Chinesischer Bocksdorn - Lycium chinense

Familie: Solanaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Strauch Giftpflanze

<b>Chinesischer Bocksdorn - <i>Lycium chinense</i></b>
Chinesischer Bocksdorn - Lycium chinense
Bildquelle: Wikipedia User Pancrat; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Lycium: gr. lykion = aus Lykien (SW-Türkei) stammend; "Bocks­dorn"


Chinesischer Bocksdorn - Lycium chinense; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Dalgial">Wikipedia User Dalgial</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Chinesischer Bocksdorn - Lycium chinense; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Sambuca">Wikipedia User Sambuca</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Lycium chinense ist ein 0,5 bis 1 m hoher, aufrechter oder kletternd wachsender Strauch. Die Laubblätter sind 15 bis 50 mm lang und 5 bis 25 mm breit.

Die Blüten sind zwittrig. Der Kelch ist glockenförmig und bewimpert behaart. Die Kelchröhre hat eine Länge von 3 bis 4 mm. Die Krone ist blass purpurn, die Kronröhre ist 9 bis 12 mm lang, die Kronlappen sind kürzer oder nahezu gleich lang.

Die Frucht ist eine rote, eiförmige oder langgestreckte Beere mit einer Länge von 7 bis 15 mm und einer Breite von 5 bis 8 mm. Sie enthält eine Vielzahl von Samen.


Verbreitung/Vorkommen

Die Art ist in Eurasien verbreitet und kommt dort in China, Taiwan, Japan, Korea, Nepal und Pakistan vor.

Verwendung in der Küche

In der chinesischen Küche haben Goji Beeren und die Blätter des Gemeinen Bocksdorn eine Schlüsselrolle.

Inhaltsstoffe

Frühere Vermutungen, der Bocksdorn würde Hyoscyamin enthalten, gehen fast ausnahmslos auf eine Arbeit von 1890 zurück und konnten seitdem nicht bestätigt werden, das Gerücht hält sich aber weiterhin hartnäckig. Neueste Untersuchungen mit modernsten Methoden widerlegen die genannten Behauptungen. Vergiftungsfälle sind nicht bekannt, der Fruchtsaft von des nahen Verwandten Lycium barbarum ist von vielen Herstellern erhältlich.
Dr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana luteaDr. Koll Gemmoextrakt: Ficus carica - Feige
Dr. Koll Gemmoextrakt: Juniperus communis - WacholderGemmoextrakt: Vaccinium vitis idaea - Preiselbeere

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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