amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana

Familie: Phytolaccaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Heilpflanze Garten Giftpflanze Neophyt Färberpflanze verwildernde Zierpflanze

<b>amerikanische Kermesbeere - <i>Phytolacca americana</i></b>
amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana
Bildquelle: Wikipedia User Rudolphous; Bildlizenz: Public Domain;

Durch Phenole, die sie auch über die Wurzeln im Boden verbreitet, ist sie in der Lage, andere Arten am Keimen zu hindern.

amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Fae">Wikipedia User Fae</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Panoramio upload bot">Wikipedia User Panoramio upload bot</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana,_Kermesbeere_-_Master_Botany_Photography_-_October_2013_-_Botanischer_Garten_Freiburg_-_panoramio.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana,_Kermesbeere_-_Master_Botany_Photography_-_October_2013_-_Botanischer_Garten_Freiburg_-_panoramio.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana,_Kermesbeere_-_Master_Botany_Photography_-_October_2013_-_Botanischer_Garten_Freiburg_-_panoramio.jpg</a>amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Eiku">Wikipedia User Eiku</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana_-_flowers_at_various_stages.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana_-_flowers_at_various_stages.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana_-_flowers_at_various_stages.jpg</a>amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Llez">Wikipedia User Llez</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana_001.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana_001.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana_001.JPG</a>amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Zcebeci">Wikipedia User Zcebeci</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)">CC BY 4.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana,_Giresun_2017-07-05_01-1.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana,_Giresun_2017-07-05_01-1.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana,_Giresun_2017-07-05_01-1.jpg</a>amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Gerhard Elsner">Wikipedia User Gerhard Elsner</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca-americana-berries.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca-americana-berries.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca-americana-berries.JPG</a>amerikanische Kermesbeere - Phytolacca americana; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Topjabot">Wikipedia User Topjabot</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana3.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana3.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Phytolacca_americana3.jpg</a>

Vegetative Merkmale

Die Amerikanische Kermesbeere ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 1 bis 3 Metern erreicht. Ihr kräftiger und gefurchter Stängel wächst aufrecht, die Basis kann etwas verholzen. Die Stängel sind oft purpurfarben und gabelig verzweigt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist eiförmig-lanzettlich und von matt-grüner Farbe.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Es werden mehr oder weniger bogig überhängende bis hängende, traubige Blütenstände und Fruchtstände gebildet. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist fünfzählig. Die fünf grünlichen bis blass-rosafarbenen Kelchblätter sind breit-eiförmig. Kronblätter fehlen. Es sind meist zehn Staubblätter vorhanden. Die meist zehn Fruchtblätter sind mindestens bis zur halben Länge verwachsen.

Die unreifen Früchte sind abgeplattet kugelig und zehnfach gefurcht, die reifen Früchte sind schwarz-purpurfarbene, kugelige, glatte und ungefurchte Beeren.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 36.


Adenolin-Entoxin® NN


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Homöopathisches Arzneimittel
Anwendungsgebiete:
Schmerzhafte Schwellung und Verhärtung der Brustdrüse (Mastopathie)
Pharmakologische Eigenschaften:
Die Hauptwirkung von Clematis recta beruht zum großen Teil auf dessen Gehalt an Protoanemonin, einem stark bakterizid wirkenden Stoff. Clematis recta ist vor allem bei Entzündungen der Brustdrüse wirksam.
Phytolacca americana enthält neben Lektinen, Enzymen und anderen Stoffen auch Saponine, welche die Bildung von Ödemen hemmen. Wie Clematis recta eignet sich auch Phytolacca americana zur Therapie von Entzündungen und Erkrankungen der Brustdrüse.
Verantwortlich für die hilfreiche Wirkung von Scrophularia nodosa, das unter anderem bei Drüsenverhärtungen indiziert ist, ist dessen Gehalt an Saponinen und Flavonglykosiden.

Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Bestandteile:

Phytolacca americana – Kermesbeere
Traditionelles Heilmittel der Indianer Nordamerikas
Antientzündlich, Antiviral, Immunstimulierend
Homöopathie: Entzündungen und Erkrankungen der Brustdrüse, Schleimhautentzündungen, rezidivierende Entzündungen


Clematis recta Dil D1 0,035 ml

Aufrechte Waldrebe
Ein im europäischen Raum weitverbreitetes Hahnenfußgewächs, das seit dem 13 Jahrhundert als antientzündliches, fungizides, bakterizides Mittel bei Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane und bei Erkrankungen der Drüsen, die mit Schwellung und Verhärtung einhergehen, Verwendung findet.


Scrophularia nodosa – Knotige Braunwurz
Ein antientzündliches, antiproliferatives, spasmolytisches, heimisches Braunwurzgewächs, das
traditionell bei Entzündung und Verhärtung von Lymphknoten und Drüsenverhärtung verwendet wird.

