Sacha Inchi, Inka-Nuss - Plukenetia volubilis

Familie: Euphorbiaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Heilpflanze landwirtschaftliche Kulturpflanze Nüsse Spenglersan

<b>Sacha Inchi, Inka-Nuss - <i>Plukenetia volubilis</i></b>
Sacha Inchi, Inka-Nuss - Plukenetia volubilis
Bildquelle: Wikipedia User The lifted loraxcommonswiki; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plukenetia_volubilis.JPG


andere Namen: Sacha Erdnuss, Inka-Erdnuss

In Peru unterstützte die humanitäre Gruppe Oxfam 2009 Techniken für den Anbau von Sacha inchi als mögliche Erwerbsquelle für indigene Gruppen wie die Ashaninka, eines der größten indigenen Völker Südamerikas.

Sacha Inchi, Inka-Nuss - Plukenetia volubilis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User NusHub">Wikipedia User NusHub</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plukenetia_volubilis_fruits.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plukenetia_volubilis_fruits.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plukenetia_volubilis_fruits.JPG</a>Sacha Inchi, Inka-Nuss - Plukenetia volubilis; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User NusHub">Wikipedia User NusHub</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plukenetia_volubilis_(Sacha_Inchi)_Euphorbiaceae_Peru.png" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plukenetia_volubilis_(Sacha_Inchi)_Euphorbiaceae_Peru.png">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Plukenetia_volubilis_(Sacha_Inchi)_Euphorbiaceae_Peru.png</a>

Plukenetia volubilis, umgangssprachlich Sacha inchi, Inka-Nuss, Sacha Erdnuss, Erdnuss, oder Inka-Erdnuss, ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Euphorbiaceae mit kleinen Trichomen an den Blättern. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 2 m mit abwechselnden, herzförmigen, gezackten Blättern, die 10 bis 12 cm lang und 8 bis 10 cm breit sind. Die Blattstiele haben eine Länge von 2–6 cm. Sie blüht fünf Monate nach dem Einpflanzen und trägt um den achten Monat Samen. Die männlichen Blüten sind klein, weiß und in Büscheln an der Basis des Blütenstandes angeordnet: In tropischen Gegenden ist es oft eine Rankepflanze, die fast das ganze Jahr über gehegt wird und Samen produziert.

Die Früchte sind Kapseln mit einem Durchmesser von 3 bis 5 cm mit 4 bis 7 Punkten, sie sind grün und reifen schwarzbraun. Bei der Reifung enthalten die Früchte ein weiches schwarzes, nasses Fruchtfleisch, das ungenießbar ist. Dies wird normalerweise vor der Ernte auf der Pflanze getrochnet. Bis zum Alter von zwei Jahren können oft bis zu hundert getrocknete Früchte auf einmal geerntet werden, wodurch mehrmals im Jahr 400 bis 500 Samen entstehen. Die Fruchtkapseln bestehen normalerweise aus vier bis fünf, seltener bis zu sieben Teilfrüchten. Im Inneren befinden sich die ovalen, dunkelbraunen Samen, mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2 cm. Die Keimblätter sind, ähnlich wie bei Mandeln offen, und mit einem weißlichen Film bedeckt. Rohe Samen sind ungenießbar, erst das Rösten der geschälten Früchte macht sie schmackhaft.


BASASAN® Vital-Plus Kapseln


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mit zusätzlichem antioxidativem Zellschutz
Eine effektive Säurebindung und Remineralisierung leisten auch die BASASAN® Vital-Plus Kapseln. Das Plus steht dabei für zusätzliche antioxidative Vitalstoffe zur Neutralisation freier Radikale. Die besonderen Pflanzenstoffe stammen aus Hirse, Birkenblättern, Bockshornklee und der Inka-Erdnuss. Die Inka-Erdnuss ist besonders reich an essentiellen Omega-Fettsäuren und Aminosäuren.
Nehmen Sie regelmäßig ein, um mit Hilfe der entsäuernden und remineralisierenden Inhaltsstoffe Ihre Säure-Basen-Balance ins Gleichgewicht zu bringen und Ihre Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Anwendung: 2 x täglich 2 Kapseln

BASASAN® Vital Kapseln


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zur Entsäuerung und Remineralisierung
Die in der Apotheke erhältlichen stellen die ideale basische Basistherapie dar. Der besondere Inhaltsstoff Calciumcitrat bindet die im Körper vorliegenden Säuren. L-Cystein beschleunigt ihre Ausscheidung. Gleichzeitig werden lebensnotwendige Mineralien wie Calcium, Magnesium oder Zink zugeführt. Abgerundet wird die Zusammensetzung durch Vitamine und andere Mikronährstoffe.
Nehmen Sie regelmäßig ein, um eine Remineralisierung und Entsäuerung des Organismus zu erreichen und Ihren Stoffwechsel in Balance zu halten.
Anwendung: 2 x täglich 2 Kapseln

