Schmetterlingsorchidee - Phalaenopsis spec.

Familie: Orchidaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Zimmerpflanze

<b>Schmetterlingsorchidee - <i>Phalaenopsis spec.</i></b>
Schmetterlingsorchidee - Phalaenopsis spec.
Bildquelle: Juri Awerkow, Nürnberg; Bildlizenz: Public Domain;

speciosus: prächtig


Schmetterlingsorchidee - Phalaenopsis spec.; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Juri Awerkow, Nürnberg">Juri Awerkow, Nürnberg</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Schmetterlingsorchidee - Phalaenopsis spec.; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Juri Awerkow, Nürnberg">Juri Awerkow, Nürnberg</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Schmetterlingsorchidee - Phalaenopsis spec.; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Juri Awerkow, Nürnberg">Juri Awerkow, Nürnberg</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>;

Die Gattung Phalaenopsis gehört zur Familie der Orchideen (Orchidaceae) und umfasst eine Vielzahl exotischer Arten. Der botanische Name leitet sich von den griechischen Wörtern phalaina (φάλαινα; dt. „Nachtfalter“, vgl. Phaläne) und opsis (ὄψις; dt. „Anblick“) ab, da ihre Blüten an tropische Nachtfalter erinnern. Im deutschen Sprachraum werden diese Orchideen „Schmetterlingsorchidee“, „Nachtfalter-Orchidee“ oder „Malaienblume“ genannt.

Phalaenopsis ist vor allem als Zierpflanze bekannt und beliebt, besonders die unzähligen großblumigen Hybriden erfreuen sich weltweiter Bekanntheit und wachsender Nachfrage. Millionen von Topfpflanzen werden jährlich in Supermärkten, Baumärkten und Gartencentern und als Schnittblumen in Floristikgeschäften verkauft. Reine Arten und bestimmte Hybriden gelten zum Teil als begehrte Sammlerobjekte. Erstmals erwähnt wurden Phalaenopsis um 1704, die ersten künstlichen Hybriden wurden um 1886 in Chelsea bei London gezüchtet. Ursprünglich stammen Phalaenopsis aus den tropischen Regenwäldern von Südost-Asien.

Erscheinungsbild

Phalaenopsis bellina, ganze Pflanze (blühend)

Ausnahmslos alle Arten zeichnen sich durch monopodialen Wuchs aus, das heißt, sie wachsen nur in die Höhe und bilden für gewöhnlich keine Seitentriebe aus. Die meisten Arten wachsen epiphytisch, also auf den Ästen und Zweigen von Bäumen oder an deren Stämmen; manche Arten leben auf moosbewachsenen Felsen (lithophytisch).

Die zwei bis sechs zweizeilig (distich) wachsenden, mehr oder weniger ledrigen Laubblätter sind in ihrer Form, Farbe und Größe von Art zu Art verschieden. Die kleinsten Arten mit Blattlängen bis etwa 10–40 cm und nur mäßig ledrigen Blättern wie Phalaenopsis appendiculata unterscheiden sich sehr deutlich von den großen Exemplaren wie Phalaenopsis gigantea, die Blattlängen von bis zu 100 cm und mehr aufweisen und dabei sehr fleischig-ledrige Blätter besitzen können. Deren Blattfärbung reicht von einfarbig hell- bis dunkelgrün wie bei Phalaenopsis amabilis und Phalaenopsis gigantea. Manche Arten besitzen silbrig gefleckte Blätter, zum Beispiel Phalaenopsis stuartiana und Phalaenopsis schilleriana. Meist wachsen ein bis zwei neue Blätter pro Saison aus dem „Herzen“ der Pflanze heraus, während ein bis zwei Blätter am unteren Ende der Sprossachse gelb werden, eintrocknen und abfallen.

Die zahlreichen glatten und fleischigen Wurzeln entwickeln sich an der Basis der Sprossachse oder an den unteren Knoten, zum Teil zwischen den Blättern. Sie sind zwischen einem und acht Millimeter dick und dienen neben der Aufnahme von Nährstoffen und Wasser zusätzlich als Haftorgane. Einige Arten sind, bedingt durch die klimatischen Verhältnisse am Standort, laubabwerfend. Sie besitzen deshalb chlorophyllhaltige Wurzeln. Zusätzlich sind die Wurzeln vom Velamen radicum umgeben.

Blütenstände und Blüten

Die Blütenstände entspringen seitlich der kurzen Sprossachse unter oder zwischen den Blättern. Sie wachsen aufrecht nach oben, bogenförmig überhängend oder hängend. Manche Arten blühen aus dem gleichen Blütenstand mehrere Jahre lang, während andere jedes Jahr einen oder mehrere Blütenstände neu ausbilden. Ihre Länge variiert zwischen einigen Zentimetern bis hin zu 100 cm und mehr. Bei manchen Arten, besonders bei Hybriden, blühen die Pflanzen immer wieder aus den Internodien nach, wenn die Infloreszenz nicht vollständig entfernt wird.

Die zwittrigen, zygomorphen (monosymmetrisch) Blüten sind dreizählig. Die Blütengröße variiert im Durchmesser von 1–2 cm bis hin zu 15 cm (bei manchen Hybriden noch mehr). Die Struktur der Blüten reicht von zart bis wachsartig-fest. Sie bestehen aus drei Kelchblättern (Sepalen) und drei Kronblättern (Petalen), aus einem Petalum ist die Lippe (Labellum) gebildet, die immer dreigeteilt ist und sich aus einem spatelförmigen Mittellappen und zwei Seitenlappen zusammensetzt. Der Mittellappen ist bei Arten wie Phalaenopsis stuartiana an seinem Ende mit zwei schweifähnlichen Anhängseln (Cirrhi) ausgestattet. Den Mittelpunkt der Blüte bildet die Anthere mit Kallus und Narbe, an deren Spitze eine spezielle Schutzkappe die Pollinien verbirgt.


Gemmoextrakt: Rubus idaeus - HimbeereDr. Koll Gemmoextrakt: Schwarzerle – Alnus glutinosaDr. Koll GemmoKomplex Nr. 3Dr. Koll Gemmoextrakt: Ficus carica - Feige

Schmetterlingsorchidee - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; torfiger Boden / Torfboden;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz