Beim Hain-Gilbweiderich handelt es sich um eine ausdauernde krautige Pflanze, die kriechend bis aufsteigend wächst. Die Stängel erreichen dabei Längen von 10 cm bis 30 cm. Sie können bewurzeln, tun dies in der Regel aber nur im unteren Teil. Alle Pflanzenteile sind unbehaart.
Die gegenständigen, eiförmigen Laubblätter sind 2 bis 3 cm lang und durchscheinend punktiert. Im Gegensatz zum Pfennigkraut sind sie vorne dreieckig bespitzt bis kurz stachelspitzig.
Die gelben Blüten stehen einzeln auf langen Stielen in den Blattachseln. Die Kelchblattzipfel sind linealisch bis pfriemlich. Die Krone ist bis fast zum Grund geteilt, und meist mehr oder weniger radförmig ausgebreitet. Mit 5 bis 8 mm Länge sind die Kronblätter deutlich kleiner als bei den anderen europäischen Gilbweiderich-Arten.
Standort
Er wächst an lichten Stellen von feuchten Laubmisch- oder Laubwäldern, an Waldrändern, besonders im subalpinen Bereich.
Verbreitung & Vorkommen
Der Hain-Gilbweiderich kommt im gemäßigten Europa und in Südeuropa vor. In den Gebirgen ist er recht häufig, ansonsten kommt er weit verbreitet, allerdings nicht häufig vor. Im Gegensatz zum Pfennigkraut pflanzt er sich auch in Mitteleuropa durch Samen fort.
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