Zierapfel - Malus spec.

Familie: Rosáceae - Rosengewächse
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Obstpflanze Laubbaum Strauch

<b>Zierapfel - <i>Malus spec. </i></b>
Zierapfel - Malus spec.
Bildquelle: Wikipedia User KENPEI; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malus_baccata_var_hymalaica1.jpg


Malus: lat. malus = Apfelbaum; "Apfelbaum"
speciosus: prächtig


Zierapfel - Malus spec. ; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Warburg">Wikipedia User Warburg</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Zierapfel - Malus spec. ; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Abrahami">Wikipedia User Abrahami</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malus_baccata_fruits.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malus_baccata_fruits.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malus_baccata_fruits.jpg</a>Zierapfel - Malus spec. ; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User David Stang">Wikipedia User David Stang</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malus_floribunda_2zz.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malus_floribunda_2zz.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Malus_floribunda_2zz.jpg</a>

Der Name Zierapfel beschreibt zahlreiche Zuchtformen und Hybriden im Handel deren Urformen und Herkunft weitgehend unbekannt ist.
Die weltweit mit Abstand bekannteste und wirtschaftlich sehr bedeutende Art ist der Kulturapfel (Malus domestica). Daneben werden manche aus Ostasien stammende Arten mit nur etwa kirschgroßen Früchten, wie etwa der siehe! Japanische Apfel (Malus floribunda), der Kirschapfel (Malus baccata) und Malus ×zumi in gemäßigten Klimagebieten als Ziersträucher und -bäume angepflanzt und zum Teil als Stammformen (Malus floribunda) angesehen. Der Ursprung unseres großfrüchtigen Kulturapfels (Malus domestica Borkh.)liegt ebenfalls in Asien. Die Stammformen sind wahrscheinlich der Asiatische Wildapfel (Malus sieversii) und der Kaukasusapfel (Malus orientalis). Zudem werden frühe Kreuzungen mit Malus dasyphylia und Malus praecox angenommen.

Habitus und Belaubung

Die Arten der Gattung Äpfel (Malus) sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie sind meist unbewehrt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die einfache Blattspreite ist oval bis eiförmig oder elliptisch. Die Blattränder sind meist gesägt, selten glatt und manchmal gelappt. Einige Arten bzw. Sorten werden wegen ihres purpurnen Laubes im Herbst geschätzt. Nebenblätter sind vorhanden, verwelken aber oft früh.

Blütenstände und Blüten

Die gestielten Blüten der Apfelbäume stehen einzeln oder in doldigen schirmrispigen Blütenständen. Die fünfzähligen, zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind meist flach becherförmig und weisen meist einen Durchmesser von 2 bis 5 cm auf. Häufig duften die Blüten. Die Blütenachse ist krugförmig. Die fünf grünen Kelchblätter sind auch noch an den Früchten erhalten. Die fünf freien Kronblätter sind weiß, rosa oder rot. In jeder Blüte sind viele (15 bis 50) Staubblätter vorhanden, mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln. Aus drei bis fünf Fruchtblättern besteht der unterständige Fruchtknoten. Die drei bis fünf Griffel sind nur an ihrer Basis verwachsen. Bei einigen Züchtungen sind die Blüten, durch Umwandlung der Staubblätter in kronblattähnliche Blütenblätter, halbgefüllt oder gefüllt.

Früchte und Samen

Gemeinhin bekannt sind die mehr oder minder rundlichen, essbaren Früchte. Bei einigen Arten sind sie roh ungenießbar. Das fleischige Gewebe, das normalerweise als Frucht bezeichnet wird, entsteht nicht aus dem Fruchtknoten, sondern aus der Blütenachse; der Biologe spricht daher von Scheinfrüchten. Genauer ist die Apfelfrucht eine Sonderform der Sammelbalgfrucht. Ein Balg besteht aus einem Fruchtblatt, das mit sich selbst verwächst. Innerhalb des Fruchtfleisches entsteht aus dem balgähnlichen Fruchtblatt ein pergamentartiges Gehäuse. Im Fruchtfleisch selbst sind höchstens noch vereinzelt Steinzellennester enthalten. Die Samen sind braun oder schwarz; sie enthalten geringe Mengen an giftigen Cyaniden.



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