Hellgelbe Sommerwurz - Orobanche flava

Familie: Orobanchaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Vollschmarotzer Alpenpflanze

<b>Hellgelbe Sommerwurz - <i>Orobanche flava</i></b>
Hellgelbe Sommerwurz - Orobanche flava
Bildquelle: Wikipedia User Tigerente; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Orobanche: gr. orobus = Kichererbse, agchein = würgen (Schma­rot­zer); "Sommerwurz"
flabellatus: fächerartig


Hellgelbe Sommerwurz - Orobanche flava; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Pinky sl">Wikipedia User Pinky sl</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Hellgelbe Sommerwurz - Orobanche flava; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User BerndH">Wikipedia User BerndH</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Orobanche_flava_240708.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Orobanche_flava_240708.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Orobanche_flava_240708.jpg</a>

Der zweijährige Holoparasit erreicht Wuchshöhen von 15 bis 40 Zentimeter.

Der einfache Stängel ist wachsgelb. Die blass- bis hellgelbe, seltener ockergelbe Krone ist an der Oberlippe rötlich und beim Vertrocknen braun werdend. Kronen-Rücken und Kronen-Oberlippe haben keine kammförmige Erhebung. Die Kronen-Oberlippe ist tief zweilappig, Zipfel erst vorgestreckt, zuletzt zurückgeschlagen. Der Mittellappen der Kronen-Unterlippe ist helmförmig (konvex). Die Staubfäden sind vier bis sechs Millimeter über dem Grund der Kronröhre eingefügt; der Griffel ist kahl bis spärlich drüsenhaarig.

Blütezeit ist von Juni bis August.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 38.


Standort

Als Standort werden kalkreiche Felsschuttfluren bevorzugt, da diese Art auf Pflanzen der Gattung Pestwurzen (Petasites) parasitiert - besonders auf Petasites paradoxus. Weiters auch auf Vertretern der Gattungen Alpendost (Adenostyles), Huflattich (Tussilago) und Eisenhut (Aconitum). Die Pestwurz-Sommerwurz ist eine Charakterart der Klasse der Steinschutt- und Geröll-Gesellschaften (Thlaspietea rotundifolii), sie kommt aber auch in Gesellschaften des Mesobromion vor.

Verbreitung/Vorkommen

In Österreich montan bis subalpin verbreitet. In den nördlichen Kalkalpen häufig, sonst zerstreut. Fehlt im Burgenland und Wien. In Deutschland nur im Süden (Alpen) verbreitet.

Inhaltsstoffe

das phenolische Glykosid Orobanchin
Dr. Koll GemmoKomplex Nr. 1Dr. Koll Gemmoextrakt: Schwarzerle – Alnus glutinosaDr. Koll Pflanzenextrakt: Chlorella - Dr. KollDr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana lutea

Hellgelbe Sommerwurz - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden Feuchte: frisch;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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