Alpen-Vergissmeinnicht - Myosotis alpestris

Familie: Boraginaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze

<b>Alpen-Vergissmeinnicht - <i>Myosotis alpestris</i></b>
Alpen-Vergissmeinnicht - Myosotis alpestris
Bildquelle: Wikipedia User Selso; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Myosotis: gr. mys = Maus, ous, otos = Ohr (Blattform); "Ver­giß­mein­nicht"
alpestris: alpin

andere Namen: Alpen-Vergißmeinnicht


Alpen-Vergissmeinnicht - Myosotis alpestris; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Selso">Wikipedia User Selso</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Alpen-Vergissmeinnicht - Myosotis alpestris; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Meneerke bloem">Wikipedia User Meneerke bloem</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Das Alpen-Vergissmeinnicht ist eine 10 bis 15 cm hohe mehrjährige krautige Pflanze. Die Grundblätter stehen in Rosetten. Die Blüten sind bis zu 9 mm breit und hell- bis intensiv blau mit gelben Schlundschuppen.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 24 oder 48, seltener 20, 70 oder 72.

Das Alpen-Vergissmeinnicht wird gerne mit dem Himmelsherold verwechselt, der in etwa zur selben Zeit blüht. Unterschied: Der Himmelsherold kommt erst ab Höhen von 2.000 Metern vor und besitzt zahlreiche sehr kleine Blattrosetten, die einen polsterförmigen Eindruck vermitteln.

Blütezeit ist vorwiegend Juni bis August. Die kurze Kronröhre gewährt auch kurzrüsseligen Insekten Zugang zum Nektar. Bestäuber sind Zweiflügler, Bienen und Schmetterlinge.

Die Blüten sind beim Aufblühen fliederfarben, später himmelblau. Dieser Farbumschlag ist typisch für die Familie der Raublattgewächse. Dies kommt dadurch zustande, dass der Blütenfarbstoff Anthocyan ähnlich wie Lackmus reagiert: Im anfänglich sauren Zellsaft färbt er die Blüten rötlich, im später alkalischen Zellsaft schlägt er nach blau um.


Standort

Als Standort werden feuchte Flächen, Rasen, Schutt- oder Blockfluren zwischen 1300 und 3000 m über NN bevorzugt. Das Alpen-Vergissmeinnicht wächst sowohl auf silikatischen als auch kalkhaltigen Böden. Es gedeiht vor allem in Gesellschaften der Ordnung Seslerietalia albicantis.

Aus dieser Sippe sind zahlreiche Gartenformen entstanden, die sehr leicht verwildern.

Verbreitung/Vorkommen

In Gebirgen von Europa, Asien und Nordamerika.
Dr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana luteaDr. Koll Pflanzenextrakt: Chlorella - Dr. KollDr. Koll Gemmoextrakt: Fraxinus excelsior - EscheDr. Koll GemmoKomplex Nr. 1

Alpen-Vergissmeinnicht - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; steiniger Boden / Kies / Grus; toniger Boden / Tonboden;
Boden PH-Wert: mild; neutral;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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