Felsen Johannisbeere - Ribes petraeum

Familie: Grossulariáceae - Stachelbeergewächse
Steckbrief | Systematik
Kategorie: Beerenpflanze Alpenpflanze

<b>Felsen Johannisbeere - <i>Ribes petraeum</i></b>
Felsen Johannisbeere - Ribes petraeum
Bildquelle: Wikipedia User Selso; Bildlizenz: CC BY-SA 3.0;
Wiki Commons Bildbeschreibung: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ribes_petraeum_a2.jpg


Ribes: arab. Name für ein süßes Gelee, welches ursprünglich aus ei­ner Rhabarber­art hergestellt wurde. Im Mit­tel­alter auf die Johannis­beere über­tra­gen; "Jo­han­nisbeere" (Früchte sind zu Johannis, 24. Juni, reif)
petraeus: Felsen-


Felsen Johannisbeere - Ribes petraeum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Deutschlands Flora in Abbildungen 1796">Deutschlands Flora in Abbildungen 1796</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/publicdomain/deed.de" target=_blank title="Public Domain">Public Domain</a>; Felsen Johannisbeere - Ribes petraeum; Bildquelle: <a href="https://www.pflanzen-deutschland.de/quellen.php?bild_quelle=Wikipedia User Selso">Wikipedia User Selso</a>; Bildlizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target=_blank title="Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)">CC BY-SA 3.0</a>; <br>Wiki Commons Bildbeschreibung: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ribes_petraeum_a1.jpg" target=_blank title="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ribes_petraeum_a1.jpg">http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ribes_petraeum_a1.jpg</a>

Die Felsen-Johannisbeere (Ribes petraeum) ist eine bis jetzt nicht gefährdete Pflanzenart aus der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae), die in Mitteleuropa in erster Linie im Schwarzwald, in den Vogesen, Sudeten und in den Zentralalpen auf einem humosen Substrat in kalkarmem Gestein vorkommt. Das Verbreitungsgebiet reicht insgesamt aber bis Asien und Nordafrika

Das Gewächs ist ein sommergrüner Strauch, der bis 2,8 Meter Höhe erreichen kann. Von der nah verwandten Alpen-Johannisbeere unterscheidet er sich durch seine Blüten-Deckblätter, die kürzer als die Blütenstiele sind, durch die Kelchblätter, die oft noch an den reifen Beeren sitzen und mit etwa 0,1 bis 0,2 mm lange weiße Wimpern besetzt sind, sowie zur Fruchtzeit durch die hängenden Trauben. Eine Geschmacksprobe der Beeren ergibt ein äußerst saures Ergebnis. Der Blattstiel ist oft länger als das Blatt.

Die Art hat die Chromosomenzahl 2n = 16.



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Standort

Die Pflanze bevorzugt in kalkarmen Gebirgen einen humosen Boden in Höhen von 800 bis etwa 2450 Metern. Allerdings trifft man die Felsen-Johannisbeere auch auf der kalkhaltigen Schwäbischen Alb und dem Schweizer Jura an. Doch auch im Mangfallgebirge in den Nördlichen Kalkalpen, sowie in der Nähe der Alpenvereinshütte Blecksteinhaus im Valepptal wurden ansehnliche Bestände kartiert. Der pH-Wert des dortigen Bodens beträgt 4,8 bis 5,5, also ein stark saurer Boden, der einen hohen Anteil an Humus aufweist.

Die Felsen-Johannisbeere kommt in alpinen Hochstaudenfluren, Bergmischwäldern und Gebüschen vor. In Bayern sind außerdem Bestände in Streifenfarn-Fichtenwäldern oder Block-Fichtenwäldern vorhanden.


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Felsen Johannisbeere - Garten/Anbau

Lichtanspruch: Schatten;
Boden Beschaffenheit: +/- humoser Boden; kalkarmer / kalkfreier Boden; lehmiger Boden / Lehmboden; Mullboden; steiniger Boden / Kies / Grus;
Boden PH-Wert: mäßig sauer;
Boden Feuchte: frisch;
Boden Nährstoffgehalt: basenreich; nährstoffreich;

Literatur




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Bildquellenverzeichnis



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