Dickmännchen - Pachysandra terminalis

Familie: Buxaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Garten Giftpflanze immergrün Bodendecker

<b>Dickmännchen - <i>Pachysandra terminalis</i></b>
Dickmännchen - Pachysandra terminalis
Bildquelle: Wikipedia User File Upload Bot Magnus Manske; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

terminalis: gipfelständig, endständig

andere Namen: Dickanthere, Japanischer Ysander, Pachysandra


Dickmännchen - Pachysandra terminalis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Patrice78500">Wikipedia User Patrice78500</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis_-_Bourgeons.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis_-_Bourgeons.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis_-_Bourgeons.jpg</a>Dickmännchen - Pachysandra terminalis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Salicyna">Wikipedia User Salicyna</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis_2019-12-13_5744.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis_2019-12-13_5744.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis_2019-12-13_5744.jpg</a>Dickmännchen - Pachysandra terminalis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Topjabot">Wikipedia User Topjabot</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis0.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis0.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pachysandra_terminalis0.jpg</a>

Pachysandra terminalis wächst aufrecht oder kriechend als immergrüner Halbstrauch und erreicht Wuchshöhen von bis 30 cm. Es werden Rhizome gebildet. Die kurz gestielten (1 bis 3 cm) Laubblätter stehen wechselständig zu vier bis sechs dicht zusammen. Die ledrige Blattspreite besitzt eine Größe von 2,5 bis 5 (selten bis 9) × 1,5 bis 3 (selten 6) cm. Der Blattrand ist höchstens in etwa der oberen Hälfte gezähnt, der Rest glatt.

Pachysandra terminalis ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Alle Sorten bilden ab Februar, 2 bis 4 cm lange, endständige, aufrechte, kerzenartige, ährige Blütenstände mit glatten Hochblättern. Meistens enthalten die Blütenstände mehr als 15 männliche und ein bis zwei weibliche Blüten. Die kleinen, weißen, eingeschlechtigen Blüten sind vierzählig. Die männlichen Blüten besitzen vier Blütenhüllblätter, vier Staubblätter mit etwa 7 mm langen Staubfäden und einen 0,6 mm langen sterilen Stempel. Die meist im unteren Bereich des Blütenstandes stehenden weiblichen Blüten enthalten vier bis sechs Blütenhüllblätter, einen zwei- bis dreifächrigen, oberständigen Fruchtknoten und zwei bis drei freie dicke Griffel mit zurückgebogenen Narben. Die eiförmige Steinfrucht ist etwa 5 bis 6 mm groß und besitzt noch den Griffel bei ihrer Reife. Der Same ist schwarz.


Giftigkeit

Bei der hier beschriebenen Art wird aufgrund der nahen Verwandtschaft zu Buxus sempervirens (Buchsbaum) von der Möglichkeit der Giftwirkung des Buchsbaum ausgegangen, da genaue Daten und Erfahrungen zur Art nicht vorliegen:
Hohe Dosierung führt erst zu Erbrechen, Übelkeit , Blutdrucksenkung. Mögliche weitere Symptome sind Schwindel, Durchfall, Krämpfe, Lähmungserscheinungen und Kollaps bis hin zum Tod durch Atemlähmung.

Inhaltsstoffe

Der Japanische Ysander ist giftig; er enthält, ähnlich wie der Buchsbaum, Steroidalkaloide, u. a. Pachystermin A und Pachysamin A.
Matrix-Entoxin®Broncho-Entoxin® NErkältungs-Entoxin®Spasmo-Entoxin®

Dickmännchen - Garten/Anbau

In halbschattigen und schattigen Lagen bildet Japanischer Ysander auf fast allen Böden einen dichten flächigen Bewuchs aus. Daher ist er auch in Parks und Gärten in Europa seit vielen Jahren zu einem beliebten Bodendecker geworden. Die anspruchslose Pflanze breitet sich durch unterirdische Ausläufer recht schnell aus und eignet sich besonders zur Unterpflanzung von größeren Gehölzen.

In Gärten und Parks werden Sorten von Pachysandra terminalis var. terminalis und Pachysandra terminalis var. compacta (nur 15 bis 20 cm hoch) kultiviert. Es gibt auch eine panaschierte Sorte.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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