Die Pflanze wird 10 bis 30 cm hoch, der Stängel ist zuerst aufrecht und unverzweigt, später verzweigt er sich und wird niederliegend, bildet am Stängel aber keine Wurzeln. Der Aufrechte Sauerklee besitzt ein unterirdisch kriechendes Rhizom. Die Blätter sind hellgrün und ähnlich wie Kleeblätter geformt. Stängel und Blätter sind behaart.
Im Gegensatz zum verwandten Waldsauerklee Oxalis acetosella, der ein typischer Frühblüher ist, sind die Blüten des Aufrechten Sauerklees fast über die gesamte Vegetationsperiode zu beobachten. Die Blüten stehen zu zwei bis fünf in zymösen Blütenständen zusammen. Die ca. 1 cm breiten, fünfzähligen, hellgelben Blüten setzen sich aus fünf schmalen Kelchblättern und fünf breit-ovalen Kronblättern zusammen. Die Frucht ist eine fünfeckige Kapsel, sie enthält zahlreiche braune oder rötlich braune, etwa 1 mm große Samen.
Verwendung in der Küche
Die Blätter, Blüten und jungen Kapselfrüchte sind essbar, die Blätter enthalten allerdings viel Oxalsäure.[4] Verschiedene nordamerikanische Ureinwohner nutzten den Aufrechten Sauerklee als Nahrung, zur Herstellung einer gelb-orangen Farbe sowie als Medizin.[5]
Standort
Der Aufrechte Sauerklee stammt ursprünglich aus Nordamerika und Ostasien. In China wächst er in Wäldern und Schluchten in Höhenlagen von 400 bis 1500 Meter. Man findet den Aufrechten Sauerklee in Mitteleuropa auf nährstoffreichen, aber kalkarmen, meist frischen Lehmböden der Ebene bis in mittlere Gebirgslagen. Auch auf Äckern, an Wegrändern oder in Gärten und auf Friedhöfen ist er anzutreffen. Er ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Chenopodio-Oxalidetum fontanae des Verbands Polygono-Chenopodion.
Verbreitung & Vorkommen
Der Aufrechte Sauerklee stammt ursprünglich aus Nordamerika und Ostasien. In China wächst er in Wäldern und Schluchten in Höhenlagen von 400 bis 1500 Meter.
Aus derselben Gattung (Oxalis)
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