Rosarotes Läusekraut - Pedicularis rosea

Familie: Orobancháceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Halbschmarotzer Alpenpflanze Giftpflanze

<b>Rosarotes Läusekraut - <i>Pedicularis rosea</i></b>
Rosarotes Läusekraut - Pedicularis rosea
Bildquelle: Wikipedia User HermannSchachner; Bildlizenz: CC0 1.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pedicularis_rosea_(Rosa-L%C3%A4usekraut)_IMG_7818.jpg


Pedicularis: lat. pediculus = Laus (Mittel gegen Läuse); "Läu­se­kraut"
roseus: rosenrot

Läusekräuter sind so genannte Halbschmarotzer. Vollschmarotzer wie die Sommerwurz beziehen Wasser und sämtliche Nährstoffe aus den Wurzeln benachbarter sogenannter Wirtspflanzen. Halbschmarotzer betreiben eigenständig Fotosynthese, gewinnen also mittels Blattgrün (Chlorophyll) aus Wasser und Kohlendioxid unter Zuhilfenahme des Sonnenlichts Sauerstoff und Zucker. Halbschmarotzer haben deshalb immer auch grüne Blätter, während Vollschmarotzer ohne Blattgrün auskommen.

Rosarotes Läusekraut - Pedicularis rosea; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Aroche">Wikipedia User Aroche</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Rosarotes Läusekraut - Pedicularis rosea; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User HermannSchachner">Wikipedia User HermannSchachner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target=_blank title="CC0 1.0 Universell (CC0 1.0)">CC0 1.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pedicularis_rosea_(Rosa-L%C3%A4usekraut)_IMG_3680.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pedicularis_rosea_(Rosa-L%C3%A4usekraut)_IMG_3680.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pedicularis_rosea_(Rosa-L%C3%A4usekraut)_IMG_3680.JPG</a>



Standort

Grasige, kalkhaltige Hänge und auf Schutt.

Verbreitung/Vorkommen

Südwestalpen bis Pyrenäen und östlicher.

Giftigkeit

Läusekrautpflanzen schmecken brennend scharf und riechen unangenehm, daher werden sie vom Weidevieh gemieden. Der Verzehr soll Darmentzündungen und Blutharnen verursachen.

Inhaltsstoffe

Alle Pflanzenteile, vor allem die Samen, sind durch Aucubin giftig.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Wolliger Schneeball – Viburnum LantanaGemmoextrakt: Rubus idaeus - HimbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Schwarzerle – Alnus glutinosaDr. Koll Gemmoextrakt: Fraxinus excelsior - Esche

Rosarotes Läusekraut - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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