Sonstiger Bestandteil: Ethanol 43 % (m/m) 9,708 ml

Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

D.-B.-Entoxin® N


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Homöopathisches Arzneimittel
Anwendungsgebiete:
Registriertes homöopathisches Arzneimittel ohne Indikation.
Die Wirkung leitet sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.
Pharmakologische Eigenschaften


Aesculus hippocastanum – Roßkastanie

Extrakte aus Roßkastanie werden traditionell gegen Venenleiden und Hämorrhoiden eingesetzt. Der Hauptinhaltsstoff ist das Saponingemisch Aescin, der mittlerweile sehr gut untersucht ist. Es schützt die Kapillarwände und verhindert die Freisetzung bestimmter Enzyme, die die Kapillarwände schädigen können. Aescin dichtet die kleinen Gefäße ab, verhindert Ödembildung, wirkt entzündungshemmend und steigert den Tonus der Venen. Aescin konnte außerdem im Tierversuch blutzuckersenkende Wirkung zeigen .
Auch in der Homöopathie wird die Rosskastanie gegen Venenbeschwerden auch Pfortaderstauung, Hämorrhoiden, Lenden- und Kreuzbeinschmerzen eingesetzt. Zu den Modalitäten gehört Schwäche und Schweregefühl.


Artemisia abrotanum – Eberraute

Die Eberraute gehört zur Familie der Korbblütler und ist eine Gewürz- und Heilpflanze. Sie schmeckt bitter und regt die Verdauungssäfte an. Bereits im alten Griechenland fand sie Verwendung als Medizinalkraut. Im Mittelalter wurde sie als Kraut gegen Würmer benutzt. Die englischsprachige Bezeichnung lautet worm wood.
Tee aus Eberraute wurde auch zur Abwehrsteigerung verwendet. Artemisia abrotanum besitzt antientzündliche, spasmolytische und antiödematöse Eigenschaften, was auf die Inhaltsstoffe Quercetin und Rutin zurückzuführen ist. Weitere wirksame Bestandteile sind: Abrotin, Bitterstoffe, Gerbstoffe und ätherische Öle.
Beachtenswert sind neuere Studien die eine antibakterielle Eigenschaft, eine blutzuckersenkende Wirkung und einen antiallergischen Effekt zeigen.
In der Homöopathie wird Abrotanum bei Abmagerung trotz guten Appetits, großer Schwäche, Beschwerden die im Körper wandern, verzögerter Rekonvaleszenz, Entzündungen im Magen Darm Trakt, serösen Häuten und bei Verdauungsbeschwerden verwendet.


Cinchona pubescens – Rote Chinarinde

Zubereitungen aus roter Chinarinde werden vor allem wegen der Bitterstoffe eingesetzt, als verdauungsförderndes Mittel. Es regt den Appetit an, erhöht die Speichel- und Magensaftsekretion und lindert Völlegefühl und Blähungen. Rote Chinarinde enthält wie alle Chinarindenbäume auch Chinin, wenngleich der Gehalt niedriger ist. Chinin hat neben der Wirkung bei Malaria eine vielfältige pharmakologische Wirkung, unter anderem setzt es die Glykogenbildung in der Leber herab. Die Stoffwechselsynthesen, wie die Bildung der Hippursäure in den Nieren, wird verlangsamt. Ganz allgemein werden anabolische und katabolische Stoffwechselprozesse gehemmt.
In der Volks- und Erfahrungsheilkunde wird roter Chinarindenbaum auch für Fieber, grippale Infekte und Krämpfe sowie zur allgemeinen Tonisierung insbesondere in Phasen der Rekonvaleszenz verwendet.
In der Homöopathie wird Chinarinde bei Schwäche und Erschöpfung sowie nervöser Überreiztheit eingesetzt

Phytolacca americana – Kermesbeere
Phytolacca americana stammt aus Nordamerika und ist ein altes Heilmittel der Indianer.
Verwendet werden Beeren, aber auch Rinde und Wurzel bei grippalen Infekten und verschiedenen Entzündungen, des Mund und Rachenraums, des lymphatischen Systems, der weiblichen Geschlechtsorgane und des Bewegungsapparats.
Die Rinde ist reich an Saponinen, enthält Lectine, α-Spinasterol, Histamin, γ-Aminobuttersäure und wurde in der Volksheilkunde vielfältig bei Entzündungen eingesetzt. α-Spinasterol konnte einen signifikanten Effekt auf die Progression einer diabetischen Nephropathie zeigen. Zudem senkt es Blutfettwerte.
Ferner ist ein immunstimulierender Effekt der T und B-Lymphozyten bekannt.
In der Homöopathie wird Phytolacca Americana bei rezidivierenden Entzündungen, Fokalherdgeschehen, und zur Unterstützung beim Abstillen und Entzündungen der weiblichen Brust eingesetzt.
Weitere Modaliäten sind starkes Zerschlagenheitsgefühl, große Müdigkeit und Schweißausbrüche.
Homöopathische Urtinkturen und niedrige Potenzen finden auch in der Tiermedizin Verwendung.

