Großer Klappertopf
Der Große Klappertopf ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 70 erreicht. Der Stängel ist aufrecht abstehend verzweigt, weist eine schwarze Strichelung auf und ist fast kahl. Die unteren Zähne der Tragblätter sind zugespitzt bis kurz grannig, die Zähne sind 4 bis 8 mm lang, die Grannen 1 bis 5 mm. Die Krone ist 17 bis 20 mm lang, die Kronröhre ist gleichmäßig aufwärts gebogen, gelb gefärbt, nur der Zahn an der Oberlippe ist violett. Die Unterlippe der Krone liegt an der Oberlippe an, daher ist der Eingang der Kronröhre verschlossen. Blütezeit ist zwischen Juni und September. Die Art ist sehr formenreich, es werden verschiedene Unterarten unterschieden.
Klappertöpfe verwirren durch wechselnde Erscheinungsformen. Klappertöpfe in blühenden Frühjahrsbeständen sind schlank und kaum verzweigt.Im Sommer blühenden Pflanzen haben einen vergleichsweise ausladenden und verzweigten Habitus. Das Phänomen nennt sich Saison-Dimorphismus. Außerdem unterscheiden sich im Flach- oder Hügelland wachsende Klappertöpfe von denen im Alpenvorland und in den Alpen.Dazu sind sie sehr formenreich.
Standort
Der Große Klappertopf kommt auf Wiesen, Halbtrockenrasen, Wald- und Gebüschsäumen vor. Sie gedeiht am besten auf wechselfeuchten, mäßig frischen, basenreichen und nährstoffarmen Lehmböden. Durch intensive Mahd oder Beweidung wird diese Art gefördert.
Verbreitung & Vorkommen
Der Große Klappertopf findet sich in Höhenlagen bis 1300 Metern, ist aber in den Alpen seltener.
Aus derselben Gattung (Rhinanthus)
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