Zitter-Pappel - Populus tremula

Familie: Salicaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Energiepflanze Laubbaum winterhart Baustoff Allergiepflanze Alpenpflanze Pionierpflanze

<b>Zitter-Pappel - <i>Populus tremula</i></b>
Zitter-Pappel - Populus tremula
Bildquelle: Wikipedia User Treetime.ca; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Populus: lat. Pflanzenname; "Pappel"
tremulus: zittern

andere Namen: Espe, Aspe

Die Blätter der Zitter-Pappel bewegen sich schon bei sehr geringem Wind geräuschvoll (daher der Name Zitterpappel oder auch die Redewendung „wie Espenlaub zittern“).

Zitter-Pappel - Populus tremula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Prof. Dr. Otto Wilhelm Thome Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany">Prof. Dr. Otto Wilhelm Thome Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Zitter-Pappel - Populus tremula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Leo Michels">Wikipedia User Leo Michels</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Zitter-Pappel - Populus tremula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Abc10">Wikipedia User Abc10</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Zitter-Pappel - Populus tremula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Rasbak">Wikipedia User Rasbak</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Die Zitter-Pappel (Populus tremula) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pappeln (Populus).

Je nach Vorkommensgebiet erreicht die Espe als Baum eine Wuchshöhe von meist 20, selten auch bis 35 Metern. In unseren Breiten wächst kein Baum schneller als Pappeln. Diese Art erreicht ein Durchschnittsalter von etwa 100 Jahren, wobei ihr Wachstum bereits mit 60 Jahren abgeschlossen ist. Die Espe zeichnet sich durch einen vollholzigen, gewöhnlich geraden oder nur leicht geneigten Stamm aus. In jungen Jahren besitzt sie eine lockere und lichte Krone. Im mittleren Alter entwickelt die Krone einen eher kegelförmigen Wuchs. Die Krone älterer Exemplare ist oft mehrteilig und breit-rundlich bis unregelmäßig ausgestaltet. Die Espe legt primär eine Pfahlwurzel an und bildet später kräftige Hauptseitenwurzeln aus.

Die Rinde der jüngeren Espe ist sehr glatt und gelbbraun und mit großen, rautenförmigen Korkwarzen versehen. Die Borke älterer Bäume nimmt eine dunkelgraue Färbung an und bildet Längsrisse aus.

Die Blattknospen sind gelb bis dunkelbraun. Die Espe hat rundliche Laubblätter mit einem relativ langen Blattstiel, der seitlich abgeplattet ist. Die frischen Austriebe sind kupferbraun und noch bis Ende Mai rötlich getönt; die Herbstfärbung ist rein goldgelb.

Männliche Bäume tragen die dicken und graubraunen Kätzchen in sehr großer Anzahl; sie sind Mitte März beim Stäuben gelblich, später braun. Die männlichen Kätzchen fallen nach dem Abblühen ziemlich schnell vom Baum ab. Die weiblichen Bäume tragen grüne, 4 mal 0,5 cm große Kätzchen mit rötlichen Tragblättern und grauen Haaren. Diese weiblichen Kätzchen werden bis Mitte Mai weißwollig und fliegen bald darauf, vom Wind getragen, davon.

Die Früchte der Zitterpappel reifen ab Mitte Mai in Form von schlanken, zweiklappigen Kapseln. Die darin enthaltenen Samen sind kleine Nüsschen mit weißwolligen Haaren.


