Blutrote Sommerwurz - Orobanche gracilis

Familie: Orobancháceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Vollschmarotzer Alpenpflanze

<b>Blutrote Sommerwurz - <i>Orobanche gracilis</i></b>
Blutrote Sommerwurz - Orobanche gracilis
Bildquelle: Wikipedia User BerndH; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Orobanche: gr. orobus = Kichererbse, agchein = würgen (Schma­rot­zer); "Sommerwurz"
gracilis: schlank, schlicht, zierlich


Blutrote Sommerwurz - Orobanche gracilis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Tigerente">Wikipedia User Tigerente</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Die Blutrote Sommerwurz (Orobanche gracilis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sommerwurze (Orobanche) und gehört zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae). Sie wird auch als Schlanke Sommerwurz oder Zierliche Sommerwurz bezeichnet.
Der mehrjährige, aber nur einmal blühende Holoparasit erreicht Wuchshöhen von 10 bis 60 Zentimeter. Er schmarotzt auf Schmetterlingsblütlern besonders auf Klee (Trifolium), Backenklee (Dorycnium) und Hornklee (Lotus) Hippocrepis (Wundklee), Genista (Ginster), u.a..
Der einfache Stängel ist bräunlich, gelblich oder rötlich und hat meist weniger als 15 Schuppenblätter. Die Blüten, mit gewürznelkenähnlichem Duft, stehen in dichten Trauben. Die Krone ist innen glänzend trüb-blutrot und außen gelb. Gegen den Saum zu rot(braun). Die gelbe Narbe hat einen purpurbraunen Rand. Die Staubfäden sind oben drüsig. Der Griffel ist drüsig behaart.
Blütezeit ist von Mai bis August (selten bis Oktober).



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Standort

Als Standort werden Halbtrockenrasen und trockene Wiesen bevorzugt. Die Art kommt aber auch in Gesellschaften des Verbands Erico-Pinion oder der Ordnung Seslerietalia albicantis vor. Sie parasitiert auf Schmetterlingsblütlern besonders auf Klee (Trifolium), Backenklee (Dorycnium) und Hornklee (Lotus).

Verbreitung/Vorkommen

In Österreich im pannonischen Gebiet (Wien, Niederösterreich, Burgenland) häufig, sonst mäßig häufig bis zerstreut in allen Bundesländern. In Deutschland ist sie im Alpenvorland verbreitet.
Literatur

Inhaltsstoffe

das phenolische Glykosid Orobanchin


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Blutrote Sommerwurz - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Licht;
Boden Beschaffenheit: lehmiger Boden / Lehmboden; Lößboden;
Boden Feuchte: mäßig trocken;
Boden Nährstoffgehalt: nährstoffarm;

Literatur




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Bildquellenverzeichnis



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