Japanischer Wildapfel - Malus floribunda

Familie: Rosengewächse - Rosaceae

Kategorie: Garten  Beerenpflanze  verwildernde Zierpflanze  

Japanischer Wildapfel Info

Malus: lat. malus = Apfelbaum; "Apfelbaum"
floribundus: reich blühend

andere Namen: Korallenstrauch

Der Japanische Wildapfel ist ein strauchartiger, dicht verzweigter Baum, der Wuchshöhen von 6 bis 8 Meter erreicht. Er gilt mutmaßlicherweise als Urform der Zieräpfel (s. Zieräpfel). Aufgrund der überhängenden Äste ist die Krone breit gewölbt. Einjährige Triebe weisen eine dichte Behaarung auf. Die Blätter sind hellgrün, 4 bis 8 Zentimeter lang, eiförmig bis lanzettlich und häufig gelappt. Im oberen Drittel ist der Rand gesägt. Im Herbst verfärben sich die Blätter orangerot. Die Blüten entspringen den tiefroten Knospen der Langtriebe. Sie haben einen Durchmesser von 3 Zentimeter und sind zartrosa. Die Früchte sind gelb mit roten Backen. Ihre Stiele sind 4 Zentimeter lang und dünn. Sie bleiben lange am Baum hängen.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 34.


Sonstige Verwendung

Bedeutung im Obstbau

Der japanische Wildapfel ist resistent gegen den Apfelschorf, einen verbreiteten Schädling des Kulturapfels. Seit dem späten 20. Jahrhundert existieren in Europa und Nordamerika Versuche, den Wildapfel mit dem Kulturapfel zu kreuzen, um daraus Schorfresistente Sorten des Kulturapfels zu gewinnen. Die Sorten, die dabei entstanden, sind beispielsweise Florina, Ahrista, Retina, Ecolette, Pilot, Reglindis, und Reanda. Heute vor allem verbreitet sind Topaz, Rosana, Rubinola, Santana und Otava.

Japanischer Wildapfel Steckbrief

Blütenfarbe: rot, rosa oder purpurn; weiß;
Höhe/Länge von 2m bis 9m
Blütezeit von April bis Juni
Lebensraum: Gärten und Parks;
Blütenstand: Rispe
Blattstellung: mittlere Stängelblätter wechselständig
Blattspreite: ungeteilt
Blattrand: gesägt;
Fruchtfarbe: gelb;
Häufigkeit: zerstreut
Lebensdauer: Holzgewächs;
Höhenstufen: Ebene / Tiefland (0-450m); Mittellage (450-1500m);
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Literatur

Bildquellenverzeichnis





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