Alpen-Aurikel - Primula auricula

Familie: Primuláceae
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Alpenpflanze verwildernde Zierpflanze

<b>Alpen-Aurikel - <i>Primula auricula</i></b>
Alpen-Aurikel - Primula auricula
Bildquelle: Wikipedia User Meneerke bloem; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula_RHu_flowering.JPG


Primula: lat. prima = die erste, -ula = Deminutiv (wg. der frü­hen Blü­te­zeit); "Primel"
auricula: Öhrchen tragend (Blattform)

andere Namen: Flühblümchen, Alpenschlüsselblume, Petergstamm, Solanotsch, Zollitsch, Platenigl, Gemsbluaml

Die Aurikel hat während der Eiszeiten Zuflucht in tieferen, geschützten Lagen gefunden und ist an einigen Standorten als Eiszeitrelikt bis heute erhalten (etwa Donauenge bei Weltenburg).
Die Pflanze ist inzwischen sehr selten und geschützt. In Österreich wird die Aurikel meist Petergstamm genannt und ziert die Rückseite der 5-Cent-Münze.


Alpen-Aurikel - Primula auricula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Alpen-Aurikel - Primula auricula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Don Pedro28">Wikipedia User Don Pedro28</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula9.JPG" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula9.JPG">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula9.JPG</a>Alpen-Aurikel - Primula auricula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Enrico Blasutto">Wikipedia User Enrico Blasutto</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula_ENBLA01.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula_ENBLA01.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula_ENBLA01.jpg</a>Alpen-Aurikel - Primula auricula; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Ghislain118">Wikipedia User Ghislain118</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula_3.jpg" target=_blank title="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula_3.jpg">https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Primula_auricula_3.jpg</a>

Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von fünf bis 25 Zentimeter und ist somit die größte alpine Primel. Die Aurikel ist mehlig bestäubt oder kahl.

Die eiförmigen bis lanzettlichen Laubblätter sind in einer grundständigen Rosette angeordnet und werden etwa zwei bis 12 Zentimeter lang. Der Blattrand ist meist etwas entfernt-gezähnt oder ganzrandig. Sie sind fleischig und haben einen deutlichen Knorpelrand. Die dicken, wasserspeichernden Blätter haben eine Wachsschicht, die vor Sonneneinstrahlung schützt und die Verdunstung einschränkt.

Die goldgelben Blüten, die in vier- bis zwölfblütigen Dolden stehen, duften stark und werden etwa 15 bis 25 Millimeter groß. Die Blüte hat ausgebreitete Kronzipfel und einen glockigen Kelch, der knapp halb so lang wie die Kronröhre ist.


Standort

Als Standort bevorzugt die kalkstete Pflanze kalkhaltigen Matten, Felsspalten, Schutt und auch Polsterseggenrasen.

Verbreitung/Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet umfasst die nördlichen Kalkalpen und südlichen Kalkalpen. Die Pflanze ist von der Tallage bis in 2.900 m ü. NN anzutreffen. Ebenso kommt sie im Schweizer Jura in Felsspalten vor.

Verwendung in der Pflanzenheilkunde

Tee aus den an der „Auffahrt“ (Christi Himmelfahrt) gesammelten Blumen hilft gegen das „Hinfallen“ (Epilepsie)
Erkältungs-Entoxin®Prostata-Entoxin® NFella-Entoxin®Uresin-Entoxin®

Alpen-Aurikel - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Halbschatten; Licht;
Boden Beschaffenheit: kalkhaltiger / kalkreicher Boden; steiniger Boden / Kies / Grus; torfiger Boden / Torfboden;
Boden PH-Wert: mild; neutral;
Boden Feuchte: sickerfrisch; wechselfrisch;

Sonstiges

Tee aus den an der „Auffahrt“ (Christi Himmelfahrt) gesammelten Blumen hilft gegen das „Hinfallen“ (Epilepsie)

Literatur

Bildquellenverzeichnis



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