Schwimmendes Laichkraut - Potamogeton natans

Familie: Potamogetonaceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Wasserpflanze Gartenteich

<b>Schwimmendes Laichkraut - <i>Potamogeton natans</i></b>
Schwimmendes Laichkraut - Potamogeton natans
Bildquelle: Wikipedia User Ies; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;

Potamogeton: gr. potamos = Fluß, geiton = Nachbar (Stand­ort); "Laich­kraut"
natans: schwimmend


Schwimmendes Laichkraut - Potamogeton natans; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen, Johann Georg Sturm 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen, Johann Georg Sturm 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Schwimmendes Laichkraut - Potamogeton natans; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Ies">Wikipedia User Ies</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; Schwimmendes Laichkraut - Potamogeton natans; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Ies">Wikipedia User Ies</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>;

Es handelt sich um eine ausdauernde, im Gewässergrund stark verwurzelte Tauch- und Schwimmblattpflanze, deren endständige, ährige, unscheinbar grünliche Blütenstände zur Windbestäubung aus dem Wasser ragen. Die zunächst ausgebildeten stielrunden Tauchblätter sind zur Blütezeit (Mai bis August) meist schon abgestorben. Es folgen im späten Frühling, etwa ab Ende April oder Anfang Mai, die typischen spitz-ovalen, bis zu zwölf Zentimeter langen, derb-ledrigen Schwimmblätter, die schließlich große Teppiche auf Gewässern bilden können. Meist sind sie frischgrün (neu ausgerollt auch rötlich) und weisen auf der Oberseite wegen eingelagerter Öltröpfchen einen wasserabperlenden Effekt auf.

Die Blütenstände ziehen sich nach der Bestäubung ins Wasser zurück und gelangen dort zur Samenreife. Die Früchtchen sind steinfruchtartig und werden auch von Wasservögeln verbreitet, indem sie die unverdaulichen Stücke wieder ausscheiden. Zu verwechseln ist das Schwimmende Laichkraut eigentlich nur noch mit dem Knöterich-Laichkraut (siehe Laichkraut; dieses ist seltener und kommt in moorigen, sauren Gewässern vor) und vielleicht noch mit der aquatischen Form des Wasser-Knöterichs.


Standort

Schwimmendes Laichkraut besiedelt Teiche, Seebuchten, Weiher und Gräben, manchmal auch langsam fließende Bäche und ist dabei sehr anpassungsfähig. Sogar kurze Austrocknungsphasen eines Gewässers werden bei durchfeuchtetem Schlammboden ertragen.

Verbreitung/Vorkommen

Die Art ist zirkumpolar in den gemäßigten und subtropischen Zonen beider Hemisphären verbreitet. Auch in Mitteleuropa kommt das Schwimmende Laichkraut überall vor und ist der häufigste Vertreter seiner Gattung.
Dr. Koll Gemmoextrakt: Coryllus avellana - HaselnussDr. Koll Gemmoextrakt: Fraxinus excelsior - EscheDr. Koll Pflanzenextrakt: Gelber Enzian – Gentiana luteaGemmoextrakt: Vaccinium myrtillus - Heidelbeere

Schwimmendes Laichkraut - Garten/Anbau

Boden Nährstoffgehalt: nährstoffreich;

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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