Büschel-Miere - Minuartia rubra

Familie: Caryophyllaceae
Steckbrief | Systematik

<b>Büschel-Miere - <i>Minuartia rubra</i></b>
Büschel-Miere - Minuartia rubra
Bildquelle: Wikipedia User Stefan.lefnaer; Bildlizenz: CC BY 4.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl5.jpg


Minuartia: n. d. span. Botaniker J.Minuart (1693 - 1768); "Mie­re"
rubens: rötlich, rötend

andere Namen: Syn. Minuartia rubra subsp. fastigiata (Sm.) O. Bolòs, Vigo, Masalles & Ninot, Minuartia fastigiata (Sm.) Reichenbach, Alsine jacquinii W.D.J. Koch, Arenaria fastigiata Sm., Minuartia fasciculata auct.


Büschel-Miere - Minuartia rubra; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl4.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl4.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl4.jpg</a>Büschel-Miere - Minuartia rubra; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl16.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl16.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl16.jpg</a>Büschel-Miere - Minuartia rubra; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Stefan.lefnaer">Wikipedia User Stefan.lefnaer</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl2.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl2.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Minuartia_rubra_sl2.jpg</a>

Vegetative Merkmale

Die Büschel-Miere wächst als ein- oder zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 8 bis 25 cm erreicht. Sterile Seitensprosse fehlen. Der einzelne, aufrechte Stängel ist kahl. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind pfriemlich, borstig behaart und dreinervig.

Generative Merkmale

In den Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter 4 bis 6 mm lang, spitz und weißlich mit zwei grünen Mittelstreifen. Die fünf Kronblätter sind deutlich kürzer als die Kelchblätter. Es sind drei Griffel vorhanden. Die dreiklappige Kapselfrucht ist kürzer als die Kelchblätter.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 26 oder 30.


Standort

Die Büschel-Miere braucht kalkhaltigen, ja kalkreichen, trockenen, sommerwarmen, steinigen und lockeren Boden, der arm an Stickstoff sein sollte, und im Übrigen sandig oder lehmig sein kann. Sie besiedelt in klimatisch günstigen Gegenden (Oberrheintal, Weinbaugebiet zwischen Neustadt an der Weinstraße und Mainz, Fränkischer Jura bei Regensburg, Oberbayern, Schweizer Jura zwischen Bieler See und Genf, Wallis, Tessin), lückige Trockenrasen und felsige Hänge. In den bereits genannten Gebieten ist sie sehr selten.

Verbreitung/Vorkommen

Die Büschel-Miere ist eine submediterrane Art. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst die Pyrenäen, Frankreich, Oberitalien, Schweiz bis zum Oberrheingebiet, Österreich, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien. Außerhalb Europas kommt sie nicht vor. Die Vorkommen in Deutschland stellen eher die Nord- als die Westgrenze ihres Areals dar.

In Österreich tritt die Büschel-Miere in den Bundesländern Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und Salzburg zerstreut bis selten in der collinen bis submontanen Höhenstufe auf. In Oberösterreich ist die Art ausgestorben. Die Vorkommen konzentrieren sich dabei auf das Pannonikum. Die Büschel-Miere gilt in Österreich als gefährdet, im nördlichen Alpenvorland als stark gefährdet.
Gemmoextrakt: Ribes nigrum - schwarze JohannisbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Juniperus communis - WacholderDr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - RosmarinDr. Koll Gemmoextrakt: Betula alba - Silberbirke

Büschel-Miere - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Feuchte: trocken;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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