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Ihre Triebe werden 2 bis 3 m lang, mit kriechenden oder kletternden Stängeln, stark gekrümmten Stacheln und weißen, selten hellroten, einzeln oder doldentraubig stehenden, duftenden Blüten mit 3 bis 4 cm Durchmesser im Juni - Juli. Ab August trägt die Feld-Rose rote Früchte (Hagebutten).

Die Feld-Rose kann auch im Garten entlang von Mauern und Zäunen, an Rankgerüsten oder in größeren Pflanzkübeln angepflanzt werden.

Standort

Man findet die Feld-Rose häufig in lichten, krautreichen Eichen- und Hainbuchenwäldern, selten in Buchenwäldern oder in Nadelmischwäldern, an Weg- oder Waldrändern, in Waldverlichtungen. Sie bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte auf frischen Lehmböden und ist frosthart bis -23 °C (USDA-Zone 6).

Nach Ellenberg ist sie eine Halbschattenpflanze, ein Mäßigwärmezeiger, ozeanisch verbreitet, ein Frischezeiger, ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger, mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend und eine Verbandscharakterart der Eichen-Hainbuchenwälder (Carpinion betuli).

Verbreitung & Vorkommen

In Gebirgen mit Silikatgestein ist sie selten oder fehlt ganz. Im Alpenraum steigt sie bis 1400 m hoch.

Inhaltsstoffe

Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2.

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