und gr. pitizo = ich tröpfele (Milch­saft); "La­ser­kraut"

andere Namen: Rauhaar-Laserkraut


Hallers Laserkraut - Laserpitium halleri; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rotatebot">Wikipedia User Rotatebot</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Laserpitium_halleri001.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Laserpitium_halleri001.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Laserpitium_halleri001.jpg</a>Hallers Laserkraut - Laserpitium halleri; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Anton Hartinger, Atlas der Alpenflora 1882">Anton Hartinger, Atlas der Alpenflora 1882</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Vegetative Merkmale

Das Rauhaar-Laserkraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 60 Zentimetern erreicht. Die oberirdischen Pflanzenteile sind mehr oder weniger behaart. Der aufrechte Stängel ist stielrund, fein gerillt und einfach oder wenig verzweigt.

Die kurz gestielten Grundblätter besitzen eine sehr große, bis zu 50 Zentimeter lange, im Umriss dreieckige Blattspreite, die vier- bis fünffach gefiedert und zuletzt in fünf bis sieben schmal linealische Abschnitte gegliedert ist. Die Blattspreiten der Stängelblätter sind weniger stark geteilt und sitzen auf den Blattscheiden.
Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Der halbkugelige, doppeldoldige Blütenstand besitzt 15 bis 40 Strahlen, die innen rau sind. Die zahlreichen Hüllblätter sind deutlich lanzettlich, der Rand ist häutig bewimpert und die Spitze oft dreizähnig. Die Hüllchenblätter sind fast ganz häutig.

Die zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die Kelchzähne sind pfriemlich-lanzettlich. Die weißen oder anfangs rötlich überlaufenen Kronblätter sind doppelt so lang wie die Kelchblätter.

Die Frucht ist gelbbraun und ihre Flügel sind gelblich.


Standort

Das Rauhaar-Laserkraut gedeiht in Höhenlagen von 1000 bis über 2500 Metern auf Böden. Es gedeiht meist auf sonnigen, steinigen bodenauren Magerrasen der Zentralalpen. Es ist eine Charakterart des Verbandes Festucion variae.

Verbreitung/Vorkommen

Laserpitium halleri kommt zerstreut in den Alpen, den Voralpen und auf Korsika vor. Sie besitzt Vorkommen in Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich.
D.-B.-Entoxin® NErkältungs-Entoxin®Neolin-Entoxin®
Viscum-Entoxin® N

Hallers Laserkraut - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden PH-Wert: sauer;
Boden Feuchte: trocken;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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