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zur inneren Entsäuerung und Ausleitung
Tee ist generell gesünder als die meisten anderen Genussmittel.  Der basische BASASAN®  Kräutertee enthält vor allem Fenchel, Zitronengras und Anis, die zusätzlich für eine natürliche und sanfte Entsäuerung sorgen. Roibusch rundet den Geschmack ab und ist gleichzeitig reich an Mineralien und antioxidativen Flavonoiden.
Gönnen Sie sich ruhig öfter eine kleine Auszeit mit einer Tasse BASASAN®  Basen-Kräutertee, die zur inneren Entsäuerung und Ausleitung beiträgt.
Anwendung:  1-2x täglich eine große Tasse (200 ml)

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Medizinprodukt zur Entsäuerung + Ausleitung über die Haut
Ein warmes Wannenbad hilft generell, Stress abzubauen. Das kann weit mehr: Es trägt aktiv zur Entsäuerung bei. Die verschiedenen enthaltenen Salze und natürlichen Mineralien verändern den pH-Wert des Badewassers auf basische 9,5.  Durch Osmose wird damit der natürliche Entsäuerungsprozess über die Haut angekurbelt. Das stärkt auch die Selbstheilungskräfte der Haut und macht sie weich und geschmeidig. Aquamarin, Rosenquarz und Bergkristall gehören zu den besonderen Inhaltsstoffen des Badezusatzes.
Genießen Sie regelmäßig ein Basenbad, um Säuren auszuleiten und Ihren Stoffwechsel und den pH-Wert Ihrer Haut in Balance zu bringen.
Anwendung:  3 EL auf ein Vollbad,  1 EL auf ein Sitz-, Baby- oder Fußbad

Verbreitung/Vorkommen

Sacha inchi ist in weiten Teilen des tropischen Südamerikas (Surinam, Venezuela, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Nordwesten Brasiliens) sowie in einigen der Windward-Inseln in der Karibik heimisch und wird kommerziell in Südostasien angebaut, vor allem in Thailand. Obwohl die rohen Samen und Blätter Toxine enthalten, sind diese Bestandteile nach dem Rösten für den Verzehr unbedenklich. Im Amazonas-Regenwald in Peru wird sie seit Jahrhunderten von indigenen Völkern kultiviert und wächst in warmen Klimazonen auf Höhen von 1.700 Metern (5.500 Fuß), solange Wasser und eine gute Drainage zur Verfügung stehen. Sie wächst besser in sauren Böden und Auenflächen in der Nähe von Flüssen.

Heimat

tropisches Südamerika (Surinam, Venezuela, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Peru und Nordwesten Brasiliens) sowie einige der Windward-Inseln in der Karibik

Verwendung in der Küche

Die gerösteten Samen können als Nüsse verzehrt werden und geröstete Blätter können gekaut oder zu Tee verarbeitet werden.

Sacha-inchi-Öl hat ein mildes Aroma mit nussigem Abgang und kann in der Küche viefältig verwendet werden, obwohl einige Personen, die das Öl täglich zu sich nahmen, nach 1 Woche eine eingeschränkte Verträglichkeit für das Öl angaben.

Mit der eigentlichen Erdnuss (Arachis hypogaea) ist Sacha inchi trotz des fälschlichen Namens Inka-Erdnuss nicht annähernd verwandt.

Inhaltsstoffe

Die Samen von Sacha inchi haben einen hohen Proteingehalt (27%) und einen hohen Ölgehalt (35 - 60%). Das Öl ist reich an den essentiellen Fettsäuren Omega-3-Linolensäure (~ 45-53% des Gesamtfettgehalts) und Omega-Fettsäuren. 6 Linolsäure (~ 34-39% Fettgehalt) sowie nicht-essentielle Omega-9-Fettsäuren (~ 6-10% Fettgehalt).

Im Rohzustand enthalten Samen und Blätter von P. volubilis beträchtliche Mengen an Alkaloiden, Saponinen und Lektinen, die beim Verzehr vor dem Kochen toxisch sein können, jedoch durch Rösten zerstört werden. Das essbare Samenöl ist eine Quelle mehrfach ungesättigter Fettsäuren.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Wegen des hohen Gehaltes an alpha-Linolensäure wurde das Öl in einer 4-monatigen Einnahme-Studie (10-15 ml pro Tag) an Erwachsenen getestet und zeigte eine deutliche Erhöhung des HDL-Cholesterin-Spiegels im Blut.

Mit der eigentlichen Erdnuss (Arachis hypogaea) ist Sacha inchi trotz des fälschlichen Namens Inka-Erdnuss nicht annähernd verwandt.
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Sacha Inchi, Inka-Nuss - Garten/Anbau

Boden PH-Wert: sauer;
Boden Feuchte: mäßig feucht;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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