Scrophularia nodosa – Knotige Braunwurz
Die Pflanze ist in der nördlichen Hemisphäre beheimatet. Ihr Name stammt von der historischen Bezeichnung Skrofulose, was wahrscheinlich eine Haut und Lymphknoten- Tuberkulose der Kinder mit sichtbaren Geschwüren im Halsbereich war. Unter Skrofulose verstand man aber auch eine allgemeine Infektneigung.
Scrophularia wird in der Medizin seit der Antike verwendet. Traditionell eingesetzt werden Kraut und Wurzel der Pflanze zur allgemeinen Infektabwehr, gegen Geschwulste, bei Ekzem, Drüsenschwellungen, Leiden der weiblichen Brust, Hämorrhoiden und Augenleiden.
Das Rhizom der Braunwurz wurde wegen seiner blutzuckersenkenden Wirkung auch bei Diabetes mellitus verwendet.
Scrophularia nodosa enthält neben anderen Substanzen Flavonglykoside und Saponine.
In der Homöopathie wird Scrophularia nodosa bei vergrößerten Drüsen, zur Unterstützung des Lymphsystems, als Mittel bei Brustschwellungen und Hautproblemen eingesetzt. Meist in Urtinktur oder in niedrigen Potenzen.
Hinweis: Chininhaltige Präparate und Lebensmittel (Bitter Lemon) sollten in der Schwangerschaft nicht eingenommen bzw. verzehrt werden. Bei Überempfindlichkeit gegen Cinchona-Alkaloide wie Chinin oder Chinidin kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen z.B. Hautausschlägen kommen.

Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden wenden Sie sich an Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.

Standort

Die Amerikanische Kermesbeere ist eine wärmeliebende, wenig frostharte, aber sonst anspruchslose Pflanze, die in direkter Sonne und im Halbschatten gedeiht.

Verbreitung/Vorkommen

Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom östlichen Kanada bis zu den südlichen Vereinigten Staaten. In Mitteleuropa kommt sie als Kulturpflanze vor, nur in südlichen Weinbaugebieten auch verwildert. Im südlichen Europa und in Gebieten Asiens ist sie verwildert. In Österreich tritt die Amerikanische Kermesbeere in der Südsteiermark zerstreut und lokal eingebürgert auf. In Wien, Niederösterreich, dem Burgenland, Kärnten, Salzburg und Nordtirol sind nur seltene und unbeständige Vorkommen bekannt.

Heimat

Nordamerika und Kanada

Verwendung in der Küche

Die Beeren wurden früher in Frankreich, Spanien und Portugal zum Färben von Rotwein verwendet. Der rote Fruchtsaft wurde zum Färben von Zuckerfarben, als nicht sehr lichtechter Textilfarbstoff und als wenig permanente Tinte benutzt. Der Farbstoff Betacyan ähnelt dem der Roten Bete. Gekochte junge Schösslinge und Blätter wurden früher ähnlich wie Spargel und Spinat gegessen, und abgekochte Früchte als Küchenzutat verwendet.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

In Nordamerika wurde Phytolacca americana auch als Brech- und Abführmittel eingesetzt. Sie wurde gegen Rheuma, andere Autoimmunerkrankungen, Drüsenschwellungen, Ulkus, Bronchitis und Krebs eingesetzt. Die getrockneten Wurzeln und Beeren haben schmerzstillende, entzündungshemmende, antirheumatische, auswurffördernde und narkotisierende Wirkung. Die Anwendung im Bereich der antiviralen Therapie bei Grippe, Polio und HIV-Infektion wird erforscht (Stand 2000).

Verwendung in Homöopathie/Anthroposophie

In der Homöopathie wird sie als Mittel gegen Mandel- und Gelenksentzündungen und gegen grippale Infekte eingesetzt.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Fraxinus excelsior - EscheDr. Koll Gemmoextrakt: Olea europaea - OliveDr. Koll Gemmoextrakt: Rosmarinus officinalis - RosmarinDr. Koll Pflanzenextrakt: Gerstengras – Hordeum vulgare

amerikanische Kermesbeere - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten; Licht;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; kalkhaltiger / kalkreicher Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Lößboden; sandiger Boden / Sandboden; toniger Boden / Tonboden; torfiger Boden / Torfboden;
Boden PH-Wert: mäßig sauer; mild; neutral;
Boden Feuchte: frisch; mäßig feucht;
Boden Nährstoffgehalt: mäßig basenreich; mäßig nährstoffreich; nährstoffreich;

Sonstige Verwendung

Aus dem Wurzelstock kann Saponin-Seife gewonnen werden.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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