Rote Heckenkirsche - Lonicera xylosteum

Familie: Caprifoliáceae - Geißblattgewächse
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Giftpflanze Kletterpflanze Strauch Alpenpflanze Hummelblume

<b>Rote Heckenkirsche - <i>Lonicera xylosteum</i></b>
Rote Heckenkirsche - Lonicera xylosteum
Bildquelle: Wikipedia User Fornax; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Lonicera: n. d. dtsch. Botaniker Adam Lonitzer, latinisiert: Lo­ni­cerus (1528 - 1586); "Geißblatt"
xylosteum: knochenhartes Holz

andere Namen: Gewöhnliche Heckenkirsche, Gewöhnliches Geißblatt


Rote Heckenkirsche - Lonicera xylosteum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905">Carl Axel Magnus Lindman Bilder ur Nordens Flora 1901-1905</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Rote Heckenkirsche - Lonicera xylosteum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Meneerke bloem">Wikipedia User Meneerke bloem</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Rote Heckenkirsche - Lonicera xylosteum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Bff">Wikipedia User Bff</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lonicera_xylosteum20140704_041.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lonicera_xylosteum20140704_041.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lonicera_xylosteum20140704_041.jpg</a>

Die Rote Heckenkirsche ist ein sommergrüner Strauch, der Wuchshöhen von etwa 1 bis 2 Metern erreicht. Sie besitzt hohle Zweige. Die elliptischen Laubblätter sind auf Ober- und Unterseite weichhaarig. Die gelblichweißen Einzelblüten stehen zu zweit an einem gemeinsamen Stiel. Die beiden Fruchtknoten eines jeden Blütenpaares sind nur am Grund miteinander verwachsen. Sie blüht im Mai und Juni. Die für Menschen giftigen Beerenfrüchte sind auffallend rot gefärbt.

Die Rote Heckenkirsche ist ein Flachwurzler und eine indigene Art. Ihre Blüten werden von Hautflüglern wie z. B. von Waldhummeln bestäubt. Die Beerenfrüchte breiten sich entweder von alleine aus (Autochorie) oder müssen, um richtig keimen zu können, den Darmtrakt einiger Tiere durchlaufen (Endozoochorie). Die in den Beeren enthaltenen Samen benötigen zudem Kälte, um keimen zu können. Die Art ist gegen Auftausalze widerstandsfähig und wird nicht vom Wild verbissen.



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Preis:

Standort

Man findet sie häufig in krautreichen Eichen- und Buchenwäldern, auch in Ulmen-, Linden- oder Nadelmischwäldern, in Hecken und im Gebüsch, auch gepflanzt an Straßenrändern. Sie bevorzugt nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden an schattigen oder halbschattigen Stellen.

Nach Ellenberg ist sie eine Halbschattenpflanze, subozeanisch verbreitet, ein Frischezeiger, ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger und eine Klassencharakterart der Sommerlaubwälder und Gebüsche (Querco-Fagetea).

Verbreitung/Vorkommen

Die Rote Heckenkirsche ist fast in ganz Deutschland sowie in Europa und im westlichen Asien relativ weit verbreitet.

Giftigkeit

Vergiftungszentralen werden häufig wegen der roten Früchte konsultiert, obwohl diese nach neueren Untersuchungen nur schwach giftig sind. Nach Verzehr von mehr als 20 Früchten wurden Vergiftungssymptome beobachtet. Die Wirkung geht eher auf Saponine als auf Alkaloide zurück.

Inhaltsstoffe

In der Pflanze sind Xylostein, Xylostosidin, Saponine und cyanogene Glykoside gefunden worden.


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Rote Heckenkirsche - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten; Schatten;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Mullboden; toniger Boden / Tonboden;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Sonstiges

Seinen Beinamen xylosteum verdankt der Strauch seinem knochenartigen Holze, denn im Griechischen bedeutet xylos = Holz und osteon = Knochen.

Die Art wird immer wieder bei Begrünungsmaßnahmen angepflanzt.

Literatur




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Bildquellenverzeichnis



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