Die ausdauernde, krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 5 bis 20 Zentimetern. Die Laubblätter sind in einer grundständigen Rosette angeordnet. Die Drüsenhaare der Pflanze scheiden winzige Kristalle aus, die mit Pflanzenwachs vermischt den mehligen Überzug bilden.
Die zwittrigen, radiärsymmetrischen, fünfzähligen Blüten stehen in einer endständigen Dolde. Auffällig ist der gelbe Schlundring auf den verwachsenen, rosa bis rotlila Blütenkronblättern. Es werden 5 bis 9 mm lange Kapselfrüchte gebildet.
Standort
Als Standort werden feuchte, kalkhaltige Böden, Flachmoore und Bachufer bevorzugt.
Verbreitung & Vorkommen
Die häufigste der alpinen Primeln ist auch im nördlichen Europa von der Tallage bis etwa 2600 m NN verbreitet. In Deutschland kommt diese Art außerhalb des Alpenraums vom Alpenvorland lückenhaft bis an die Donau vor, sehr wenige Standorte darüber hinaus bis an den Main, weiterhin in einigen Flusstalmooren Vorpommerns als glaziales Relikt.
Aus derselben Gattung (Primula)
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