Spenglersan® Allergie-Set


Größeres Bild

Spenglersan® K-Allsan und Neolin-Entoxin® – Das Kombi-Set gegen Heuschnupfen
Mit dem Spenglersan® Allergie-Set greift die Firma Spenglersan auf zwei bewährte Komplexmittel zurück, die auf langjähriger und traditionsreicher Erfahrung beruhen und sich gegenseitig optimal ergänzen.
Neolin-Entoxin®
Homöopathisches Arzneimittel
Anwendungsgebiete:
Allergische Erkrankungen der Atemwege (Heuschnupfen)
Pharmakologische Eigenschaften
Drosera besitzt expektorierende, spasmolytische und hustenreizstillende Eigenschaften. Drosera ruft eine Hyperämie und vermehrte Sekretion der Luftröhre hervor.
Die Hauptbestandteile von Euphrasia sind das Glykosid Aucubin, Gerbstoff und ätherisches Öl. Euphrasia hat sich u.a. bei der Behandlung von Augenleiden bestens bewährt.
Grindelia robusta enthält ätherisches Öl, Harz, Saponine und Tannin und findet als Expektorans und leichtes Spasmolytikum Verwendung.
Lobelia inflata ist reich an chemisch nahe verwandten Alkaloiden. Es handelt sich um Derivate des Piperidins. Das wichtigste Alkaloid ist das Lobelin. Dieses ruft eine Erregung des Atemzentrums sowie eine Vertiefung und Vermehrung der Atemzüge hervor. Weiterhin bewirkt Lobelia inflata eine starke Schleimhautreizung (Bronchien, Rachen). Die synergistische Wirkung der Bestandteile hat sich zur Behandlung von allergischen Erkrankungen bestens bewährt.
Spenglersan® K-Allsan
Homöopathisches Arzneimittel zur nasalen Anwendung

Standort

Sie besiedelt lichte Wälder, Weg- und Waldränder, Steinhalden und Hecken. Als Pionierbaumart gehören auch Brachflächen und Kahlschläge zu ihren regelmäßigen Wuchsorten. An die Bodenqualität stellt die Espe keine hohen Ansprüche. Sie bevorzugt jedoch lockere, humusreiche, frische bis feuchte, nährstoff- und basenreiche Sand-Lehm- und Lößböden. Sie gedeiht auf kalkarmen und kalkreichen Standorten gleichermaßen gut. Als Lichtbaumart meidet sie zu schattige Wuchsplätze.

Verbreitung/Vorkommen

Die Espe ist in Westasien, Nordafrika und Europa verbreitet. Lediglich aus Portugal, Südspanien und Sizilien wurden bisher keine Funde bekannt. Sie gilt als die in Europa am weitesten verbreitete, in Mitteleuropa als häufigste auftretende Pappelart. Neben ihr findet man noch zwei weitere Arten: die Schwarz-Pappel (Populus nigra) und die Silber-Pappel (Populus alba). Aufgrund ihrer Lichtbedürftigkeit trifft man die Espe häufig auf Kahlschlagflächen an.

Die Espe gilt als Folgeart in Ginster- und Schlehengesellschaften und tritt an ihren Standorten häufig mit Salweiden, Weißbirken, Eichen und Besenginster vergesellschaftet auf.

Inhaltsstoffe

Die Zitterpappel enthält Verbindungen von Salicylsäure.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Die Zitterpappel soll sie schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirken. Hierfür verwendet man die Rinde, die Blätter und die Triebspitzen.
Viscum-Entoxin® NMatrix-Entoxin®Magen-Darm-Entoxin® NSpasmo-Entoxin®

Zitter-Pappel - Garten/Anbau

Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; sandiger Boden / Sandboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden PH-Wert: mäßig sauer; mild;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Verwendung als Baustoff

Pappelholz ist ein sehr beliebter Rohstoff. Das Holz findet besonders in preiswerten und leichten Sperrholzplatten, Tischtennisschlägern, Zahnstochern, Streichhölzern und vielen anderen Produkten Verwendung.

Sonstige Verwendung

Pappel wird zu Papier verarbeitet und findet als Biomasse zur Energieproduktion Verwendung.

Die Espe wird in Mittel-, Ost- und Nordeuropa häufig als Forstbaum angepflanzt. Sie gilt als vortreffliches Pioniergehölz und wird als Vorwald, Füllholz und Hilfsbaumart eingesetzt. Da sich die nährstoffreiche Laubspreu der Espe leicht zersetzt, wird sie auch wegen ihrer bodenverbessernden Eigenschaften geschätzt.

Literatur

Bildquellenverzeichnis



Diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz